Bedeuten uns Hunde mehr als Menschen?

petra0309
  • Halbstarker
Beiträge: 228
Uahhhhhhh sag jetz nix mehr.... wir haben genug mit unseren Leutchen zu tun die in echt Armut leben,,,,,viele geht es Sau schlecht wirklich schlecht u die habe nix NIX HABE NIX!!!!!... darüber sagt ihr nix is euch anscheins nichts wert tztz
Geht nur uahh um die lieben Flüchtlinge......ich spende u gebe für unserer Menschlein....u das ist mir sehr Wert...
Für die Menschlein die so arm sind un kein Futter aufbringen können für ihren geliebten Freund.(oft ihn abgebe müße)..es ist alles ist was sie haben ihre Liebe zu geben
Aber ja ist ja so wichtig Unmenge von Gelder ausgebe für Flüchtlinge die uns nich mal schätzen u Ansprüche stellen tz tz !!!! aber für unsere Leutchen ist nix da .........Überall einsparungen ect!!!!!!
Ne ich sag jetz nix mehr......
Sag nur eines noch ne Scheiß Politik ist das.
tomstep
  • Alpha Hund
Beiträge: 9111
+ 6
Original von petra0309:
Ne ich sag jetz nix mehr......


Ich (!) hoffe inständig das Du nun mal wirklich Deine eigene Aussage befolgst !!!
"Alt gewordenen Pferden das Gnadenbrot zu geben und Hunden nicht nur, wenn sie jung sind, sondern auch im Alter Pflege angedeihen zu lassen, ist Ehrenpflicht eines guten Menschen."(Plutarch von Chäronea, 45 - 120, griechischer Philosoph)
Zuletzt geändert am 10.11.2015 21:23 Uhr
halunke
  • Begleithund
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+ 5
Original von petra0309:
>

Ne ich sag jetz nix mehr......

oh ja, bitte...
Viele Leute glauben zu denken, wenn sie lediglich ihre Vorurteile neu ordnen!
-William James-
tüpfelchen
  • Halbstarker
Beiträge: 467
+ 1
Moin moin. Heute ist Sankt Martin....
Aufgrund seiner Vita ist der heilige Martin Schutzheiliger der Reisenden und der Armen und Bettler sowie der Reiter, im weiteren Sinne auch der Flüchtlinge, Gefangenen, Abstinenzler und der Soldaten. Sein Gedenktag ist der 11. November..


Ab 334 war Martin als Soldat der Reiterei der Kaiserlichen Garde in Amiens stationiert. Die Gardisten trugen über dem Panzer die Chlamys, einen weißen Überwurf aus zwei Teilen, der im oberen Bereich mit Schaffell gefüttert war. In nahezu allen künstlerischen Darstellungen wird er allerdings mit einem roten Offiziersmantel (lat.: Paludamentum) abgebildet. An einem Tag im Winter begegnete Martin am Stadttor von Amiens einem armen, unbekleideten Mann. Außer seinen Waffen und seinem Militärmantel trug Martin nichts bei sich. In einer barmherzigen Tat teilte er seinen Mantel mit dem Schwert und gab eine Hälfte dem Armen. In der folgenden Nacht sei ihm dann im Traum Christus erschienen, bekleidet mit dem halben Mantel, den Martin dem Bettler gegeben hatte.

Sollte uns das nicht dazu bewegen diese Geschichte in unsere aktuelle Lebenswirklichkeit zu transformieren und den Flüchtlingen zu helfen.....
Dem Instinkt meines Hundes kann ich trauen... __________________________________________________________________
Denken ist zwar allen Menschen erlaubt, aber vielen bleibt es erspart.
(nach J. W. von Goethe)
Blanka2002
  • Forenwelpe
Beiträge: 140
+ 3
Ich liebe meine Tiere,und ich habe mich ein fast mein ganzes Leben um Hunde aus dem Ausland gekümmert.
Aber wie die Flüchtlinge in unser Stadtteil kamen,da habe ich mich auch an den Spendenaktionen beteiligt.
Ich habe Kleidung von meinen Kinder und Enkelkinder gesammelt und dort hingebracht.
Man kann sich doch um Tiere und auch um Menschen kümmern,sollte doch kein Problem sein.
tomstep
  • Alpha Hund
Beiträge: 9111

halunke , tüpfelchen & poiuz

"Alt gewordenen Pferden das Gnadenbrot zu geben und Hunden nicht nur, wenn sie jung sind, sondern auch im Alter Pflege angedeihen zu lassen, ist Ehrenpflicht eines guten Menschen."(Plutarch von Chäronea, 45 - 120, griechischer Philosoph)
weckener
  • Halbstarker
Beiträge: 585
@ petra0309,
Glaubst Du wirklich, dass das Geld, das für die Flüchtlinge ausgegeben wird, andersfalls die Bedürftigen und Armen in Deutschland bekommen? Hast Du noch nicht gemerkt, das Geld ganz woanders verschwindet, z.B. für die Banken, Prestigobjekte, oder wird großzügig im Ausland ausgegeben. Für Bildung, Gesundheit und Soziales ist natürlich der Rahmen ganz begrenzt! Da ist so gut wie kein Geld übrig. Demokratie, Kommunismus und Soziaismus ist im Grundgedanken sehr gut, nur die Menschen sind dafür nicht gemacht. Immer gibt es welche, die gierig und machtbessen sind und die anderen übern Tisch ziehen! Ist nun mal so, deshalb wird es nie eine echte Gerechtigkeit geben, auch wenn wir uns das wünschen.
Genauso wie wir wünschen, dass es allen Tieren gut geht!

@tüpelchen
Du hast recht, es ist Martinstag, also der Tag für alle, auch für die Neuen! Machen wir das Beste daraus!

Einen schönen Martinstag für Alle !!
Shibaherz
Beiträge: 21205
+ 3
Es tut mir leid, dass ich selbst mit dem thread rein materielle Parameter nahegelegt habe.
Es gibt aber auch noch eine andere Dimension. Gesellschaftliche Integration wurde hier bisher etwas simpel aufgefasst: Wohnung, Job. Aber das Multi-Kulti-Konzept hat ausgedient. Die Hoffnung, hier Millionen von Zuwanderern aus dem islamischen Kulturkreis in eine säkularisierte Weltsicht zu integrieren, die selbstverständlich auch unserem Grundgesetz zugrunde liegt, ist nicht aufgegangen.

Nach unserem Tierschutzgesetz ist das betäubungslose "Schächten" von Tieren nicht erlaubt. Das Bundesverfassungsgericht hat aber in einem Urteil von 2006 nicht nur die im Grundgesetz Art. 4 verankerte Religionsfreiheit als solche, sondern diese in Verbindung mit der BERUFSFREIHET EINES ISLAMISCHEN METZGERS höher als den Schutz der Tiere gestellt, was gegen das Tierschutzgesetz gerichtete Ausnahmeregelungen ermöglichte.

Im Unterschied zu unserem Religionsverständnis zieht das islamische, das keine Trennung von Religion, Staat und Gesellschaft kennt, einen Rattenschwanz verbindlicher kultureller Vorschriften hinter sich her. Das führt unvermeidlich zu Konflikten. Ich halte das Urteil des BuVerfG für falsch.


Man sieht nur mit dem Herzen gut.Das wesentliche ist für die Augen unsichtbar (Antoine de Saint-Exupéry)
Zuletzt geändert am 11.11.2015 20:29 Uhr
christianeadler
  • Moderator
Beiträge: 20328
+ 3
An diesem Martinstag 2015 erwischte ich mich bei seltsamen Gedanken. Die Flüchtlingsschicksale sind allgegenwärtig. Wie hätte es wohl gestern den singenden Kindern gefallen, wenn ich mit einer Schüssel Reis oder einem Pott Eintopf an die Tür gegangen wäre? Für Millionen Kinder wäre das ein Traum. In einem Land, in dem das Trinkwasser aus dem Hahn kommt, der Staat für Bildung, Nahrung und ein Dach über dem Kopf sorgt, von echter Armut zu sprechen, finde ich doch ziemlich vermessen. Selbstverständlich trifft der Sozialabbau immer die Falschen, und der Reichtum ist ungerecht verteilt, aber wir können uns doch nicht mit Menschen vergleichen, die verhungern oder auf der Flucht vor Krieg sind. Wenn ich also die Wahl hätte, meinen Mantel mit einem Strassenhund oder einem Indivuduum, das Asylantenheime in Brand steckt, zu teilen, müsste ich nicht lange nachdenken.

Ich schwanke zwischen Trauer, Wut und Unverständnis, wie sich Menschen von der Volksverdummung mitreissen lassen. Niemand erwartet, dass wir unser letztes Hemd teilen. Da wird über Milliarden gefeilscht, die uns der Flüchtlingsstrom kostet, während die Deutschen (mit steigender Tendenz) zur Zeit jährlich sechs Milliarden für ihre Haustiere ausgeben, und in diesem Betrag sind weder Anschaffungs- noch Tierarzt- noch Trainerkosten drin. Da werden Menschen als Wirtschaftsflüchtlinge beschimpft, in deren Heimat ein Krankenhaus (sofern überhaupt vorhanden) nicht mal annähernd so modern ausgestattet ist wie eine deutsche Tierklinik. Wir adoptieren Hunde aus dem Ausland, aber Menschen dürfen in ihrem Elend bleiben. Da stellt sich doch nicht nur für Tierhasser die Frage, ob Tiere mehr wert sind als Menschen. Ich bin mir jedenfalls durchaus der Ungerechtigkeit bewusst, dass von dem, was meine Tiere kosten, andernorts mehrere Familien leben müssen. Ich liebe sie aber, und darum ist mein Spagat wie der von Poiuz, dass ich nach Kräften auch Menschen unterstütze.

Und wenn wir den finanziellen Aspekt ausser Acht lassen, wird die Feindseligkeit doch auch nicht besser. Dass es Probleme (z. B. mit dem gegenseitigen Kulturschock) geben wird, wissen wir alle, aber die kann man gemeinsam angehen. Wer sich einen Hund anschafft, macht es auch, obwohl es viel Zeit und Geld kostet, sich auch mal der Mageninhalt auf dem teuren Teppich entleeren wird, schlechte Angewohnheiten nerven... Wenn ein Hund in sein neues Zuhause einzieht, sagen wir, er muss doch erstmal ankommen. Wenn ein ehemaliger Strassenhund futteraggressiv ist oder Fressbares klaut wie ein Rabe, entschuldigen wir das, weil er früher um sein Überleben kämpfen musste. Ich denke doch, dass Menschen mindestens dieselbe Geduld und Akzeptanz verdient haben.
Die Idee, dass manche Leben weniger wert sind, ist die Wurzel alles Übels auf dieser Welt (Paul Farmer)
tomstep
  • Alpha Hund
Beiträge: 9111
Christiane
"Alt gewordenen Pferden das Gnadenbrot zu geben und Hunden nicht nur, wenn sie jung sind, sondern auch im Alter Pflege angedeihen zu lassen, ist Ehrenpflicht eines guten Menschen."(Plutarch von Chäronea, 45 - 120, griechischer Philosoph)
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