Bedeuten uns Hunde mehr als Menschen?

Catalou
  • Rudelbeschützer
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+ 1
Christiane dein Beitrag bringt es auf den Punkt und passt auch so richtig gut zum kommenden Advent und zur Weihnachtszeit.
Menschen, die guten Willens sind, finden einen gerechten Weg und jene, die glauben unbedingt Gift und Galle spucken müssen, sind erfreulicherweise in der Minderheit - zumindest hier in ds.

tüpfelchen
  • Halbstarker
Beiträge: 467
+ 1
Bei uns in Hamburg gibt es "Gott sei Dank" einige gute und vernünftige Ansätze.
Zum Beispiel haben unsere christlichen Kirchen zu dem inzwischen 4. Interreligiösen FRAUENBEGEGNUNGSTAG eingeladen.
Es beginnt am 14.11.15 um 10:00 und endet um 17:30.
Der Begegnungsort ist dieses Mal die "Blaue Moschee" an der Außenalster. Es gibt Vorträge, gemeinsames Essen und viele Zeiten zu Gesprächen. Von Frau zu Frau können wir oft leichter hinter die Fassaden blicken und ev. ermessen, was Menschen erdulden mussten.
Ich würde da soo gerne auch dabei sein und so helfen einen Brückenschlag zu Frauen anderer Kulturen zu schlagen. Viele dieser Frauen haben große Angst vor uns "freien" Frauen. Da hilft oft schon ein Lächeln, eine Handberührung und die Bereitschaft zuzuhören. Ich hatte während meines Studiums einige Moslime, Bahai´, Inder,... zu Freunden und würde mich sehr freuen, die Eine oder andere Frau und ihre Familien wieder zu treffen.
Was hindert mich daran, da am Sonnabend hin zu gehen?!!! Klar, mein Hund. Dayna kann nicht so lange allein bleiben. Ich habe sie zu sehr verwöhnt....
-Aber ich werde meine Kontakte aktivieren. Ich habe mich schon zu lange zurück gezogen. Spenden, Kleiderspenden, usw sind eben nicht genug. Ich führe viele Gespräche und schreibe auch mal etwas, das oft von "Rechts-Aussen" wütend aufgenommen wird.
Was würde unser verehrter Helmut Schmidt sagen: GUT, so! Kante zeigen!

Wenn ich es zeitlich irgendwie schaffe, werde ich mich in dieser Woche in das Kondolenzbuch im Rathaus eintragen. Es wäre mir eine große Ehre.
Normaler Weise berichte ich nicht so viel über mich und denke daran, dass DogSpot ein Hundeforum ist...
Dem Instinkt meines Hundes kann ich trauen... __________________________________________________________________
Denken ist zwar allen Menschen erlaubt, aber vielen bleibt es erspart.
(nach J. W. von Goethe)
Zuletzt geändert am 12.11.2015 11:12 Uhr
Shibaherz
Beiträge: 21215
+ 1
@Christiane: Auf den moralischen Zeigefinger antwortet Dir der "Mann auf der Straße", dass a) wir (gemeint ist Deutschland) nicht für das Wohl der gesamten Menschheit verantwortlich sind - das ist der Punkt, wo Zugehörigkeit bzw. Fremdheit, also kulturelle Faktoren, die entscheidende Rolle spielen; dass b) nicht Deutschland, sondern andere Mächte ursächlich handeln für die Flucht der Menschen. In diesem Zusammenhang wird dann von links gewöhnlich Kritik am deutschen Waffenexport geübt. (Achtung: Diese Antworten sind nicht meine persönlichen)
Deutschland wie auch Europa sehen dem Kriegshandeln der USA, Russlands und des IS hilflos zu, aber wie kein anderes Land, abgesehen von Schweden, hat Deutschland Verantwortung für die flüchtenden Menschen übernommen.

Der Vergleich der Aufwendungen für Mensch und Hund hakt natürlich noch an anderen Stellen. Erstens: Einen Hund oder mehrere aufzunehmen, liegt im Entscheidungs- und Verantwortungsbereich des Einzelnen. Bei den Flüchtlingen ist das nicht der Fall, was wegen des Umfangs bei vielen ein Gefühl der Ohnmacht provoziert. Zweitens: Ein Hund, richtig erzogen, tut in Bälde was der Mensch will, steht ihm zur Seite. Das lässt sich bei erwachsenen Menschen nicht einfach hypostasieren, schon gar nicht bei solchen aus einem ganz anderen Kulturkreis, die schließlich auch nicht von einer Familie adoptiert werden.

Meiner Meinung reicht es bei der Bearbeitung und Lösung der anstehenden Probleme nicht, an den Altruismus der Leute hier zu appellieren. Überhaupt reicht eine gefühlsmäßige Herangehensweise nicht aus. Die Flüchtlinge müssen in die Verantwortung für das Gelingen einbezogen werden, z. B. dadurch, dass sie sich schon vor der Entscheidung ihres Antrags durch die Beteiligung an gemeinnützigen Aufgaben bewähren und nicht den ganzen Tag beschäftigungslos in den Unterkünften (bzw. Bahnhöfen/Einkaufszentren/Parks) herumstehen. Dann wird auch Geduld und Akzeptanz unter den Bürgern zunehmen.


@Tomstep: Wie hilfst Du eigentlich den Flüchtlingen? Durch Beifallklatschen?
Also ich habe schon mit Sach- und Geldspenden geholfen, und helfe demnächst 2 Stunden in der Woche beim Deutschunterricht für Flüchtlingskinder. Hab ja auch schon Erfahrung als "Lesepatin"


Man sieht nur mit dem Herzen gut.Das wesentliche ist für die Augen unsichtbar (Antoine de Saint-Exupéry)
Zuletzt geändert am 12.11.2015 12:30 Uhr
Catalou
  • Rudelbeschützer
Beiträge: 2066
An sich ist es so, dass wir Europäer die Flüchtlinge nicht eingeladen haben, zu Hunderttausenden in unseren Erdteil zu kommen,
aber es bleibt uns aus humanitären Gründen nichts anderes übrig, als uns um sie zu kümmern. Die Stellung eines Asylantrages ist erst nach Registrierung und Feststellung, ob für Asyl eine Berechtigung besteht, möglich. Soweit ist es noch lange nicht, weil dies viel Zeit in Anspruch nimmt und die Menschen in der Zwischenzeit verhungern und erfrieren würden. Und mit jedem Tag kommen ein paar tausend Menschen mehr und das empfinde ich als beängstigend. Traumatisierten Menschen kann man derzeit auch kaum Sozialaufgaben übertragen.

ICH kann Flüchtlingen nur durch Sach- und Geldspenden via Caritas helfen, weil es mir (und nicht nur mir) nicht möglich ist, nach Spielfeld, Traiskirchen etc. zu reisen, um bei der Essensausgabe oder Reinigungsarbeiten zu helfen. Ich/wir müssen arbeiten und Steuern zahlen, damit unser Staat es sich leisten kann, Geld für Flüchtlinge locker zu machen.

Kanzlerin Merkel gebührt der Friedensnobelpreis (finde ich) - Österreichs Politiker streiten darüber, ob ein Zaun errichtet werden soll oder nicht....
Zuletzt geändert am 12.11.2015 13:54 Uhr
tomstep
  • Alpha Hund
Beiträge: 9115
Ich klatsche Beifall für einen Beitrag , dessen Aussage ich teile ! Ob Dir das nun gefällt ist mir ziemlich wurscht , ich tue es trotzdem !
"Alt gewordenen Pferden das Gnadenbrot zu geben und Hunden nicht nur, wenn sie jung sind, sondern auch im Alter Pflege angedeihen zu lassen, ist Ehrenpflicht eines guten Menschen."(Plutarch von Chäronea, 45 - 120, griechischer Philosoph)
Catalou
  • Rudelbeschützer
Beiträge: 2066
@Shibaherz:

Die Niederländer schaffen es, Asylanträge in wenigen Wochen zu entscheiden. Dazu ist Deutschland nicht in der Lage. U. a. deshalb nicht, weil die benutzten Computersysteme der Bundesländer untereinander nicht kompatibel sind.
-------------------------

In Österreich schafft man es auch nicht, Asylanträge rasch zu erledigen. Ich kenne einen Fall, wo der Asylwerber seit mehr als 10 Jahren in Österreich lebt und es immer wieder schafft, eine Ausweisung hinaus zu zögern. Die Unterstützung des Staates ist längst ausgelaufen und er muss sich selbst irgendwie erhalten. Über das WIE möchte ich mich nicht äußern.

Ich bin nach wie vor der Meinung, dass eine Beendigung der Massenflucht aus den kriegsführenden Ländern nur durch befrieden derselben gestoppt werden kann. Täglich kommen tausende von Flüchtlingen über die grüne Grenze und damit hat kein Staat gerechnet und die "Logistik" versagt auf allen Linien.

Ich empfinde das Wort "Gutmensch" fast als abfällig gemeint, weil es beinahe nach "Doofmensch" klingt, aber ohne den vielen freiwilligen Helfer wäre die Problematik noch viel größer und schon deshalb gebührt ihnen Respekt und ein DANKE.
Zuletzt geändert am 13.11.2015 08:03 Uhr
christianeadler
  • Moderator
Beiträge: 20328
+ 3
Shibaherz, mit deinem "Mann auf der Strasse" habe ich Probleme. Ist das der, der in der Kristallnacht johlend Beifall klatschte? Oder ist es der, der selbst nichts zustande bringt, weil er immer meint, dass doch andere für die Probleme zuständig sind? Oder ist es der, der aus Prinzip Niemandem hilft, weil ihm irgendwann auch nicht geholfen wurde? Oder ist es der, der lieber nichts tut, weil es zu wenig oder das Falsche sein könnte? Wenn der brave Bürger bei Demonstrationen zu den Reden von verurteilten Drogenhändlern jubelt, wirft das doch einige Fragen auf.
Und verzichtet der Deutsche, der Angst vor Überfremdung hat, auf seine Behandlung durch einen iranischen Notarzt oder friert sich den Hintern ab, weil kein polnischer Handwerker seine Heizung reparieren soll, oder nimmt seine Lieferung nicht an, weil ihm die von einem Türken zugestellt wird? Bayern München gibt seine Pokale zurück, in der deutschen Wirtschaft stehen alle Bänder still, Erdbeeren und Spargel faulen auf den Feldern, weil Ausländer gefälligst bei sich zuhause bleiben sollen. Für mich stellt sich dein "Mann auf der Strasse" so dar, dass er die Rosinen rauspickt und das Brot zurückgeben will. International und multikulturell ist wunderbar, solange es ihm nützt. Mal ein Döner statt Currywurst ist lecker, aber wehe diese Moslems möchten eine Moschee. In unseren Kirchen sitzen sonntags zehn Leute, und auf den Marktplätzen beschreien geistige Brandstifter den Untergang des christlichen Abendlands. Mir persönlich ist diese Doppelmoral zuwider, und ich finde so eine Einstellung armselig, aber wir müssen nicht über Moral reden. Wie ich mit meinen Beispielen zeigen will, reicht es vollkommen, wenn man sein Gehirn nicht ausschaltet.

Und was sollte auch der moralische Zeigefinger? Mitgefühl und Hilfsbereitschaft hat man oder auch nicht. Auch der Wunsch, über den eigenen Tellerrand zu gucken, lässt sich nicht einfordern. So beisst sich in deinem Beitrag die Katze in den Schwanz. Einen Hund nehmen wir freiwillig in die Familie auf, und darum tun wir Alles für ihn. Der Syrer steht unaufgefordert vor unserer Tür, und darum wollen wir ihn nicht. Der logische Schluss wäre jetzt, dass wir ihn einladen, denn dann wären wir auch bereit, für ihn Alles zu tun. Das kommt aber für die Kritiker wohl nicht in Frage. Auch deine Beschreibung vom glücklichen Zusammenleben mit einem angepassten Hund ist doch verklärt. Selbst der liebste Hund kostet Zeit und Geld und macht Dreck, aber darüber sehen wir hinweg. Dasselbe Recht soll sich der Asylant gefälligst erst verdienen. Da stellt sich dann die Frage wohl nicht mehr, ob uns Hunde mehr bedeuten als Menschen.
Die Idee, dass manche Leben weniger wert sind, ist die Wurzel alles Übels auf dieser Welt (Paul Farmer)
tüpfelchen
  • Halbstarker
Beiträge: 467
+ 2
Danke Christiane für diesen ausführlichen Beitrag zur momentanen Situation mancher Mitbürger, die sich einbilden, "DAS VOLK" zu sein.
Zum Glück erleben wir das anders, gleichgültig auf Religion, Herkunft und Alter. Die Menschen brauchen unsere Hilfe!
Es wird geholfen, aus allen Bevölkerungsschichten heraus!

Viele haben Eltern, die nach dem 2. Weltkrieg aus dem Osten fliehen mussten, vertrieben wurden und hungernd und halb verfrohren hier in den Ställen der Bauern gelandet sind und sich zum Überleben erst mal Kartoffeln von den Äckern geklaut haben.
Für diese Menschen war es hart, hier im Westen mit dem sehr Wenigen, das ihnen oft wiederwillig gegeben wurde, sich eine neue Existenz aufzubauen.

Um so mehr freut es mich, dass gerade solche älteren Menschen sich heute helfend hinstellen und auch ihre Kinder und Enkel dazu anhalten zu helfen, DAMIT ES NIR MEHR SOLCHE ENGSTIRNIGKEIT geben wird.
Oft kann ich heute hören: "was meine Großeltern als Flüchtlinge erleben mussten, das darf sich in unserem Wohlstandsland nie mehr wiederholen, darum helfen wir."
Von Hautfarben und Religionen ist da nicht die Rede. Diese "Nazi-denke" ist nur bei sehr sehr primitiven "Mitmenschen" verbreitet.
Dem Instinkt meines Hundes kann ich trauen... __________________________________________________________________
Denken ist zwar allen Menschen erlaubt, aber vielen bleibt es erspart.
(nach J. W. von Goethe)
Zuletzt geändert am 13.11.2015 09:07 Uhr
Shibaherz
Beiträge: 21215
+ 1
Schönes Essay, Christiane
der (statistische) "Mann auf der Straße", also Durchschnittsbürger, hat vielleicht 1965 das Licht der Welt erblickt. Er hält sich selbst bestimmt nicht für einen Versager. Seine sonstigen Charaktereigenschaften müsste man aus repräsentativen Befragungen eruieren. Ich glaube aber nicht, dass er zwangsläufig Pegida-Veranstaltungen besucht.
Er fühlt sich, wie ich aus sicherer Quelle weiß , auch in der Dogspot-Gemeinde wohl, auch wenn er sich im Forum nicht zu Wort meldet und hier eher in weiblicher Gestalt vertreten ist.
Es ist nicht "mein" Mann

Es ist eine Sache, ihn zu kritisieren, und eine andere, zu bestreiten, dass es ihn überhaupt gibt.
Spiegelt sich in der mangelnden Unterscheidung zwischen dem, was ist, und dem, was sein soll in vielen Beiträgen.

Das "Rendezvous mit der Globalisierung" unseres "Mannes auf der Straße" verläuft ambivalent, wie von Dir illustriert. Waren aus der ganzen Welt, Urlaub in der ganzen Welt - bitteschön, ist o.k., denn es wird ja bezahlt. (bei Dir die "Rosinen" ) Mit dem "Import" von Menschen aus der ganzen Welt verhält es sich etwas anders. (bei Dir das "Brot" ) Motiv 1, materiell: sie sollen nichts kosten, sie sollen imstande sein, für sich selbst zu sorgen (diesem Imperativ stehen die einschlägigen Gesetze teilweise entgegen) Motiv 2, kulturell: Es sollen nicht zu viele werden, vor allem nicht aus dem islamischen Kulturkreis.

Ich begreife das nicht als Doppelmoral, sondern vorherrschend als eine am Geld ausgerichtete "Moral".
Daneben gibt es das kulturelle Laissez-Faire, Veränderungen im Verhältnis Frau:Mann und in der Sexualethik, die man durch das Vordringen des Islam bedroht sieht. Es ist die persönliche Freiheit, zu der im Laufe der Zeit (nach der Aufklärung) die christliche Tradition weithin mutierte.

Du hast ja recht, Mitgefühl hat man oder eben nicht. Die es haben, verlieren oft nicht viel Worte.
Ich zeige es - trotz vieler Worte. Aber hier wird schließlich ein Diskurs geführt


Man sieht nur mit dem Herzen gut.Das wesentliche ist für die Augen unsichtbar (Antoine de Saint-Exupéry)
Zuletzt geändert am 13.11.2015 14:17 Uhr
petra0309
  • Halbstarker
Beiträge: 228
VonShibaherz

der (statistische) "Mann auf der Straße", also Durchschnittsbürger, hat vielleicht 1965 das Licht der Welt erblickt. Er hält sich selbst bestimmt nicht für einen Versager. Seine sonstigen Charaktereigenschaften müsste man aus repräsentativen Befragungen eruieren. Ich glaube aber nicht, dass er zwangsläufig Pegida-Veranstaltungen besucht.
Er fühlt sich, wie ich aus sicherer Quelle weiß , auch in der Dogspot-Gemeinde wohl, auch wenn er sich im Forum nicht zu Wort meldet und hier eher in weiblicher Gestalt vertreten ist.





Die Dogspot Gemeinde wollte mal sagen ...ich möchte und wollte niemand verletzten,!!!!
Hab nur meine Meinung gesagt,,,,
Und das hat sich in Wut in meinem Schreiben gezeigt.

Ich wollte nur mal aufmerksam machen wie es unsern Leutchen geht...Für soviel nichts da ist, Kindergärten,alleinstehende Mütter, Obdachlose,Jugendliche usw. usw könnte man ne Menge aufzählen.!!!!
Wir haben immer den Helfer Syndrom nach alles was geschehen ist u nach dem Krieg.
Keiner hat was gewußt gesehen...... die große Lüge der Deutschen..... die unsere Oma Opa Eltern waren.
Und das mit den Flüchtlinge ist wieder was, was unser Gewissen Deutsche beruhigen tut.
,,, wir tun Gutes was wir damals geschehen lassen haben... u keiner Verantwortlich sich Gefühlt hat...
Ist wohl wie ne reinwaschung ... sich gut fühlen......

Ich sehe u empfinde die Seite der Flüchtlinge.Lage genauso ,,,aber auch die Seite unserer Leutchen.,, das Gesamt Bild...... das sie nicht vergessen werden.

Du bist nicht besser denunzierst mich in deinem was du schreibst .
Trotz Lieben Gruß.
Petra
Zuletzt geändert am 13.11.2015 18:25 Uhr
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