Ausgrabungen belegen: Höhlenmenschen barften ihre Hunde!

CairnLover
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...

Hundeli, es wird dir nicht nutzen, nicht in die USA zu schauen.
Denn woher meinst Du kommen die NCR Werte für Hundefutter, an die sich die meisten Hundefutterhersteller halten und die auch hier zur Bewertung herangezogen werden?
Auch werden alle deutschen Hundefutterhersteller die US-Hundefutter-Studie aus 2013, die im übrigen 200 Rezepte mit selbstgemachtem Hundefutter aus 34 verschiedenen Quellen enthielt, kennen.
Sonst wäre es nicht möglich, dass mittlerweile auch Fertigbarf mit der gesamten Palette an Vitamin- und Mineralstoffen angeboten wird. Denn auf die Idee muss man erstmal kommen.

Ich wollte ja gerne mal unsere Futtermittelverordnung einsehen, nachdem ich in einem Bericht gelesen habe, dass Hundefutter per Gesetz wie in den USA auch, nur 4% Fleisch enthalten muss.
Ferner habe ich gelesen, dass sich die % Angaben einer Fleischsorte in Klammern nicht auf den tatsächlichen Gehalt einer bestimmten Fleischsorte im Futter beziehen müssen, sondern sich nur auf den %Anteil Fleisch vom nicht angegebenen Gesamtanteil Fleisch beziehen können, da der Hersteller gar keine Angabe zum Fleischgehalt machen müsse.
Und noch -werden die Mineralstoffgehalte separat aufgeführt, sind sie nicht im % Anteil Rohasche enthalten.
Laut Futtermittelverordnung muss der verwendete Konservierungsstoff in Futter nicht angeben werden, allerdings bei Nachfrage genannt werden.

Aber wenn man etwas genauer wissen will, ist es wie immer, denn so einfach ist das mit der Futtermittelverodnung nicht.
https://www.gesetze-im-internet.de/bundesrecht/futtmv_1981/gesamt.pdf
Wie man sehen kann stammt die ursprünglich aus 1981 mit diversen Neuerungen, die man alle bei der EU einsehen darf.
Wenn man dann bei der EU nachschaut sind es gleich 3 Teile, in denen die erlaubten Futtermittelzusätze aufgeführt werden, die ohne weitere Erwähnung in Tierfutter enthalten sein dürfen.
http://ec.europa.eu/food/safety/animal-feed/feed-additives/eu-register_en

Ich gehe mal davon aus, dass es hier teilweise in D aufgeführt ist. http://www.bvl.bund.de/DE/02_Futtermittel/03_AntragstellerUnternehmen/05_Zusatzstoffe_FM/03_Liste_zugelassene_Zusatzstoffe/fm_liste_zugelassener_zusatzstoffe_node.html

Wenn man wirklich wissen will, was alles erlaubt ist und was die uns erzählen können, weil die Hundefutterhersteller bei vielem eigentlich keine Angaben machen müssen, wird man wahrscheinlich ein komplettes Studium absolvieren müssen.
Wer Schreibfehler findet, darf sie behalten.
Zuletzt geändert am 06.05.2017 17:51 Uhr
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Original von CairnLover:


Auch werden alle deutschen Hundefutterhersteller die US-Hundefutter-Studie aus 2013, die im übrigen 200 Rezepte mit selbstgemachtem Hundefutter aus 34 verschiedenen Quellen enthielt, kennen.
Sonst wäre es nicht möglich, dass mittlerweile auch Fertigbarf mit der gesamten Palette an Vitamin- und Mineralstoffen angeboten wird. Denn auf die Idee muss man erstmal kommen.


Auf die Idee ist man aber schon viel früher gekommen, nicht erst 2013. Gebarft wurde auch schon seit Urzeiten, denn Fertigfutter ist ja eigentlich eine , sagen wir mal Neuzeitliche Erfindung. Hundekuchen wurde im Krieg für Kriegshunde erfunden .Die Zusammensetzung war wie beim Pferdetrockenfutter. Gabs in Blöcken und in Pelletform.War eine Kriegserfindung aus der Not heraus.Pferde hatten auf dem Kriegsfeldern ja nichts zu fressen. Da waren Pellets leichter zu transportieren als Gras, Stroh und Heu. Von Fertigfutter für Hunde kann man da aber noch nicht sprechen. Ich hatte dazu mal vor längerer Zeit was geschrieben. Gebarft, also Rohfütterung gab es schon immer. Eigentlich schon seit es Hunde gibt. Später wurden dann auch oft Essensreste mit verfüttert. Ist also keine Erfindung der USA.Selbst die Primitivvölker, die es heute noch in den Urwäldern gibt, barfen ihre Hunde. Vitamine und Mineralstoffe für Hunde gabs auch schon zur Kinderzeit meiner Eltern. Also so um 1920. Warscheinlich noch viel früher. In meinen Hundebüchern aus dieser Zeit wird schon darüber geschrieben.



Aber wenn man etwas genauer wissen will, ist es wie immer, denn so einfach ist das mit der Futtermittelverodnung nicht.
https://www.gesetze-im-internet.de/bundesrecht/futtmv_1981/gesamt.pdf
Wie man sehen kann stammt die ursprünglich aus 1981 mit diversen Neuerungen, die man alle bei der EU einsehen darf.
Wenn man dann bei der EU nachschaut sind es gleich 3 Teile, in denen die erlaubten Futtermittelzusätze aufgeführt werden, die ohne weitere Erwähnung in Tierfutter enthalten sein dürfen.
http://ec.europa.eu/food/safety/animal-feed/feed-additives/eu-register_en

Ich gehe mal davon aus, dass es hier teilweise in D aufgeführt ist. http://www.bvl.bund.de/DE/02_Futtermittel/03_AntragstellerUnternehmen/05_Zusatzstoffe_FM/03_Liste_zugelassene_Zusatzstoffe/fm_liste_zugelassener_zusatzstoffe_node.html


Weshalb ziehst Du eigentlich immer so alte und überholte Links und Berichte und aus der USA ran? Bleib doch mal aktueller und im eigenen Land! Da gibt es doch genug, worüber man berichten könnte.
Liebe Grüße von Melwin.
Hundeli
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Guten Morgen

ok, ok, ok,..................was Hersteller DÜRFEN!

Du musst einfach Deine Meinung barf oder nix vertreten!
Grad bei den so genannten barf-Waren........forsche mal, was da alles aus dem Ausland verwertet wird, wie viele unschöne Geschichten im Netz sind zu Fleischhandel, Tierhaltung usw. Auch bitte, was der Boom 'barf' an Industriezweigen ausgelöst hat! Wer alles gewinnbringende barf-Waren herstellt und im Hintergrund bleibt, damit der wohlklingende Shop-Name die Kasse klingeln lässt.
Die Schimpferei wegen Fleisch-Kategorie, allein schon Schnäbel/Federn und was bitt schön ist dann mit den Küken frisch im Napf? Innereien, die Menschen nicht mehr essen sollen............was ist denn mit den gewolften Barffleischen? Knochenmehl? Eierschalen? Kommen noch die Öle, wo mein Liebling das 'kaltgepresste Lachsöl' ist.......hast schon mal Lachs ausgepresst?

Und ich bleib nun mal einfach und schlicht dabei:
Es gibt Futterhersteller, die alle unnatürlichen Stoffe, Abfallprodukte und weitere Dinge meiden!!!!

Ihre Produkte sind dann aus vollwertigen, unbehandelten Rohwaren in guter Qualität und korrekt aufgeschlossen hergestellt!

Jajaja, USA..........bewies ja erst kürzlich wie mega toll alles ist! Nebst dem, sorry, ich lebe in Europa, in einem noch teilweise unabhängigen Land! Wir können nur hoffen, dass gewisse Köpfe im Ausland sich zügeln und uns den Frieden lassen!
USA ist mir noch nie ein Beispiel gewesen, schon gar nicht was Essen/Lebensmittel usw. angeht!

Guck, wer barfen will, ist doch ok!
Wer das nicht möchte, soll sich informieren können zu guten Alternativen! Hier wird höchst selten ein Futter eines Multiproduzenten empfohlen!
Auf die Werbung sollt man eh nicht achten und wie immer wieder geraten, halt mal kleinere Hersteller bevorzugen! Auch wenn die ihre Produkte nicht in den zahlreichen Futterdiscounter 'verhöckern'............

Grüsse
Hundeli
CairnLover
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Original von melwin:

Original von CairnLover:


Auch werden alle deutschen Hundefutterhersteller die US-Hundefutter-Studie aus 2013, die im übrigen 200 Rezepte mit selbstgemachtem Hundefutter aus 34 verschiedenen Quellen enthielt, kennen.
Sonst wäre es nicht möglich, dass mittlerweile auch Fertigbarf mit der gesamten Palette an Vitamin- und Mineralstoffen angeboten wird. Denn auf die Idee muss man erstmal kommen.


Auf die Idee ist man aber schon viel früher gekommen, nicht erst 2013. Gebarft wurde auch schon seit Urzeiten, denn Fertigfutter ist ja eigentlich eine , sagen wir mal Neuzeitliche Erfindung. Hundekuchen wurde im Krieg für Kriegshunde erfunden .Die Zusammensetzung war wie beim Pferdetrockenfutter. Gabs in Blöcken und in Pelletform.War eine Kriegserfindung aus der Not heraus.Pferde hatten auf dem Kriegsfeldern ja nichts zu fressen. Da waren Pellets leichter zu transportieren als Gras, Stroh und Heu. Von Fertigfutter für Hunde kann man da aber noch nicht sprechen. Ich hatte dazu mal vor längerer Zeit was geschrieben. Gebarft, also Rohfütterung gab es schon immer. Eigentlich schon seit es Hunde gibt. Später wurden dann auch oft Essensreste mit verfüttert. Ist also keine Erfindung der USA.

Das Hunde ganz früher mit dem, was vom Tier übrig blieb, auch gebarft wurden, ist eigentlich klar. Macht unser Metzger auch heute noch so. Dass sie Essensreste bekamen, weiß jeder. Aber Barf mit dem Zusatz von Mineralstoffen und Vitaminen wie in Trockenfutter (was heute meist auf gentechnischer Basis hergestellt wird) hat es damals sicher nicht gegeben und ist in meinen Augen ein Novum.


Aber wenn man etwas genauer wissen will, ist es wie immer, denn so einfach ist das mit der Futtermittelverodnung nicht.
https://www.gesetze-im-internet.de/bundesrecht/futtmv_1981/gesamt.pdf
Wie man sehen kann stammt die ursprünglich aus 1981 mit diversen Neuerungen, die man alle bei der EU einsehen darf.
Wenn man dann bei der EU nachschaut sind es gleich 3 Teile, in denen die erlaubten Futtermittelzusätze aufgeführt werden, die ohne weitere Erwähnung in Tierfutter enthalten sein dürfen.
http://ec.europa.eu/food/safety/animal-feed/feed-additives/eu-register_en

Ich gehe mal davon aus, dass es hier teilweise in D aufgeführt ist. http://www.bvl.bund.de/DE/02_Futtermittel/03_AntragstellerUnternehmen/05_Zusatzstoffe_FM/03_Liste_zugelassene_Zusatzstoffe/fm_liste_zugelassener_zusatzstoffe_node.html


Weshalb ziehst Du eigentlich immer so alte und überholte Links und Berichte und aus der USA ran? Bleib doch mal aktueller und im eigenen Land! Da gibt es doch genug, worüber man berichten könnte.

Da kann ich wirklich nichts dafür, wenn die in D geltenden Gesetzen und EU-Verordnungen im Grunde alt sind und immer nur aktualisiert werden. So ist das eben mit Gesetzen und EU-Verordnungen. Das hat Hundeli schon Letztens irritiert, als ich eine deutsche EU-Seite gepostet habe.
Das, was ich gepostet habe ist die aktuelle deutsche Futtermittelverordnung Fassung 2016 als .pdf. Steht auch drauf, wenn Du sie öffnest. Die ist im Ursprung von 1981. Du kannst auch die Seite vom Bundesministerium haben. http://www.gesetze-im-internet.de/futtmv_1981/
Der Rest sind die aktuelle Seite der EU zu den erlaubten Futtermittelzusätzen, die in der Verordnung aufgeführt sind und auch bei uns gelten.
First part: Community Register of feed additives (released 04-04-2017) *
Second part, Annex II: Community Register of feed additives, Annex II (released 13-02-2017) *
Appendix 3, with lists of modifications to the Register, is now split into Appendices:
Appendixes 3a to 3d are replaced by Appendix 3e, list of modifications to the Register (versions 1-249, released 07-04-2017).
Also in einer ganz aktuellen Version von diesem Jahr.

Das ich die .pdfs bei der EU nicht in deutsch finden konnte, finde ich selbst blöd.

Und eine anscheinend aktuelle Seite des Bundesministeriums für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit, denn unten auf der Seite steht 2017.
Die ist aber nur eine sehr eingeschränkte Aufführung im Vergleich zu den 3 EU-Anhängen, die wirklich alles umfassen, was erlaubt ist, was Ordnungswidrigkeit ist und was unter Strafe steht.

Es ist in allen Bereichen so, dass in dem Moment, in dem die EU die geltenden Vorschriften in einem Bereich erlässt, kannst Du, wenn Du dich in der Branche nicht auskennst, nicht mehr so einfach eine Seite finden, die dich informiert. In der Regel werden nur Fachkreise über die Neuerungen geschult und Lieferanten müssen in ihren Unterlagen die erforderlichen EU-Unterlagen mitliefern.
Wenn man aber wirklich wissen will, was in D erlaubt ist, dann ist die EU die einzige Quelle, in der man alles dazu finden muss.
Deshalb kannst Du auch auf vielen Seiten lesen, dass es für den Verbraucher unheimlich schwer geworden ist, da durchzublicken.

Für mich gehört Englisch zum Allgemeinwissen. Es gibt seit Jahrzehnten niemanden mehr in D, der es nicht gelernt hat.

Und es ist aufschlussreich auf amerikanischen Seiten zu suchen. Nicht nur, weil alles hier rüber kommt. Wer in die USA schaut, kann sich besser informieren, weil dort die gesetzliche Situation für Verbraucher eine ganz andere ist. Der Verbraucher kann klagen, wenn ein Hersteller Verbraucher oder ihre Tiere schädigt und wird entschädigt. Bei Todesfällen z.B. werden Millionen gezahlt. Hast Du ja sicher schon gehört. Nicht wie hier, wo alles auf dem Beipackzettel steht und man den Risiken automatisch zustimmt. Hier bekommt kaum einer eine Entschädigung, wenn er durch ein Produkt schwer geschädigt wurde. Tatsächlich ist es so, dass etliche Medikamente, die dort wegen Todesfällen und schweren Schäden zu Milliardenzahlungen geführt haben, bei uns locker unter anderem Namen weiter verschrieben werden und nicht etwa dann vom Markt genommen werden.
Ist eine Medizin dort verboten, oder ein Pestizid weil es krebserregend ist, kann es sehr lange dauern, bis es hier thematisiert und erst recht verboten wird. Vioxx war z.B. auch so ein Medikament, dass dann hier auch viele geschädigt und getötet hat. Die Geschädigten und ihre Angehörigen sind vor Gericht und haben nur einen feuchten Händedruck bekommen.
Wer also in die USA geschaut hat und es sich nicht hat verschreiben lassen, hat möglicherweise sein Leben gerettet.

Also die Informationen für den Verbraucher sind in den USA sehr viel besser, weil er Rechte hat und nicht so einfach und billig verarscht werden kann, wie bei uns. Bei uns herrscht dagegen generell eher die Taktik, dass man dem Verbraucher nach dem Motto, was er nicht weiß, macht ihn nicht heiß, besser die Wahrheit verschweigt.
Wer Schreibfehler findet, darf sie behalten.
CairnLover
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Original von Hundeli:

Und ich bleib nun mal einfach und schlicht dabei:
Es gibt Futterhersteller, die alle unnatürlichen Stoffe, Abfallprodukte und weitere Dinge meiden!!!!

Ihre Produkte sind dann aus vollwertigen, unbehandelten Rohwaren in guter Qualität und korrekt aufgeschlossen hergestellt!

OK. Du lebst in der Schweiz und bist quasi EU-Aussenseiter. Die Schweiz hat diverse Abkommen mit der EU, ist aber schön neutral und selbstständig geblieben. In der Schweiz mögen andere Futtermittelgesetze gelten als in der EU oder auch nicht??
Dort gibt es jedenfalls viele Produkte, die es hier gar nicht gibt.
Für uns ist es ein Nachteil, dass ihr nicht in der EU seid und für euch wirtschaftlich wahrscheinlich auch.
Wenn ich etwas in der Schweiz kaufen will, kann ich beim Zoll ganz schön löhnen. Da habe ich nämlich mal einen wunderbaren Sprossenautomaten direkt vom Hersteller gekauft. Alleine der Zoll waren über 40 Euro.
Und da gibt es auch Hundefutter und Medizin, die es sonst nirgendwo zu kaufen gibt und mich interessieren.
Da gibt es das wunderbare vetpharm, wenn man das vom TA verschriebene Medikament genauer beleuchten will und einige wunderbare Schweizer, denen ich privat zu großem Dank verpflichtet bin.
Wenn man dann noch das vorbildliche Rentensystem sieht, weiß man, wie man es richtig macht.
Du siehst meine Einstellung zur Schweiz ist sehr positiv.

Es würde mich mittlerweile aber sehr interessieren ob die Trockenfutter, die Du seit Jahren so positiv als rein natürlich umschreibst, und offensichtlich selbst verfütterst auch in D verkauft werden oder importiert werden müssten und ja, ob die auch einen Namen haben.
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Original von CairnLover:

Das Hunde ganz früher mit dem, was vom Tier übrig blieb, auch gebarft wurden, ist eigentlich klar. Macht unser Metzger auch heute noch so. Dass sie Essensreste bekamen, weiß jeder. Aber Barf mit dem Zusatz von Mineralstoffen und Vitaminen wie in Trockenfutter (was heute meist auf gentechnischer Basis hergestellt wird) hat es damals sicher nicht gegeben und ist in meinen Augen ein Novum.


Es war doch auch nicht nötig, Zusätze schon vorher ins Fleisch zu mischen. Ist es heute eigentlich auch nicht. Das Fleisch kam im Ganzen oder als halbes Tier in den Futterladen (bei uns hieß dass Freibank) und wurde da, vor den Augen und nach Wunsch des Kunden geteilt. Es waren Notschlachtungen, aber keine kranken Tiere. Das Fleisch wurde besser untersucht als das Fleisch, dass zum Fleischer kam. Stempel und Pass der Tiere waren für jeden zugänglich.Die lagen für den Kunden im Laden aus. Viele haben da sogar ihr eigenes Fleisch gekauft. Mineralstoffmischungen gab es auch in dem Laden. Was ist da schwer dran, die Mineralstoffmischung zum Fleisch zu geben? Die Mengen standen doch auf den Tüten. Der Unterschied war, der Hundehalter war durchaus in der Lage, eine Messerspitze Mineralstoffmischung ins Futter zu geben, Sättigungsbeilage dazu und fertig wars. Damit ist heute ja so mancher Hundehalter völlig überfordert. Dose oder Sack auf und in den Napf geht gerade noch, aber auch nur, wenn man die richtige Futtersorte vor die Nase gesetzt bekommt. Rohes Fleisch war ausschließlich von Tieren, die sich ein Bein gebrochen hatten oder keine Leistung mehr gebracht hatte.Auch alte Tiere kamen zur Freibank. Wurden Kühe geschlachtet, die flockige Milch hatten (also nicht ganz in Ordnung waren), wurde das Fleisch gekocht verkauft. Fertige Wurst für Hunde (gekocht mit Gemüse, Reis, Mineralstoffe u.s.w.) gabs da auch schon als Kiloabpackungen. So, wie das Fleisch angeliefert wurde, so wurde es auch sofort verkauft. Da war kein einfrieren nötig.




Für mich gehört Englisch zum Allgemeinwissen. Es gibt seit Jahrzehnten niemanden mehr in D, der es nicht gelernt hat.

Ich denke mal, es gibt noch viele, die kein Englisch in der Schule hatten. Warum sollen alte Leute noch Fremdsprachen lernen? Wer Spaß dran hat wirds machen, wer nicht läßt es sein Ich z.B. hatte Russisch in der Schule. Englisch war ab der 9. Klasse freiwillig und kein Unterrichtsfach. Könnt Ihr alle Russisch?



Also die Informationen für den Verbraucher sind in den USA sehr viel besser, weil er Rechte hat und nicht so einfach und billig verarscht werden kann, wie bei uns. Bei uns herrscht dagegen generell eher die Taktik, dass man dem Verbraucher nach dem Motto, was er nicht weiß, macht ihn nicht heiß, besser die Wahrheit verschweigt.


Ich denke mal, dass wird wohl auf beiden Seiten so sein. Auch da wird erst etwas bekannt, wenn bereits ein Schaden entstanden ist. Dort ist es aber eben zum "Volkssport" geworden, jeden für alles mögliche zu verklagen.
Liebe Grüße von Melwin.
CairnLover
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Original von melwin:

Original von CairnLover:

Das Hunde ganz früher mit dem, was vom Tier übrig blieb, auch gebarft wurden, ist eigentlich klar. Macht unser Metzger auch heute noch so. Dass sie Essensreste bekamen, weiß jeder. Aber Barf mit dem Zusatz von Mineralstoffen und Vitaminen wie in Trockenfutter (was heute meist auf gentechnischer Basis hergestellt wird) hat es damals sicher nicht gegeben und ist in meinen Augen ein Novum.


Es war doch auch nicht nötig, Zusätze schon vorher ins Fleisch zu mischen. Ist es heute eigentlich auch nicht. Das Fleisch kam im Ganzen oder als halbes Tier in den Futterladen (bei uns hieß dass Freibank) und wurde da, vor den Augen und nach Wunsch des Kunden geteilt. Es waren Notschlachtungen, aber keine kranken Tiere. Das Fleisch wurde besser untersucht als das Fleisch, dass zum Fleischer kam. Stempel und Pass der Tiere waren für jeden zugänglich.Die lagen für den Kunden im Laden aus. Viele haben da sogar ihr eigenes Fleisch gekauft. Mineralstoffmischungen gab es auch in dem Laden. Was ist da schwer dran, die Mineralstoffmischung zum Fleisch zu geben? Die Mengen standen doch auf den Tüten. Der Unterschied war, der Hundehalter war durchaus in der Lage, eine Messerspitze Mineralstoffmischung ins Futter zu geben, Sättigungsbeilage dazu und fertig wars. Damit ist heute ja so mancher Hundehalter völlig überfordert. Dose oder Sack auf und in den Napf geht gerade noch, aber auch nur, wenn man die richtige Futtersorte vor die Nase gesetzt bekommt. Rohes Fleisch war ausschließlich von Tieren, die sich ein Bein gebrochen hatten oder keine Leistung mehr gebracht hatte.Auch alte Tiere kamen zur Freibank. Wurden Kühe geschlachtet, die flockige Milch hatten (also nicht ganz in Ordnung waren), wurde das Fleisch gekocht verkauft. Fertige Wurst für Hunde (gekocht mit Gemüse, Reis, Mineralstoffe u.s.w.) gabs da auch schon als Kiloabpackungen. So, wie das Fleisch angeliefert wurde, so wurde es auch sofort verkauft. Da war kein einfrieren nötig.




Für mich gehört Englisch zum Allgemeinwissen. Es gibt seit Jahrzehnten niemanden mehr in D, der es nicht gelernt hat.

Ich denke mal, es gibt noch viele, die kein Englisch in der Schule hatten. Warum sollen alte Leute noch Fremdsprachen lernen? Wer Spaß dran hat wirds machen, wer nicht läßt es sein Ich z.B. hatte Russisch in der Schule. Englisch war ab der 9. Klasse freiwillig und kein Unterrichtsfach. Könnt Ihr alle Russisch?



Also die Informationen für den Verbraucher sind in den USA sehr viel besser, weil er Rechte hat und nicht so einfach und billig verarscht werden kann, wie bei uns. Bei uns herrscht dagegen generell eher die Taktik, dass man dem Verbraucher nach dem Motto, was er nicht weiß, macht ihn nicht heiß, besser die Wahrheit verschweigt.


Ich denke mal, dass wird wohl auf beiden Seiten so sein. Auch da wird erst etwas bekannt, wenn bereits ein Schaden entstanden ist. Dort ist es aber eben zum "Volkssport" geworden, jeden für alles mögliche zu verklagen.

Erstmal beschreibst Du hier einen Verkauf von Fleisch für Hunde aus Zeiten, die kaum einem der hier angemeldeten Westdeutschen bekannt sein dürften. In der DDR gab es das wohl. Ich habe noch nie davon gehört.
https://de.wikipedia.org/wiki/Freibank
Interessant, aber was hat das mit dem Jetzt zu tun?
Aufgrund dessen, dass die meisten Menschen nur den Müll der Hundefutterindustrie kennen, womit ich auch deren Aussagen meine, sind sie einfach verunsichert. Und das finde ich nur verständlich. Du hast im Osten selbstverständlich gelernt Hunde natürlich zu ernähren. Das haben wir hier eben nicht und es ist für jeden Hundebesitzer erstmal komplettes Neuland.

Zweitens lernt jeder Westdeutsche seit Jahrzehnten in der Schule Englisch, da dies eine internationale Sprache ist.
Das Internet sagt: In den Jahren 1964/65 wurde Englisch als Pflichtfach in Haupt- und Realschulen eingeführt.
Russisch wurde doch nur in der ehemaligen DDR gelehrt, da dort die Orientierung auf Russland lag. Wer nicht aus dem Osten ist, hatte in der Schule sicher kein Russisch. Dort gab es auch keine Bürgerrechte.

Jedes System wird in Teilen missbraucht. Geht unserem auch nicht anders. Mit dem Unterschied, dass eine erfolgreiche Klage, auch wenn sie uns absurd vorkommt, letztlich begründet ist und einem millionenschweren Unternehmen schadet, während Sozialbetrug der Allgemeinheit schadet.
Wie man ein so wichtiges Bügerrecht der Amerikaner mit dem lapidaren Begriff "Volkssport" verunglimpfen kann, macht mich dennoch fassungslos.

Zudem sind die Sachen dort teilweise Jahrzehnte bekannt, bis hier mal was passiert.
Wenn hier überhaupt was passiert.
Ich habe mal eine amerikanische Meldung zu einem Pestizid für Kartoffeln gelesen, das verboten wurde, weil es krebserregend war. Ich habe das explizit verfolgt und bis es hier verboten wurde, hat mindestens 10 Jahre gedauert.
Es wäre vieles in D, was im Argen liegt, um einiges besser, wenn wir diese Bürgerrechte hätten.
Dann würden sich auch die Pharmaunternehmen nicht mehr wagen uns hier den Dreck unterzujubeln, der viele Menschen geschädigt, getötet und irreversibel krank gemacht hat und den sie in den USA nach Milliardenzahlungen vom Markt nehmen mussten. Denn diese Medikamente machen seit Jahrzehnten mit vielen Deutschen weiterhin genau das, was sie mit den Menschen in den USA gemacht haben, ohne dass die Menschen die Möglichkeit haben, dagegen vorzugehen.

Aber auch die Behörden der USA verhalten sich aufgrund der Bürgerrechte anders. Es gibt z.B. Medikamente, die hier schon Kinder bekommen und in den USA wegen der Schäden am Menschen generell als Medikament verboten sind.
Oder eine Salbe für Kleinkinder, die in den USA wegen der schweren Nebenwirkungen schon lange verboten ist und hier noch erlaubt. Da schreiben unsere Behörden dann, es wäre nicht lange genug erforscht. Das könnte man mit Recherche wohl ewig fortsetzen.
Heißt, wenn Menschen die Möglichkeit haben gegen Schädiger vorzugehen, dann sind auch die Behörden ganz anders gezwungen Schäden abzuwenden.

Ganz anders ist die Situation bei uns, wenn sie in den USA eine neue Krankheit erfinden. Dann wissen hier sofort alle Bescheid und es wird danach behandelt.

Natürlich gibt es dort auch vieles, was ich hier nicht haben wollte. Aber das heißt nicht, dass ich dort, wo es besser ist, nicht hinschaue.
Wer Schreibfehler findet, darf sie behalten.
Zuletzt geändert am 07.05.2017 13:51 Uhr
Feuerwolf
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Etliches hat wieder mit Eulenspiegel`s Till zu tun......

CairnLover`s 1. Zitat:" Russisch wurde doch nur in der ehemaligen DDR gelehrt, da dort die Orientierung auf Russland lag. Wer nicht aus dem Osten ist, hatte in der Schule sicher kein Russisch. "

Ich war in einer Schule im Westen, in der man auch in den 80er, 90er und später noch Russisch als Fremdsprache im Wahlpflichtfach lernen konnte.

2. Zitat: " Du hast im Osten selbstverständlich gelernt Hunde natürlich zu ernähren. Das haben wir hier eben nicht und es ist für jeden Hundebesitzer erstmal komplettes Neuland. "

Mein Urgroßvater und meine Großmutter, und somit ich, die von ihnen viel gelernt hat über Tierhaltung, würden sich diese Aussage und diese reine Unterstellung ganz erheblich verbitten. Denn sie ist schlicht weg falsch.
Vielleicht trifft das auf Dich zu CairnLover, dass Du nie gelernt hast Hunde natürlich zu ernähren, aber bestimmt nicht auf alle Menschem im "Westen".

3.Zitat:" Dann würden sich auch die Pharmaunternehmen nicht mehr wagen uns hier den Dreck unterzujubeln, der viele Menschen geschädigt, getötet und irreversibel krank gemacht hat und den sie in den USA nach Milliardenzahlungen vom Markt nehmen mussten. Denn diese Medikamente machen seit Jahrzehnten mit vielen Deutschen weiterhin genau das, was sie mit den Menschen in den USA gemacht haben, ohne dass die Menschen die Möglichkeit haben, dagegen vorzugehen. "

Es gibt auch etliche Medikamente, die in den USA zugelassen sind, in Europa oder Deutschland aber wegen nicht erfüllter, unterschiedlicher Kriterien keine Zulassung erhalten haben z.B. Unbedenklichkeit etc.
Die Verfahren und die Voraussetzungen für Zulassungen haben unterschiedliche Schwerpunkte und Kriterien.

@CairnLover: Wieso ziehst Du nicht um in die USA, wenn da alles besser ist? Was machst Du hier in Deutschland eigentlich noch, wenn alles hier so mies und schlecht ist??

Ich bitte doch um eine erklärende Antwort.
Zuletzt geändert am 07.05.2017 17:45 Uhr
Gast
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Original von CairnLover:


Erstmal beschreibst Du hier einen Verkauf von Fleisch für Hunde aus Zeiten, die kaum einem der hier angemeldeten Westdeutschen bekannt sein dürften. In der DDR gab es das wohl. Ich habe noch nie davon gehört.

Wäre es den Westdeutschen bekannt, bräuchte ich es ja nicht zu schreiben. Den älteren Ostdeutschen dürfte es noch bekannt sein.Ja, man kann eben nicht alles wissen.Ich denke aber, dass viele aus dem Westteil D. Rohfütterung kennen und auch den Verkauf von Futterfleisch in extra dafür vorgesehenen Geschäften. Nur der Begriff "BARFEN" ist neu, die Fütterungsart aber nicht.

https://de.wikipedia.org/wiki/Freibank

Ziemlich wiedersprüchlich, finde ich. Erst ist das Fleisch "minderwertig"(was es nicht war) und dann, ein paar Zeilen tiefer, "von bester Qualität".

Interessant, aber was hat das mit dem Jetzt zu tun?

So viel, wie alte Links und Berichte aus den USA.


Aufgrund dessen, dass die meisten Menschen nur den Müll der Hundefutterindustrie kennen, womit ich auch deren Aussagen meine, sind sie einfach verunsichert. Und das finde ich nur verständlich. Du hast im Osten selbstverständlich gelernt Hunde natürlich zu ernähren. Das haben wir hier eben nicht und es ist für jeden Hundebesitzer erstmal komplettes Neuland.

Ich denke mal nicht, dass Frischfütterung, Rohfütterung (also Barfen) so ein absolutes Neuland für die Hundehalter im Westteil von Deutschland ist. Die Grenze war ja nicht immer da. Vor der Grenze gab es ja auch schon EIN Deutschland. Und da Rohfütterung keine neue "Erfindung" ist, sondern die Ausgangsform der Hundefütterung...

Zweitens lernt jeder Westdeutsche seit Jahrzehnten in der Schule Englisch, da dies eine internationale Sprache ist.

Ja, Westdeutsche! Heute lernt dass natürlich jeder in der Schule (wenn er lust hat, eine zu besuchen) .


Das Internet sagt: In den Jahren 1964/65 wurde Englisch als Pflichtfach in Haupt- und Realschulen eingeführt.
Russisch wurde doch nur in der ehemaligen DDR gelehrt, da dort die Orientierung auf Russland lag. Wer nicht aus dem Osten ist, hatte in der Schule sicher kein Russisch. Dort gab es auch keine Bürgerrechte.

Ah ja, und es gibt heute auch nur Leute aus dem Westteil Deutschlands?


Wie man ein so wichtiges Bügerrecht der Amerikaner mit dem lapidaren Begriff "Volkssport" verunglimpfen kann, macht mich dennoch fassungslos.

Seit wann ist der Begriff "Volkssport" ein verunglimpfen? Dass macht mich aber jetzt "fassungslos".
Langsam wird es mir wieder mal zu dumm. Vom Höhlenmenschen zum Medikamentenskandal! Ich klink mich mal wieder eine Weile aus, bevor ich was sage, dass ich später bereuhen könnte.
Liebe Grüße von Melwin.
Zuletzt geändert am 07.05.2017 20:43 Uhr
Feuerwolf
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+ 4
@CairnLover:
Freibänke gibt es seit dem Mittelalter in ganz Deutschland, auch in der BRD und heute wieder in ganz Deutschland, nur der Name ist heute ein anderer und verkauft werden und wurden Fleisch, das für den menschlichen Verzehr geeignet ist !

Das hat das Ganze mit dem Jetzt zu tun, auch wenn Du es weder aus der Vergangenheit noch aus der Gegenwart kennst, wie Du anscheinend vieles nicht kennst, aber darüber urteilst !
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