Advents- und Weihnachtsmärkte

Lincan
  • Begleithund
Beiträge: 1381
Hallo Foris,

nehmt ihr eure Hunde zu Advents- und Weihnachtsmärkten mit?

Wenn ja, warum?

Wenn nein, warum nicht?

Auf eure Beiträge freut sich LINCAN
Nicht meine Hunde brauchen einen Maulkorb sondern ich!
goebla
  • Halbstarker
Beiträge: 271
Schwere entscheidung also das wär unser erstes weihnachten.

Bei dem sommerfest haben wir eine ruhige zeit abgewartet und dann waren wir gemeinsam dort allerdings haben wir die lauten sachen gemieden.

Eventuell würd ich meinen kleinen zu den punschständen in schärding mitnehmen da is es net soo voll zu rechten zeit, den passauer adventmarkt würd ich glaub ich nur streifen dort is es etwas enger.

Ich kann es voll verstehen wenn die anderen ihre schätze nicht mitnehmen unser kleiner is hslt sehr oft bei uns dabei und wirkt auch zufrieden so.

Wie handhabt ihr es den?

Lg lino u alexandra
Greif meinen Hund oder mich an... denk nach bevor du vorschnell handelst....
DU KENNST MICH NICHT ABER DU KANNST MICH KENNENLERNEN.
Wir nehmen unseren Hund nicht mit auf grosse Weihnachtsmaerkte, das Gedraenge ist einfach viel zu heftig. Auf kleinere probieren wir mal, ihn mitzunehmen. Es ist die erste Weihnachtszeit, die Reyko mit uns verbringt.

Moccas Frauchen
  • Halbstarker
Beiträge: 201
Als Mocca Welpe war, haben wir sie ganz einfach mitgenommen. Wenn es ihr zu viel geworden ist, haben wir sie getragen.

Wenn, dann gehen wir eh auf kleine Märkte, wo weniger los ist.
Und auch immer zu zweit, dann kann immer einer in Ruhe schauen und der andere bleibt mit Hund etwas abseits.
Sie ist ja trotzdem noch sehr ungestüm....
shaklin
  • Halbstarker
Beiträge: 354
Wir nehmen unsere Hunde gerne fast überall hin mit und verbinden das so gut wie immer mit einem Spaziergang hinterher .
Gehen aber eher auf kleinere Weihnachtsmärkte, unsere beiden sind zwar nicht soo klein, aber könnten schnell übersehen werden. Und weder sie noch wir mögen zu viel Trubel. Wenn es ihnen zu viel wird, werden sie auch mal getragen.
Gehe jeden noch so schweren Gang mit mir, alles ist leichter für mich - mit Dir
Lincan
  • Begleithund
Beiträge: 1381
Selbst äußere ich mich natürlich auch

Bei mir hat sich die Einstellung im Laufe der Jahre gewandelt. Mit meinen großen Hündinnen war es kein Problem, zumindest habe ich es nicht als Problem gesehen, da sie gern mit mir mit waren.

Nun denke ich etwas "hündischer" und sehe lauter "Verführungen", denen hund nicht nachgehen darf, Einschränkungen ohne Ende aus notwendiger Rücksichtnahme, aber auch Gefahren für die Hunde wie Glasscherben, pöbelnde Menschen, pöbelnde Hunde, Menschen, die auf kleine Hunde treten (die man wirklich übersehen kann, habe selbst auch kleine neben den großen), Lärm, Enge usw., also alles vermeidbare Stressfaktoren.

Im Training nehme ich auch Hunde zu stressbehaftetetn Events mit, aber da dosiert und voll konzentriert auf Hund und Umgebung. Als Freizeit mache ich es nihct mehr, da ich dann eben u.U. nicht mehr rechtzeitig alle Gefahren erkenne (wie z.B. die Splitter).

Der Kleinhund auf dem Arm ist praktisch und solange unproblematisch bis ein Artgenosse ihn entdeckt und einfach nur mal neugierig ist bis hin zu dreist; der Kleine wäre dann überfordert bzw. bellt von oben herab, was das Ganze anheizt. Nicht jeder (große) Hund lernt, hochgenommene Kleinhunde zu ignorieren (wie meine - kann das ja gut üben *lach*) und nihct jeder Kleinhund versteht, dass ein Schutz oben auf dem Arm nicht nur bedeutet, aus sicherer Höhe zu provozieren.

Wie gesagt - ich bin da zwiegespalten.... Aber vllt. gibt es ja auch noch ein paar Tipps mehr wie die von Moccas Frauchen bzgl. des Managements?
Nicht meine Hunde brauchen einen Maulkorb sondern ich!
christianeadler
  • Moderator
Beiträge: 20328
Bei meinen Hunden ist das ganz unterschiedlich.
Meine alte Hündin liebt Action und ganz besonders, wenn es irgendwas mit Fressen zu tun hat. Sollte sie zwischendurch mal aufgeregt sein, reicht zur Entspannung der Besuch eines Bratwurststands. Dort würde sie endlos sitzen und mit hypnotisch leidendem Blick etwas abstauben. Ich glaube, da ist so ein Spaziergang über den Weihnachtsmarkt stressiger für mich als für sie, weil ich ständig im Auge behalten muss, was sie zu fressen bekommt. Eine Weile macht es uns aber beiden Spass.
Meine zweite Hündin findet es auch überall spannend, wo richtig was los ist, solange es nicht zu laut ist. Fahrgeschäfte sind z. B. für sie unerträglich. Wenn es ihr aber zu viel wird, schlägt die Stimmung sehr schnell in Aggressivität um. Darum halte ich mich mit ihr mehr am Rand des Geschehens auf, wo ich bei beginnendem Stress einen schnellen Fluchtweg habe.
Mein Hovawart fand Kirmes und Märkte als Junghund toll, als erwachsener Hund nicht mehr. Grössere Menschenansammlungen sind ihm heute suspekt. Er bleibt dann ganz eng bei mir und ist sichtlich angespannt. Das muss ich ihm nicht antun. Ich finde, bei Anzeichen von Stress hat ein Hund bei solchen Veranstaltungen nichts zu suchen.

Noch eine Geschichte zu dem Thema: Vor einigen Jahren habe ich auf dem Weihnachtsmarkt in Hannover erlebt, wie ein Berner Sennenhund völlig ausrastete. Da hatten die Besitzerin offenkundig die Stressresistenz ihres Hundes überschätzt. Er fing an, wild um sich zu beissen und war nicht mehr zu beruhigen. Wir haben ihm eine Jacke über den Kopf geworfen und ihn in eine Seitenstrasse getragen, wo es noch bestimmt eine Viertelstunde dauerte, bis er wieder ansprechbar war. Glücklicherweise ist in dem Fall weder dem Hund, noch irgendwelchen Passanten ein ernsthafter Schaden entstanden, aber bei mir hat es einen bleibenden Eindruck hinterlassen. Meine Hunde bleiben (ausser zu Trainingszwecken) zuhause auf dem Sofa, wo sie sich wohl fühlen.
Die Idee, dass manche Leben weniger wert sind, ist die Wurzel alles Übels auf dieser Welt (Paul Farmer)
Shibaherz
Beiträge: 21183
No-go-area für Mascha und, ich denke, die meisten Shiba Inus.
Sie interessiert sich zwar für die Gerüche, aber das Gedrängel und Geschubse sind ihr zuviel und mir auch.
In Berlin gibt es keine "kleinen" Weihnachtsmärkte. Es ist einfach (außer dem am Charlottenburger Schloss) Rummel plus Glühwein.
Außerdem könnte ich unmöglich kontrollieren, was sie aufnimmt.
Ich bin überzeugt davon, dass man den Wauzis keinen Gefallen tut, wenn man sie dorthin mischleppt. Und den anderen Weihnachtsmarktbesuchern auch nicht. Ich möchte auf keinen Fall, dass sie mit ihren dicken Stiefeln meiner Hündin auf ihre zierlichen Beinchen bzw. Pfoten treten.



...
Man sieht nur mit dem Herzen gut.Das wesentliche ist für die Augen unsichtbar (Antoine de Saint-Exupéry)
Zuletzt geändert am 25.11.2014 11:44 Uhr
Gast
Hallo zusammen,
bei uns kommt es drauf an. Zu Trainingszwecken gehe ich mit meinen Welpen zum Bahnhof wenn ein Pendlerzug einläuft. Am frühen Nachmittag war ich auch schon mal auf einem Weihnachtsmarkt, immer außen am Rand lang, und wie hier schon gesagt einer steht mit den Hunden am Rand der andere geht hier und da mal gucken und umgekehrt. Dazu auch eine kurze Geschichte: Weihnachtsmarkt mit richtig Gedränge. Wir schoben uns langsam Richtung Ausgang als uns eine relativ große freie Fläche näher kam. An deren Rand angekommen wurde der Grund ersichtlich, der Vorsitzende des örtlichen Hundevereins mit Zorro, seinem Rottweiler. So muss ich nicht durch das Gedränge und habe an jeder Bude Platz, lachte er.
LG, Alidasy mit Banditen
Zuletzt geändert am 25.11.2014 13:00 Uhr
tomstep
  • Alpha Hund
Beiträge: 9096
Ich gehe selbst nicht auf Weihnachts - / veranstaltungen / märkte und dergleichen um es mir zu ersparen.Wenn , würde ich meinem Hund den (für Hunde meistens) Streß ersparen und dann eher allein gehen.Ich (!) kann mir nicht vorstellen das einem Hund soetwas Spaß macht.
Gut , den Trainingsaspekt kann ich nachvollziehen , aber alles duftet nach Köstlichkeiten , genervte und besoffene Menschen randalieren oder göbeln herum , einige von denen tatschen auf / an dem Hund herum , anderem mosern herum , u.s.w. , u.s.f.
"Alt gewordenen Pferden das Gnadenbrot zu geben und Hunden nicht nur, wenn sie jung sind, sondern auch im Alter Pflege angedeihen zu lassen, ist Ehrenpflicht eines guten Menschen."(Plutarch von Chäronea, 45 - 120, griechischer Philosoph)
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