Ausschlussdiät - Plätzchen gefressen

melwin
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Original von Moritz44:

Ja, das ist auf jeden Fall möglich. Ich habe jetzt 7 Jahre lang Orlando von Lidl gefüttert. Da das aber um die 65 Euro im Monat kostet, kann ich auch barfen, da freut er sich noch mehr drüber und ich bin beim selben Preis


Da staune ich aber echt, das dass so lange gut gegangen ist.Eins der schlechtesten Futtersorten. Ich habe 2 Hunde und bezahle für Barf zusammen 35,- €. Dazu dann noch Gemüse, Reis u.s.w..Da komme ich etwa auf 40,-€ im Monat.Das sind etwa 0,65 pro Hund ( mittelgroß) am Tag.Was ich auch an Fertigfutter (Feucht) gut finde ist Panys. Ist aber wesentlich teurer.Gibt es nur über den Versand.
Liebe Grüße von Melwin.
Hundeli
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Guten Morgen

naja, Kratzattacken und immer ist das Futter schuld...........
OK, die Sorte Futter würd ich nicht mal geschenkt in den Napf geben, aber die Frage wär ja auch, was erhielt der Hund sonst noch alles zum Fressen, Knabbern usw.
Sehr oft erhalten die Hundis Kauartikel (getr. Sehnen, Büffelhaut, Ohren, etc.) diese Dinger sind Eiweissbomben, so dass man halt im Futter den Proteingehalt verkleinern sollte...........ansonsten übersäuert die Verdauung und das löst meistens 'Allergiesymptome' wie sich kratzen aus......kann auch Durchfall auslösen!

Zudem, es gäb Futter die die Hunde weniger belasten als all die Sorten mit zugesetzten Labornährstoffen........OK, die sind möglicherweise etwas teurer, aber, wie auch erwähnt, die TA-Kosten sind auch nimmer!

Grüesslis
Hundeli
Moritz44
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Original von melwin:

Original von Moritz44:

Ja, das ist auf jeden Fall möglich. Ich habe jetzt 7 Jahre lang Orlando von Lidl gefüttert. Da das aber um die 65 Euro im Monat kostet, kann ich auch barfen, da freut er sich noch mehr drüber und ich bin beim selben Preis


Da staune ich aber echt, das dass so lange gut gegangen ist.Eins der schlechtesten Futtersorten.

Soweit ich weiß, laut Stiftung Warentest doch gar nicht so schlecht, oder? Aber darum geht´s ja nicht. Das war das erste, nach fast einem Jahr rumprobieren, das er überhaupt vertragen hat. Viele hochwertige Sorten gingen gar nicht.

Ich habe 2 Hunde und bezahle für Barf zusammen 35,- €. Dazu dann noch Gemüse, Reis u.s.w..Da komme ich etwa auf 40,-€ im Monat.Das sind etwa 0,65 pro Hund ( mittelgroß) am Tag.Was ich auch an Fertigfutter (Feucht) gut finde ist Panys. Ist aber wesentlich teurer.Gibt es nur über den Versand.
Zuletzt geändert am 08.12.2015 13:36 Uhr
Moritz44
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sorry, ich glaub, ich bin zu blöd, um einen Beitrag mit Zitat zu schreiben...

Also, wo kauft ihr denn für diese Preise dann euer Futter. Also ich komm nicht mit 0,65 pro Tag hin. Hab noch keinen Shop gefunden, wo das so günstig ist.

Und noch zu Hundeli:
Er hat nur ab und zu noch getrockneten Pansen und manchmal Leckerli bekommen, wenn irgendwelche Verwandte wieder gemeint haben, dass das sein muss. Außerdem haben wir Pferde, er frisst regelmäßig Pferdeäpfel und ansonsten was er irgendwo aufsaugt, was halt so auf Wegen rumliegt und irgendwie fressbar ist... Ab und zu mal getrocknetes Brot. Aber zu viel Eiweiß glaub ich nicht.

Und wegen dem Futter, das Hunde weniger belasten. Wie gesagt, da kriegt er lieber roh, als dass ich dann das sündhaft teure Futter kauf
Zuletzt geändert am 08.12.2015 13:37 Uhr
melwin
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Original von Moritz44:

Also, wo kauft ihr denn für diese Preise dann euer Futter.


Ich kaufe bei www.haustierkost.de .
Porto und Verpackung ab 15,- kostenlos. Schade, habe meine Rechnung Sonntag erst in den Müll geworfen.
Was mir immer wieder auffällt ist, dass die Preise fürs Futter immer wieder falsch berechnet werden. Man rechnet nicht, der Sack kostet 50,- oder 60,- € oder die Dose 0,60 €. Man rechnet den Tagesbedarf aus und rechnet dann auf die benötigte Menge um.Also, angenommen der 1 kg Sack kostet 5,- €, Tagesbedarf des Hundes ist 250g = 4 Tagesrationen, 5,-€: 4 = 1,25.
Tageskosten 1,25 €. Da wird ganz schnell der billige Sack Futter teurer als der vermeintlich teure Sack Futter. Die Dose 800g für 0,80 €, Tagesration 1200g= 1,20 am Tag.Gutes Feuchtfutter KG-Wurst= 3,00 €, Tagesbedarf 250g = 4 Tage = 0,75 €. Nur mal als Beispiel. Nachrechnen lohnt sich also auf jeden Fall.
Liebe Grüße von Melwin.
Zuletzt geändert am 08.12.2015 15:21 Uhr
Hundeli
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Guten Morgen

@melwin, super korrekt! Meist ist halt in vermeintlich günstigen Futter viel ungünstiges Grundmaterial und dafür mehr synthetische Stoffe.......Nahrung kann man da nicht unbedingt her bekommen.

@Moritz, ok, wenn er aber so viel aufnimmt, können die Sorgen auch davon kommen. Je nachdem enthalten Pferdeäpfel ziemlich viel Medi-Rückstände......wenn man ihnen Medikamente geben muss. Diese 'Resten' sind dann halt auch im Hund und sicherlich nicht gesund für ihn. Dito bei anderen Tierkoten.
Hunde die draussen wie Staubsauger alles mögliche fressen, sind in der Regel übersäuert und versuchen mit diesem Zeugs die Säure zu vermindern. Demnach wär der erste Schritt, den Eiweissgehalt im Futternapf zu reduzieren. Das bei Nass-, Trocken- oder selber hergestelltem Futter.
Erwachsene und normal aktive Hunde (kein Leistungssport) brauchen nicht mehr als ca. 60% Eiweiss im Futter. Heute gibt man grad bei frischem Futter viel zu viel Protein..........

Bei Preisen für frisches Futter muss ich erwähnen dürfen, dass halt meistens auch da die Grundqualität mit spielt. Hab ich Fleisch, was viele Innereien enthält, sind die kg-Preise oft überteuert. Verwende ich reines Muskelfleisch, kann ich das auch in jedem Lebensmittelladen kaufen und fahre manchmal sogar billiger...........dito die diversen weiteren Futterzutaten.

Grüesslis
Hundeli
melwin
  • Rudelbeschützer
Beiträge: 2142
Original von Hundeli:

Bei Preisen für frisches Futter muss ich erwähnen dürfen, dass halt meistens auch da die Grundqualität mit spielt. Hab ich Fleisch, was viele Innereien enthält, sind die kg-Preise oft überteuert. Verwende ich reines Muskelfleisch, kann ich das auch in jedem Lebensmittelladen kaufen und fahre manchmal sogar billiger...........dito die diversen weiteren Futterzutaten.

Grüesslis
Hundeli

Was aber wiederrum logisch ist. Der FF-Produzent will/muss ja auch was am Futter verdienen. Demnach kommt letztendlich Frischfutter immer billiger, bei gleicher Qualität.
Liebe Grüße von Melwin.
tomstep
  • Alpha Hund
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das hatte ich schon im anderen Ausschlußdiät Thread eingestellt , aber besser 2 mal als kein mal :-)

Ausschlussdiät – was ist das und wie mache ich das?

Immer mehr Hunde und Katzen leiden unter Futtermittelallergien. Ob unser Liebling wirklich betroffen ist, können wir nur anhand einer richtig durchgeführten Ausschlussdiät feststellen. Andere Allergietests – seien es nun Blut- oder Kontakttests – stammen meist aus der Humanmedizin und liefern für Haustiere keine sicheren Daten. Doch wie funktioniert eigentlich eine Ausschluss- bzw. Eliminationsdiät?

Was ist eine Ausschlussdiät?

Eine Eliminationsdiät wird bei einem Verdacht auf eine Futtermittelallergie durchgeführt. Dabei füttert der Tierbesitzer über einen Zeitraum von mindestens acht Wochen ausschließlich eine Fleisch- und eine Kohlenhydratquelle. Wir empfehlen allerdings den Zeitraum der Eliminationsdiät auf zwölf Wochen auszudehnen. Der Hintergrund ist, dass viele Allergiker erst nach zehn oder mehr Wochen auf die Ausschlussdiät reagieren. Der Verdacht auf eine Futtermittelallergie erhärtet sich, wenn die Symptome beim Hund unter Einhaltung der Diät nach und nach verschwinden. Sicher diagnostiziert werden kann die Allergie allerdings erst, wenn der Provokationstest positiv ausfällt. Das ist dann der Fall, wenn nach der erfolgreich durchgeführten Ausschlussdiät wieder das alte Futter gefüttert wird und daraufhin die Allergiesymptome wieder auftreten.

Hund Fleisch
Bei einer Ausschlussdiät darf über mehrere Wochen nur eine Fleischsorte gefüttert werden

Voraussetzungen einer Ausschlussdiät

Wenn Sie vermuten, dass ihr Hund eine Futtermittelallergie hat, sollten Sie zunächst immer erst einen Tierarzt aufsuchen. Gerötete Haustellen, Magen-Darm-Probleme oder Juckreiz weisen zwar auf eine Futtermittelallergie hin, können aber auch andere Ursachen haben, die zunächst vom Tierarzt abgeklärt werden müssen. Wenn sich der Verdacht auf eine Allergie erhärtet, können Sie eine Eliminationsdiät starten. Wir empfehlen eine Ausschlussdiät nur bei erwachsenen Hunden und Katzen, weil die Tiere in der Zeit der Diät teilweise mit Nährstoffen unterversorgt sind, was einem erwachsenen Individuum nicht schadet – sofern die Ernährung nach der Ausschlussdiät angepasst wird – aber bei einem Tier im Wachstum zu Problemen führen kann.

Durchführung einer Eliminationsdiät

Zunächst benötigen Sie eine Protein-, also Fleischquelle, die Ihr Hund bisher noch nie gefressen hat. Das kann sich mitunter als gar nicht so leicht herausstellen, da in den letzten Jahren exotische Fleischsorten im Hundefutter in Mode gekommen sind. Bei einer Ausschlussdiät sollten Sie auf kommerzielles Futter verzichten und in dieser Zeit selbst kochen oder, sofern Ihr Hund bereits gebarft wird, einfach roh füttern. Idealerweise kommen auch die Kohlenhydrate aus einer Futterquelle, die Ihr Hund noch nicht kennt. Dafür bietet sich zum Beispiel oft Süßkartoffel an. Wichtig ist, dass Sie sich sowohl beim Fleisch, als auch bei den Kohlenhydraten zu Beginn für eine Sorte entscheiden und keinesfalls davon abweichen.

Hund Katze Tisch
Leckereien vom Tisch sind während der Ausschlussdiät strengstens verboten

Häufige Fehler

In der Zeit der Eliminationsdiät dürfen auch keine Leckerli, Vitaminpasten oder Zusatzfuttermittel gefüttert werden, da auch diese oft tierische Eiweiße enthalten. Wenn Sie auf einen Snack für Zwischendrin für Ihren Liebling nicht verzichten wollen, können Sie sich das Fleisch selber trocknen oder Sie suchen nach gedörrten Leckereien derselben Fleischsorte. Aber Vorsicht! Kaufen Sie keine fertigen Leckerchen, die nicht aus reinem Fleisch bestehen. Sie enthalten sehr oft pflanzliches oder tierisches Protein, auf das der Hund wieder allergisch reagieren kann. Die Ausschlussdiät war dann für die Katz. Achten Sie auch darauf, dass Ihr Vierbeiner nichts zwischendrin fressen kann – informieren Sie Nachbarn und Freunde, dass für einige Wochen niemand Ihrem Hund heimlich etwas zustecken darf. Sollte Ihr Haustier beim Gassi gehen gerne mal im Gebüsch etwas fressen, den Müll ausleeren oder sich am Futternapf Ihrer Katze bedienen, sorgen Sie dafür, dass er es in der Zeit der Eliminationsdiät nicht kann.

Futtermittelallergie – und jetzt?

Steht fest, dass Ihr Hund eine Futtermittelallergie hat, können Sie zu den Ausgangsprodukten Ihrer Ausschlussdiät nach und nach andere Komponenten hinzufügen. Warten Sie immer erst mindestens vier Wochen ab, bis sie eine weitere Fleisch- oder Gemüsesorte hinzufügen. Wenn Sie einen „Pool“ aus zwei bis drei Fleischarten und Kohlenhydratquellen haben, die ihr Hund gut verträgt, können Sie mit dieser Zutatenliste zu einem Tierernährungsexperten gehen – wir empfehlen an dieser Stelle einen entsprechend spezialisierten Tierarzt oder ein Institut für Tierernährung, zum Beispiel das der LMU – und sich einen detaillierten Ernährungsplan für Ihren Hund zusammenstellen lassen. So ist sichergestellt, dass Ihr Hund wieder mit allen nötigen Nährstoffen versorgt ist.

Quelle : http://www.barfinfo.de/ausschlussdiaet-ist-das-und-wie-mache-ich-das/
"Alt gewordenen Pferden das Gnadenbrot zu geben und Hunden nicht nur, wenn sie jung sind, sondern auch im Alter Pflege angedeihen zu lassen, ist Ehrenpflicht eines guten Menschen."(Plutarch von Chäronea, 45 - 120, griechischer Philosoph)
Moritz44
  • Forenwelpe
Beiträge: 58
Super, danke für die ausführlichen Infos. Hat mir aber zum Glück mein Tierarzt schon alles so erklärt. Was ich nicht wusste, ist, dass man auch getrocknetes Fleisch der gleichen Sorte geben kann. Das ist praktisch und bekommt man ja auch oft im gut sortierten Handel
tomstep
  • Alpha Hund
Beiträge: 9095
das Trockenfleisch der gleichen Sorte (!) kann man auch super selbst machen ! Dann ist zumindest sicher das keine Zusätze drin sind wie chemische Vitamine , Konservierungsstoffe , u.s.w.
"Alt gewordenen Pferden das Gnadenbrot zu geben und Hunden nicht nur, wenn sie jung sind, sondern auch im Alter Pflege angedeihen zu lassen, ist Ehrenpflicht eines guten Menschen."(Plutarch von Chäronea, 45 - 120, griechischer Philosoph)
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