Ab wann kann man bei Ausstellungen teilnehmen?

Caro&Oscar
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Beiträge: 6
Wie Bedlington schon gesagt hat, beim Yorkie gehört zum Ausstellen auch die entsprechende Vorbereitung des Fells (worüber sich sicher streiten lässt) hinzu, die einiges an Zeit und Übung in Anspruch nimmt. Du brauchst das entsprechende Equipment, eine Ausstellungsleine und am besten eine Rückzugsmöglichkeit für den Hund während des Wartens.

Ob du diesen Aufwand auf dich nehmen willst musst du letztendlich für dich und deinen Hund selbst entscheiden.
Zur rassespezifischen Vorbereitung (fell, richtiges präsentieren, guter trab im richtigen Tempo) gibt meist der Züchter sehr gerne Auskunft. Die meisten freuen sich, wenn die Nachzucht auf einer Ausstellung gezeigt wird.
Außerdem würde ich zur Vorbereitung empfehlen mit dem Hund Ausstellungen zum Gewöhnen zu besuchen, damit er sich an die Atmosphäre dort gewöhnt. Wenn er entspannt ist kannst du dort auch schon kleine Übungen machen (Laufen, Stellen).
Als erste Ausstellung ist eine Klubausstellung am angenehmsten. Dort geht es meistens wesentlich entspannter zu als auf den großen Shows und außerdem sind die meistens im Freien.

Das Anfassen und Zähne zeigen sollte der Hund entspannt über sich ergehen lassen. Außerdem ist es nicht gern gesehen, wenn sich die Hund im Ring anzicken.

Ich empfehle dir mal deinen Züchter anzurufen oder anzumailen und ihm dein Vorhaben zu schildern. Bericht von Ausstellern, damit du weißt was in etwa auf dich zukommt gibt es einige (sehr witzige) im Internet, einfach mal googeln (ausstellungsbericht, etc.)

Vielleicht hast du ja ein kleines Naturtalent daheim, der sich unheimlich gern und gut präsentiert auf der ersten Show. Solche Exemplare gibt es immer mal, genauso wie Hunde die überhaupt nicht gern im Rampenlicht stehen, auch wenn sie von Welpenbeinen an daran gewöhnt sind. Da sollte man sich dann Überlegen ob es Sinn macht den Hund weiter auszustellen (z.B. wenn er die Zuchtzulassung bekommen soll).

Ich wünsche euch auf jeden Fall viel Erfolg und Spaß beim Training und im "Ernstfall"
vanessaschwabe94
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Beiträge: 9
+ 1
Ich stimme anderen zu: es macht noch keinen Sinn, seinen Hund in der Jüngstenklasse auszustellen. Dort können noch keine Championanwartschaften vergeben werden und die Teilnahme am BOB ist auch nicht gewährleistet.
Was der Hund können muss? Er sollte kein Angsthase sein, sich von Richter/innen überall anfassen lassen (bei Rüden auch am Hoden) und Zähen kontrollieren sollte kein Problem sein. Er muss sich gerne präsentieren wollen und ein wenig Arroganz beim Hund ist auch nicht schlecht ( nur Spaß)
Zudem kommt beim Yorki der große Pflegeaufwand hinzu.

Trotzdem wünsche ich viel Spaß bei eurer ersten Ausstellung!

Nessi
Eurasier sind wie Kartoffelchips: wenn man einmal damit anfängt, kann man nicht mehr aufhören!
Sulfur
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Beiträge: 46
+ 1
Ich stelle meine Hunde mehrmals im Jahr, auch im Ausland aus. Ich fange in der Jüngstenklasse an. Sie sollen rechtzeitig lernen wie man sich auf einer Ausstellung benimmt, das Präsentieren und das sie von einem fremden Menschen angefasst werden.

Uns machen die Ausstellungen immer sehr viel Spaß, da wir auch immer Bekannte treffen mit denen wir zwischendurch spazieren gehen können.

Für uns sind die Ausstellungen sehr wichtig, da wir züchten und ein Deckrüde mit Championaten hat immer Vorteile.
Gast
Hi
also ich geh seit einigen Jahren zur Ausstellung. Also ich würde auch sagen geh erst mal zu kleinen Ausstellungen da sind meist nicht so viele Hunde. Was du auch machen kannst geh zu deinem Züchter der kann dir auch dabei helfen und du kannst das stehen auf dem Tisch uns co schon mal üben. Wenn sich dein Hund von fremden ins Maul schauen lässt bist du deutlich im Vorteil. Was ich allerdings ncht bestetigen kann ist das man in der Jüngstenklasse keien richtige Beuteilung und Benotung bekommt ich habe alles beides. Das man nicht bei der BOB oder Champion vergabe dabei ist ja klar.
Aber ich denke auch das man schon bei Zeiten Anfangen soll damit sich die Hunde daran gewöhnen.
schneebergpapillon
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Beiträge: 8
Hallo Erika!

Wir züchten die Rasse Papillon, daher waren wir schon auf einigen Ausstellungen hier in Österreich. Auf meiner HP www. schneebergpapillon.npage.at ist unter News auch ein Bild von einer Ausstellung (Richtertischstehen) drinnen. Auf www.papillons.at findest du unter Galerie auch viele Fotos von Ausstellungen, da kannst Du dir auch ein Bild davon machen, wie so etwas abläuft.

Hier nun meine Tipps für den Anfang:

Es ist wichtig mit dem Hund das Stehen am Richtertisch zu üben.Der Hund sollte ruhig auf dem Tisch stehen bleiben können und sich von fremden Menschen überall anfassen lassen. Auch die Zähne begutachten sollte er kennen.

Weiters sollte er gut an der Leine mitlaufen, man läuft immer gegen den Uhrzeigersinn der Hund auf der linkenn Seite zum Richter also hin.

Vor der Show (am Vorabend) ist der Hund zu baden und das Fell gut aufzubürsten. Vor dem Richten im Ring bürstest ihn einfach nochmals kurz auf. Das müßte reichen.

Nimm Deinen Kleinen überall hin mit, wo viele Leute sind, Einkaufscentren,... damit er sich an das Gewurrl gewöhnt. Auf der Ausstellung nimm eine große Box mit, damit er sich zurückziehen kann, und so weniger Stress hat. Ich füttere vor der Show morgens nicht, denn da sind einige Hunde so aufgeregt, dass ihnen entweder schlecht wird oder sie in den Ring machen, weil sie Durchfall bekommen. Meine bekommen dann besonders leckers nach der Show. Das kennen sie schon.

Nimm dir kleine weiche Leckerlis auf die Show mit, damit der Hund aufmerksam ist und gut mit dir im Ring geht. So wie er sich präsentiert, so wird er auch bewertet.

So das wars fürs erste, solltest Du noch Fragen haben, dann melde Dich bei mir.

Liebe Grüße
Karin und die Papillons vom Schneebergparadies
Hundemami35
  • Forenwelpe
Beiträge: 3
Hallo!

Es gibt die Babyklasse, die Jüngstenklasse und dann folgt die Jugendklasse. Bei der Babyklasse sind alle Welpen von 8 Wochen bis 5 Monate. Zuletzt habe ich mit Dakota an einer Austellung (Babyklasse) teilgenommen und um den Baby- Championat gekämpft. Wir haben zwei Titel erhalten und dazu den 1. Platz bekommen. Ich finde es macht Riesenspaß und es lohnt sich auf jeden Fall! Bei der Babyklasse wird es nicht allzu eng gesehen. Er darf sich bei der Begutachtung hinsetzen, den Kopf zurückziehen und auch Panik bekommen. Schließlich sind es nur Welpen! Deswegen lohnt es sich mit dem Welpen von Anfang an an Austellungne teilzunehmen, damit er später keine Angst hat. Bei VDH Austellungen wird das allerdings ziemlich ernst gesehen ...

Außerdem ein guter Tipp, denn ich am Anfang auch nicht kannte und so beim Sheltiering einen Platz sozusagen verschenkt habe. Beim Laufen darf der Hund nicht springen! Kein einziges Mal. Meiner ist wie eine Gazelle neben mir her gesprungen, so sehr hat er sich über meine Lobe gefreut. Tja ... war unser erstes Mal auf einer Austellung.
Liebe Grüße
Angela (14J.) und Veronika (35J.) + Dakota und Mia!
Zuletzt geändert am 29.08.2011 15:52 Uhr
CEEYEET
  • Halbstarker
Beiträge: 297
+ 2

Austellungsmuffel

Einmal und nie wieder .Wir hatten ein Pärchen aus sehr guter Verpaarung und hatten uns von unseremVorsitzenden(BoxerClub e.V. München) in Dresden übereden lassen, unsere beiden Boxer,die laut Papieren auch ganz anders hießen ,als bei uns ,auszustellen .Es war ein D-Wurf und so mußten die Namen halt mit D anfangen.Wir haben sie Bonny und Clyde getauft paßte auch viel besser zu den beiden Rabauken,als die Namen ,die sie von der Züchterin erhalten hatten.Wir brauchten auch kein Hinweisschild,wo diese Veranstalltung stattfand .Es war nicht zu überhören.Ein Lärm kam uns entgegen,so das man annehmen konnte ,das irgendwo ein Volksfest zu Gange ist.Ein Glück ,daß erst die älteren Hunde dran waren.Mit Quietscheentchen und Rasseln und sonstigem Gerät versuchte Herrchen oder Frauchen vom Außenring die Aufmerksamkeit seines Lieblings auf sich zu ziehen.Ich weiß ja nicht ,ob das bei jeder Rasse so ein Zirkus ist .Wir jedenfalls waren das erste und einzigemal auf so einer Ausstellung.,Das ernsthafte Züchter Ihre Hunde ausstellen müssen, um ihre Tiere bewerten zu lassen .Das diese ihre Welpen vorstellen wollen um gut benotet zu werden versteht sich von selbst.Aber warum unterzieht man seine Hunde einen derartigen Stress? Nur damit Mensch seiner Eitelkeit fröhnt sich so einen Pokal in die Schrankwand zu stellen.Wir unternehmen da lieber etwas ,wo wir alle Spaß dran haben.
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