Welche Erwartungshaltung habt ihr an den Hund?
hi... interessanter Thread
erstmal vorab: ich denke einen Hund ohne "baustelle" gibt es nicht...genauso wie bei uns menschen "nobody is perfect"
ich habe Thaya (fälschlicherweise) aus einer Hobbyzucht... würde ich auch nie wieder einen hund herholen, jetzt bin ich schlauer... Aber da tat sie mir total leid.. sie wurde zu früh von ihrer Mutter getrennt (angeblich hat sie die welpen abgeschoben) und sie ist in einem kleinen leeren abgetrennten raum mit ihren 7 geschwistern aufgewachsen.. ob nun die lertentiere die uns gezeigt wurden auch wirklich ihre eltern waren sind wir uns mitlerweile auch nicht mehr so sicher und auch ihre geschwister waren viel kräftiger und anders gebaut wie sie und noch eine schwester von ihr...aber nun gut, nun haben wir die kleine schon fast zwei jahre bei uns und sie liebt mich und ich liebe sie
sie ist allerdings auch nicht immer der einfachste hund (gewesen)... sie kannte ja nichts, war sehr ängstlich was autofahren, fremde menschen, fremde hunde anging... sobald ein hund kam ist sie jaulend zwischen meine beine gerannt... grade durch ihre unsicherheit denke ich hat sie schnell eine sehr enge und gute bindung zu mir aufgebaut...schnell konnte ich ihr zeigen das sie mit mir keine angst haben braucht und wir haben nach und nach die welt erkundet... mitlerweile ist sie was andere hudne angeht fast schon ein bisschen zu stürmisch und dominant, aber alles in maßen... sie kommt mit jedem hund klar egal welche rasse, geschlecht, größe, farbe....
ein paar wochen nach ihrer kastration (die wir leider durchführen mussten da sie städnig scheinschwanger war und schon entzündete zitzen hatte etc) wurde sie von einer schäferhündin gebissen...danach war sie wieder etwas unsicher und war auch sehr leinenaggressiv... haben wir aber mitlerweile auch zum glück wieder komplett in den griff bekommen
ihre macke ist jedoch noch das sie manche menschen anbellt (vorallem bei raschelnden regenjacken oder wenn sie jemand anstarrt und direkt (im sclimmsten fall noch gebeugt) auf sie zu geht)... aber dann ruf ich sie zurück und bei mir ist sie dann auch direkt ruhig...
ich wage mal zu behaupten das sie mir blind vertraut!
eine weitere macke ist ihre sturheit und zickigkeit - aber das kann sich evtl von mir widerspiegeln
Alles in allem bin ich sehr zufrieden mit meinem persönlichen SUPER-Hund
Liebe Grüße,
nadine und Thaya
erstmal vorab: ich denke einen Hund ohne "baustelle" gibt es nicht...genauso wie bei uns menschen "nobody is perfect"
ich habe Thaya (fälschlicherweise) aus einer Hobbyzucht... würde ich auch nie wieder einen hund herholen, jetzt bin ich schlauer... Aber da tat sie mir total leid.. sie wurde zu früh von ihrer Mutter getrennt (angeblich hat sie die welpen abgeschoben) und sie ist in einem kleinen leeren abgetrennten raum mit ihren 7 geschwistern aufgewachsen.. ob nun die lertentiere die uns gezeigt wurden auch wirklich ihre eltern waren sind wir uns mitlerweile auch nicht mehr so sicher und auch ihre geschwister waren viel kräftiger und anders gebaut wie sie und noch eine schwester von ihr...aber nun gut, nun haben wir die kleine schon fast zwei jahre bei uns und sie liebt mich und ich liebe sie
sie ist allerdings auch nicht immer der einfachste hund (gewesen)... sie kannte ja nichts, war sehr ängstlich was autofahren, fremde menschen, fremde hunde anging... sobald ein hund kam ist sie jaulend zwischen meine beine gerannt... grade durch ihre unsicherheit denke ich hat sie schnell eine sehr enge und gute bindung zu mir aufgebaut...schnell konnte ich ihr zeigen das sie mit mir keine angst haben braucht und wir haben nach und nach die welt erkundet... mitlerweile ist sie was andere hudne angeht fast schon ein bisschen zu stürmisch und dominant, aber alles in maßen... sie kommt mit jedem hund klar egal welche rasse, geschlecht, größe, farbe....
ein paar wochen nach ihrer kastration (die wir leider durchführen mussten da sie städnig scheinschwanger war und schon entzündete zitzen hatte etc) wurde sie von einer schäferhündin gebissen...danach war sie wieder etwas unsicher und war auch sehr leinenaggressiv... haben wir aber mitlerweile auch zum glück wieder komplett in den griff bekommen
ihre macke ist jedoch noch das sie manche menschen anbellt (vorallem bei raschelnden regenjacken oder wenn sie jemand anstarrt und direkt (im sclimmsten fall noch gebeugt) auf sie zu geht)... aber dann ruf ich sie zurück und bei mir ist sie dann auch direkt ruhig...
ich wage mal zu behaupten das sie mir blind vertraut!
eine weitere macke ist ihre sturheit und zickigkeit - aber das kann sich evtl von mir widerspiegeln
Alles in allem bin ich sehr zufrieden mit meinem persönlichen SUPER-Hund
Liebe Grüße,
nadine und Thaya
Wenn Menschen denken Tiere können nicht fühlen, werden Tiere fühlen, dass Menschen nicht denken!!!
Huhu
Allzu große Erwartungen habe ich an Hunde nicht.
Mir ist es wichtig, dass ich in bestimmten Situationen ihnen vertrauen kann und sie dann auch zuverlässig hören.
Wäre das nicht der Fall, dann kann manches auch mal schnell schief gehen =/
Demnach sollte ein Hund schon so weit ausgebildet sein, dass der Grundgehorsam sitzt. Ich verlange nicht, dass er 10 Minuten irgendwo liegen bleibt, legendlich dass er in verschiedenen Situtationen mir vertraut und die Kommandos ausführt.
Anderen Personen gegenüber sollte er freundlich sein, nicht aufdringlich oder gar aggressiv.
Am Besten fände ich einen Hund, der Menschen generell ignoriert, doch wenn sie ihn ansprechen, er kein Problem damit hat.
Diesem Bild entspricht Balou aber noch lange nicht
Wir müssen noch viel an seiner Ängstlichkeit arbeiten (er kommt ja aus dem Ausland), so kann es gut vorkommen, dass er momentan Kommados wie Sitz nicht immer ausführt, wenn Menschen in der Nähe sind.
Außerdem kann ich ihm nicht immer trauen, er hat mir schon des öfteren unerwartete Seiten gezeigt, die dann zum Glück noch glimpflich ausgegangen sind...
Gegenüber Menschen wird er aus Angst teilweise aggressiv
, aber meist bleibt er zum Glück einfach auf Abstand.
Ich denke schon, dass Balou und Ich ziemlich gleich sind.
Wir machen beide gerne Sport und haben jedes mal riesen Spaß zusammen.
Außerdem sind wir beide gerne draußen, ich fotografiere gerne und er ist am Posen für mich
Von Anfang an haben wir uns gut verstanden und obwohl er noch nie zuvor fremde Menschen kennen gelernt hat, hat er mir vom 1. Tag an vetraut
So kam es auch, dass ich nun seine Bezugsperson bin.
Die Person, die er am meisten vertraut und mit der er am meisten macht.
Und nun ist es meine und seine Aufgabe, dass wir irgendwann unser kleines "Idealbild" erreichen.
Eins muss ich aber bei ihm wieder rausnehmen: Er wird sich wohl nie von jeden Fremden anfassen lassen, aber mir würde es bei ihm schon reichen, wenn er souverän hört, wenn mehrere Menschen in der Nähe sind und er keine Angst mehr vor jeden hat.
Liebe Grüße
Conni und Balou
Allzu große Erwartungen habe ich an Hunde nicht.
Mir ist es wichtig, dass ich in bestimmten Situationen ihnen vertrauen kann und sie dann auch zuverlässig hören.
Wäre das nicht der Fall, dann kann manches auch mal schnell schief gehen =/
Demnach sollte ein Hund schon so weit ausgebildet sein, dass der Grundgehorsam sitzt. Ich verlange nicht, dass er 10 Minuten irgendwo liegen bleibt, legendlich dass er in verschiedenen Situtationen mir vertraut und die Kommandos ausführt.
Anderen Personen gegenüber sollte er freundlich sein, nicht aufdringlich oder gar aggressiv.
Am Besten fände ich einen Hund, der Menschen generell ignoriert, doch wenn sie ihn ansprechen, er kein Problem damit hat.
Diesem Bild entspricht Balou aber noch lange nicht
Wir müssen noch viel an seiner Ängstlichkeit arbeiten (er kommt ja aus dem Ausland), so kann es gut vorkommen, dass er momentan Kommados wie Sitz nicht immer ausführt, wenn Menschen in der Nähe sind.
Außerdem kann ich ihm nicht immer trauen, er hat mir schon des öfteren unerwartete Seiten gezeigt, die dann zum Glück noch glimpflich ausgegangen sind...
Gegenüber Menschen wird er aus Angst teilweise aggressiv
Ich denke schon, dass Balou und Ich ziemlich gleich sind.
Wir machen beide gerne Sport und haben jedes mal riesen Spaß zusammen.
Außerdem sind wir beide gerne draußen, ich fotografiere gerne und er ist am Posen für mich
Von Anfang an haben wir uns gut verstanden und obwohl er noch nie zuvor fremde Menschen kennen gelernt hat, hat er mir vom 1. Tag an vetraut
So kam es auch, dass ich nun seine Bezugsperson bin.
Die Person, die er am meisten vertraut und mit der er am meisten macht.
Und nun ist es meine und seine Aufgabe, dass wir irgendwann unser kleines "Idealbild" erreichen.
Eins muss ich aber bei ihm wieder rausnehmen: Er wird sich wohl nie von jeden Fremden anfassen lassen, aber mir würde es bei ihm schon reichen, wenn er souverän hört, wenn mehrere Menschen in der Nähe sind und er keine Angst mehr vor jeden hat.
Liebe Grüße
Conni und Balou
Hallo Jammie
auch ich beobachte oft, dass es sehr unterschiedliche "Ansprüche" an den eigenen Hund gestellt werden und was nicht immer ganz einfach ist, dass meine, nicht mit der Besitzerin meines Pflegehundes übereinstimmen, was die Sache etwas schwieriger gestaltet, sowohl aus meiner Sicht, als auch aus der Sicht von Faro, weil jeder von uns beiden etwas aufeinander zukommen muß...
Aus vielerleuts Sicht mag ich ein höheres Niveau anzustreben und staune manchmal nicht schlecht, wenn mir diverse Vereinskameraden immer berichten, wie toll ihre Hunde funktionieren, aber in Wirklichkeit ist das nicht so der Fall, oft scheitert es erst mal an der Konsequenz der HH, wofür der Hund ja nichts kann, aber er zeigt es einem konsequent auf!
Einem sehr gutem Vertrauensverhältnis mal vorausgesetzt, erziehen wir unseren Hund zu einem festem und stabilen Wesen, der auch im öffentlichen Leben so unauffällig durchläuft, dass es dann doch wieder positiv auffällt, aber er soll ja auch theoretisch überall hin mitgenommen werden, was ihm letzendlich ja auch zugute kommt...
Trotz struktuierter Erziehung ist er kein Roboter und er muß nicht unter seinem guten Gehorsam leiden...
Obwohl alle unsere Hunde Sportler waren, lagen wir nie Wert auf extreme Leistungen, einfach mitmachen und dem Hund eine positive Beschäftigung bieten, stand immer im Vordergrund und beim nächten Hund wird es sicher ähnlich gehandhabt!
Der Hund soll ein zuverlässiger Partner sein...
@Princess Beauty Nino kam auch mit 7 Wochen und 2 Tagen zu uns, Lorbas mit gut 8, aber keiner hat offensichtlich davon einen Schaden genommen, aber sicherlich mag dies diskusionswürdig sein...
Auch Nino war zu Beginn eher ein wenig schreckhaft, z.B. durch Wind fiel ein Besen um, was er bis heute nicht liebt, wenn Wind aufkommt, aber ansonsten hat er sich gut entwickelt und jetzt mt 10 Jahren hat er eine regelrechte Coolness aufgebaut...
auch ich beobachte oft, dass es sehr unterschiedliche "Ansprüche" an den eigenen Hund gestellt werden und was nicht immer ganz einfach ist, dass meine, nicht mit der Besitzerin meines Pflegehundes übereinstimmen, was die Sache etwas schwieriger gestaltet, sowohl aus meiner Sicht, als auch aus der Sicht von Faro, weil jeder von uns beiden etwas aufeinander zukommen muß...
Aus vielerleuts Sicht mag ich ein höheres Niveau anzustreben und staune manchmal nicht schlecht, wenn mir diverse Vereinskameraden immer berichten, wie toll ihre Hunde funktionieren, aber in Wirklichkeit ist das nicht so der Fall, oft scheitert es erst mal an der Konsequenz der HH, wofür der Hund ja nichts kann, aber er zeigt es einem konsequent auf!
Einem sehr gutem Vertrauensverhältnis mal vorausgesetzt, erziehen wir unseren Hund zu einem festem und stabilen Wesen, der auch im öffentlichen Leben so unauffällig durchläuft, dass es dann doch wieder positiv auffällt, aber er soll ja auch theoretisch überall hin mitgenommen werden, was ihm letzendlich ja auch zugute kommt...
Trotz struktuierter Erziehung ist er kein Roboter und er muß nicht unter seinem guten Gehorsam leiden...
Obwohl alle unsere Hunde Sportler waren, lagen wir nie Wert auf extreme Leistungen, einfach mitmachen und dem Hund eine positive Beschäftigung bieten, stand immer im Vordergrund und beim nächten Hund wird es sicher ähnlich gehandhabt!
Der Hund soll ein zuverlässiger Partner sein...
@Princess Beauty Nino kam auch mit 7 Wochen und 2 Tagen zu uns, Lorbas mit gut 8, aber keiner hat offensichtlich davon einen Schaden genommen, aber sicherlich mag dies diskusionswürdig sein...
Auch Nino war zu Beginn eher ein wenig schreckhaft, z.B. durch Wind fiel ein Besen um, was er bis heute nicht liebt, wenn Wind aufkommt, aber ansonsten hat er sich gut entwickelt und jetzt mt 10 Jahren hat er eine regelrechte Coolness aufgebaut...
Claudia und Nino am 
Zuletzt geändert am 12.03.2010 21:13 Uhr
Original von Claudia Müller Mehlem:
@Princess Beauty Nino kam auch mit 7 Wochen und 2 Tagen zu uns, Lorbas mit gut 8, aber keiner hat offensichtlich davon einen Schaden genommen, aber sicherlich mag dies diskusionswürdig sein...
Auch Nino war zu Beginn eher ein wenig schreckhaft, z.B. durch Wind fiel ein Besen um, was er bis heute nicht liebt, wenn Wind aufkommt, aber ansonsten hat er sich gut entwickelt und jetzt mt 10 Jahren hat er eine regelrechte Coolness aufgebaut...
ich habe thaya mit 8 wochen bekommen - ihr unsicherheit habe ich auch nicht auf das alter, sondern auf die Haltung dort geschoben!
Wenn Menschen denken Tiere können nicht fühlen, werden Tiere fühlen, dass Menschen nicht denken!!!
Moin Moin!
Ich denke, da spielt wohl eine grosse Rolle, warum und wofür man sich einen Hund anschafft!
Da ich Schutzhundesport betreibe, habe ich Malinois'.
Von meinem Hund erwarte ich, dass er Spass an seiner Arbeit hat und dies auch im Training und auf Meisterschaften ausstrahlt!
Ich erwarte, dass er seine Sache ernst nimmt und nicht nur sein Programm abspult...
Ich erwarte Herz, Einsatz und Kompromisslosigkeit am Helfer, volle Griffe, Schnelligkeit usw...
Also alles, was "man" von einem Schutzhund erwartet
Von meiner Bulldogge erwarte ich "nur" Alltagstauglichkeit und ein bisschen Gehorsam- aber das ist auch "nur" ein Familien- und Begleithund....
Nicht, das es falsch 'rüber kommt- auch die Malis schlafen mit mir im Betti- gemeinsam mit dem Bulldöggchen
Gruss,
Heike
Ich denke, da spielt wohl eine grosse Rolle, warum und wofür man sich einen Hund anschafft!
Da ich Schutzhundesport betreibe, habe ich Malinois'.
Von meinem Hund erwarte ich, dass er Spass an seiner Arbeit hat und dies auch im Training und auf Meisterschaften ausstrahlt!
Ich erwarte, dass er seine Sache ernst nimmt und nicht nur sein Programm abspult...
Ich erwarte Herz, Einsatz und Kompromisslosigkeit am Helfer, volle Griffe, Schnelligkeit usw...
Also alles, was "man" von einem Schutzhund erwartet
Von meiner Bulldogge erwarte ich "nur" Alltagstauglichkeit und ein bisschen Gehorsam- aber das ist auch "nur" ein Familien- und Begleithund....
Nicht, das es falsch 'rüber kommt- auch die Malis schlafen mit mir im Betti- gemeinsam mit dem Bulldöggchen
Gruss,
Heike
Original von Keyla:
Guten Abend ihr Lieben,
ich habe mir heute mal ein paar Gedanken gemacht zum Thema - welche Erwartungshaltung hat man eigentlich an seinen Hund?
Dieses Thema scheint sehr wichtig zu sein - mir fällt auch vermehrt auf, dass es da einige Unterschiede gibt und es auch immer wieder Diskussionen auslöst - was soll, darf und kann der Hund? Wie soll er sich präsentieren? Inwieweit soll er ausgebildet sein?
Erfüllt Euer Vierbeiner Eure Erwartungshaltung?
Waren mal so ein paar Gedanken, freue mich über Antworten !
Lieben Gruß Jammie
Guten Abend ihr Lieben,
ich habe mir heute mal ein paar Gedanken gemacht zum Thema - welche Erwartungshaltung hat man eigentlich an seinen Hund?
Dieses Thema scheint sehr wichtig zu sein - mir fällt auch vermehrt auf, dass es da einige Unterschiede gibt und es auch immer wieder Diskussionen auslöst - was soll, darf und kann der Hund? Wie soll er sich präsentieren? Inwieweit soll er ausgebildet sein?
Erfüllt Euer Vierbeiner Eure Erwartungshaltung?
Waren mal so ein paar Gedanken, freue mich über Antworten !
Lieben Gruß Jammie
Allso ich habe keine Erwartungshaltung an den Hund . Wozu auch . ?
Für mich ist er Kumpel - Freund und Wegbegleiter . Einfach ein Lebewesen mit dem man gern Zeit verbringt .
Wie soll sich ein Hund präsentieren .
Der Hund sollte niemanden belästigen und ein freundliches umgängliches Wesen haben .
Ausbildungsstand - was sollte ein Hund können .
Von selbst darauf zu achten - was macht HB - wo geht er hin und von selbst auch mitzugehen .
In jeder Lage abrufbar sein bzw beim Kommando " HIER " soffort kommen und an der Leine gehen ohne zu Ziehen .
Jagen ist auch ein NoGo .
MMn , wenn dies ein Hund kann - kommt man problemlos mit ihm durchs Leben .
PS : Es stellt sich aber auch die Frage : Sind die heutigen HH in der Lage die erwartungen des Hundes zu erfüllen ? ? ?
Artgerechte Haltung - Konsequente Ausbildung
Josef
Der Hund widerspiegelt die Seele seines Besitzers
Zuletzt geändert am 13.03.2010 05:58 Uhr
Hallo Josef interessant zu lesen, dass Du keine Erwartungen stellst, aber Dir doch ein paar Dinge wie z.B. Souveränität und Abrufbarkeit wichtig sind... Will Dir in keinster Weise das Wort im Mund rumdrehen, aber zählen diese Dinge nicht auch dazu, also dann hättest Du doch welche oder ist dies dann nur eine Grundvoraussetzung...
Also Du hast ca. 5 gute Wünsche an Deinen Hund, die ich auch soweit mit Dir teilen kann und da dies bei so manchem nicht der Fall ist, muß es offenbar doch schon zu den höhergesteckten Zielen zählen, die nicht jeder erreichen kann oder auch möchte, wobei ich oft auf zweiteres tippe...
Dann gibt es doch so ne Art Sprichwort: Wenn man nichts erwartet, kann man auch nicht enttäuscht werden, nicht das ich es auf Dich beziehe, nur generell gemeint!
Also mit so kleinen und bescheidenen Wünschen kommt man tatsächlich gut durchs Leben, die eigentlich leicht/einfach klingen, aber in der Durchführung öfter nicht gelingen...
Aber Deine Fragestellung, ob HH ihren Hunden genüge tun, finde ich sehr interessant und denke, dass es offenbar nicht immer der Fall ist, wenn man eine Mehrzahl von "verkorkster" Hunde durch Menschenhand sieht und oft mangelt es nur schon an dem Grundlegenden, wie genug Auslauf/Beschäftigung etc.
Also Du hast ca. 5 gute Wünsche an Deinen Hund, die ich auch soweit mit Dir teilen kann und da dies bei so manchem nicht der Fall ist, muß es offenbar doch schon zu den höhergesteckten Zielen zählen, die nicht jeder erreichen kann oder auch möchte, wobei ich oft auf zweiteres tippe...
Dann gibt es doch so ne Art Sprichwort: Wenn man nichts erwartet, kann man auch nicht enttäuscht werden, nicht das ich es auf Dich beziehe, nur generell gemeint!
Also mit so kleinen und bescheidenen Wünschen kommt man tatsächlich gut durchs Leben, die eigentlich leicht/einfach klingen, aber in der Durchführung öfter nicht gelingen...
Aber Deine Fragestellung, ob HH ihren Hunden genüge tun, finde ich sehr interessant und denke, dass es offenbar nicht immer der Fall ist, wenn man eine Mehrzahl von "verkorkster" Hunde durch Menschenhand sieht und oft mangelt es nur schon an dem Grundlegenden, wie genug Auslauf/Beschäftigung etc.
Claudia und Nino am 
Original von DOJO2:
Allso ich habe keine Erwartungshaltung an den Hund . Wozu auch . ?
Für mich ist er Kumpel - Freund und Wegbegleiter . Einfach ein Lebewesen mit dem man gern Zeit verbringt .
Für mich ist er Kumpel - Freund und Wegbegleiter . Einfach ein Lebewesen mit dem man gern Zeit verbringt .
DOJO2
So sehe ich das auch....
Du sagst du bist ein guter Hundehalter??
Dann habe mal für 24 Stunden MEINEN HUND!!
Dann habe mal für 24 Stunden MEINEN HUND!!
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Moderator
Beiträge: 1184ich habe mir heute mal ein paar Gedanken gemacht zum Thema - welche Erwartungshaltung hat man eigentlich an seinen Hund?
Dieses Thema scheint sehr wichtig zu sein - mir fällt auch vermehrt auf, dass es da einige Unterschiede gibt und es auch immer wieder Diskussionen auslöst - was soll, darf und kann der Hund? Wie soll er sich präsentieren? Inwieweit soll er ausgebildet sein?
Erfüllt Euer Vierbeiner Eure Erwartungshaltung?
Vielleicht können wir ja einfach mal eine kleine Zusammenstellung gestalten - was jede persönliche Einstellung und Erwartungshaltung an den eigenen Hund betrifft.
Was mich auch noch interessieren würde - wie seid ihr zu Eurem Hund gekommen und würdet ihr sagen - ihr seid auch ähnlich oder seid ihr eher gegenpolig zum Hund?
Das ist eine sehr immer wieder interessant zu beobachten - die Konstellation von Hund und Mensch und auch die Ähnlichkeiten - spiegelt ihr Euch in Euren Hunden?
War der Zugang zum Wesen Hund gleich da - hat die Chemie gestimmt oder musstet ihr einen steinigen Weg mit Eurem Vierbeiner gehen ( vielleicht gerade die Tierheimhundbesitzer) ?
Mein Hund ist mir persönlich sehr an das Herz gewachsen
Ich weiß manchmal nicht - ob Paule so ist, weil ich ihn so geprägt und sozialisiert habe - das habe ich aber erst ab den neunten Monat oder ob mein Hund eine gute genetische Veranlagung hat und ein tolles Wesen.
Seine beste Eigenschaft meiner Meinung nach, ist eine große Freundlichkeit und ist sehr neugierig und interessiert - Neugier und Lernwillen helfen Ängste zu überwinden und Konflikte zu bewältigen.
Meine Erwartungshaltung an den Hund waren von Anfang, die Wertlegung auf Vertrauen und Sicherheit und Freundlichkeit, diese Anlagen schätze ich bei Hunden sehr.
Mit dem Huskyanteil habe ich es aber auch relativ einfach, die sind einfach sehr unvoreingenommen und freundlich.
Und natürlich eine Umweltsicherheit, damit mein Hund sich gut in der Umwelt bewegen kann, nicht gefährdet und eine größtmögliche Möglichkeit hat - Hund sein zu können.
Hund sein können - das ist mir sehr wichtig, dass Paule Hund sein darf und es auch leben kann.
Ausbildung zum absoluten Gehorsam bzw Hundesport waren für mich zweitrangig, ich habe mit Paule immer selbst gearbeitet und die Grenzen bei der Umweltsicherheit gesteckt, sehr viel Wert lege ich auf Bindung bzw. eine gute Beziehung und zusammen sein und agieren.
Ob er jetzt fünf Minuten abliegt oder zwei Minuten - finde ich persönlich nicht so wichtig, da wir aber eine BH ablegen müssen - muss ich das nochmal mit ihm ausdiskutieren
Bei Paule und mir hat die Chemie irgendwie sofort gestimmt - er hat mir auch sehr schnell vertraut - auch ohne Sozialisation und Prägung durch den Menschen.
Ich bekomme auch hin und wieder Komplimente über meinen Hund - stimmt, er ist toll, aber die anderen Baustellen gibt es auch noch - Jagdtrieb ist eine davon.
Wer hat einen Hund ohne Baustellen?
Im nach hinein kann ich sagen, hätte ich Paule bei meinem jetzigen Stand bekommen - ich hätte noch weniger mit sturen Kommandos gearbeitet und erstmal nur Bindungs- und Vertrauensarbeit, ich bin mir sicher - dies ist der Schlüssel zu einem guten und funktionierenden Grundgehorsam, ohne Konditionierung, sondern auf sozialer Ebene.
Die soziale Ebene ist die höchste Stufe in der Hundeerziehung - nur wir als Menschen sind interessant und Anreiz genug, damit uns der Hund gefallen will.
Waren mal so ein paar Gedanken, freue mich über Antworten !
Lieben Gruß Jammie
Friedrich Nietzsche