Bedeuten uns Hunde mehr als Menschen?

petra0309
  • Halbstarker
Beiträge: 228
Aha na dann Lincan is ja alles klar !!!!!!
Shibaherz
Beiträge: 21205
Das braucht Dir nicht leid zu tun, poiuz

Also noch ein letzter Versuch zur Verständlichmachung dessen, was ich dazu denke

Mit Menschen waren von Anfang an Flüchtlinge gemeint. Wollte ich aber nicht so formulieren. Denn Flüchtlinge sind Menschen, und von Hunden spreche ich ja auch ganz allgemein. Ich hätte natürlich alternativ auch bei den Hunden eine Unterkategorie bilden können, dann hätte die Frage so ausgesehen: "Bedeuten uns Hunde aus dem Auslandstierschutz mehr als Flüchtlinge?" Dann hättet Ihr Euch doch an den Kopf gefasst

Um sich ein Urteil in dieser Frage zu bilden, gibt es 3 Maßstäbe: den materiellen, den kulturellen und den emotionalen. Der materielle ist am leichtesten anzuwenden, denn dem Geld ist es bekanntlich egal, wofür es ausgegeben wird, das liegt in seiner "Natur".

Der mit der Hundehaltung verbundene Umsatz liegt in Deutschland (ohne Steuern) bei jährlich etwa 5 Milliarden €. Bei einer Million Flüchtlingen pro Jahr ist dieser Betrag (pi x Daumen) in der Hälfte der Zeit aufgebraucht. Die zuständige Bundesbehörde benötigt aber im Schnitt 18 Monate bis zur Entscheidung
Man sieht nur mit dem Herzen gut.Das wesentliche ist für die Augen unsichtbar (Antoine de Saint-Exupéry)
Zuletzt geändert am 15.11.2015 18:09 Uhr
Shibaherz
Beiträge: 21205
Forts.

Während die Kosten für die Hundehaltung privat und freiwillig aufgebracht werden, wird der Unterhalt der Flüchtlinge vom Staat, d.h. aus Steuern, aufgebracht, ohne dass aber die "Steuerbürger" um ihr Einverständnis gefragt werden. Diese erwarten natürlich, dass die Flüchtlinge baldmöglichst für ihren eigenen Unterhalt gerade stehen. Dem stehen aber das Asylrecht und die arbeitsrechtlichen Vorschriften entgegen. Sowie die deutsche Gründlichkeit bei der Antragsbearbeitung.
Will der Flüchtling den Erwartungen der Steuerzahler entsprechen, muss er untertauchen und sich "schwarz" eine Arbeit suchen. Entsprechend hat sich ein nicht unerheblicher Teil von ihnen "selbst auf die Bundesländer verteilt", wie sich de Maizière ausdrückte.
Ergebnis: Aufwendungen für Flüchtlinge liegen derzeit höher; perspektivisch ungewiss

Der kulturelle Maßstab ist problematisch, denn Hunde pflegen keine unseren Neigungen und Gewohnheiten entgegenstehende eigene Kultur. Die Flüchtlinge aus dem islamischen Kulturkreis sehr wohl. Bei steigenden Zahlen sind Konflikte vorprogrammiert.
Ergebnis: zugunsten der Hunde

Und dann gibt es noch den individuell-emotionalen Aspekt, wie ihn poiuz beschrieben hat. Wir lieben unsere Hunde; die Flüchtlinge lieben wir - mehrheitlich - nicht, sondern tolerieren (dulden) sie nur.
Ergebnis: zugunsten der Hunde


Man sieht nur mit dem Herzen gut.Das wesentliche ist für die Augen unsichtbar (Antoine de Saint-Exupéry)
Zuletzt geändert am 15.11.2015 19:35 Uhr
Catalou
  • Rudelbeschützer
Beiträge: 2059
@Shibaherz: Mir war von Beginn der Threaderstellung an klar, was du meinst. Rund heraus gesagt ist es so,dass mir MEINE Tiere mehr bedeuten, wie fremde Hunde/Katzen, etc. aber ich bin und war immer bereit, den Tierschutz oder Tiere in meiner Umgebung, denen es nicht gut geht, zu unterstützen und zu helfen, soweit es mir möglich ist,

und mir bedeutet auch meine Familie und meine Freunde mehr, wie Fremde und da gehören auch Flüchtlinge dazu. Ich finde es jedoch richtig, dass vor allem der Staat auf die Menschenrechte achtet, dafür sorgt, dass Menschen, die unsere Hilfe brauchen, diese auch bekommen und dass ausländische Sozialschmarotzer und Kriminelle abgeschoben werden.
Was der Staat an Hilfeleistung stellt, stammt aus den Steuern, die wir alle durch unsere Arbeit bezahlen und was jeder einzelne
privat an Geld oder Sachleistung spendet, ist deren Angelegenheit.

Menschen in Not und Tiere in Not - viele Privatorganisationen kümmern sich darum und das ist auch gut so.
Zuletzt geändert am 15.11.2015 19:56 Uhr
petra0309
  • Halbstarker
Beiträge: 228
Shibaherz......
Zuletzt geändert am 15.11.2015 19:57 Uhr
meerestaucher
  • Hundetrainer
Beiträge: 4196
+ 1
Original von Shibaherz:



Mit Menschen waren von Anfang an Flüchtlinge gemeint. Wollte ich aber nicht so formulieren. Denn Flüchtlinge sind Menschen, und von Hunden spreche ich ja auch ganz allgemein. Ich hätte natürlich alternativ auch bei den Hunden eine Unterkategorie bilden können, dann hätte die Frage so ausgesehen: "Bedeuten uns Hunde aus dem Auslandstierschutz mehr als Flüchtlinge?" Dann hättet Ihr Euch doch an den Kopf gefasst


na ja, dann vielleicht beim nächsten mal einfach tacheles reden, dann brauchts auch nicht 7 Seiten, geschmückt mit 20.000 wohlklingenden Fremdwörtern, um zum eigentlichen Anliegen zu kommen...oder gleich die Überschrift richtig definieren.
im übrigen glaube ich dass diese Diskussion auch ohne die Flüchtlinge geführt werden kann. Denke mal jedem ist sein Hund wichtiger als der Mensch der schräg gegenüber wohnt, da muss der nicht extra aus syrien kommen.

und das soll jetzt keine "Häme" sein (wie von dir beschrieben) (ich selber bezeichne das eher als latenten Sarkasmus), sondern als nett gemeinten Ratschlag, dann klappts auch eher mit den erwarteten Antworten

@petra
auch wenn du keine Fremdwörter benutzt, versteht glaub ich deine Beiträge auch keiner.
Du bist zeitlebens für das verantwortlich, was du dir vertraut gemacht hast

Antoine de Saint-Exupéry
Zuletzt geändert am 15.11.2015 21:23 Uhr
Lincan
  • Begleithund
Beiträge: 1391

an meerestaucher und petra

an meerestaucher >>

Sag niemals nie oder: dass ich das noch mal erleben darf, hätte ich nie gedacht!

Tja, jetzt muss ich doch glatt wieder deinem Beitrag zustimmen, auch bzgl. Petra

an Petra >>

ZITAT von dir: >>Aha na dann Lincan is ja alles klar !!!!!!<<

Auf welchen Beitrag von mir hattest du denn geantwortet? Ich schätze mal, dass du mich grad verwechselt hast mit einer anderen Beitragsschreiberin...........
Nicht meine Hunde brauchen einen Maulkorb sondern ich!
Shibaherz
Beiträge: 21205
Danke vielmals für die guten Ratschläge
An den 7 Seiten habt Ihr Euch ja trotzdem ganz ordentlich beteiligt, obwohl ich mich so umständlich und gedrechselt ausdrücke
Ich weiß aber leider wirklich nicht, wie ich über einen so wenig offen zu Tage liegenden Sachverhalt „Tacheles“ (Bäh, ein Fremdwort) reden soll.
Vielleicht so wie Petra03309, die ja ganz zweifellos eine verständlichere Sprache spricht und die mich hier munter als Lügnerin beschimpfen kann, ohne dass das irgendjemanden stört?


Noch was. Es gibt auch eine Öffentlichkeit jenseits des Dogspot-Forums, in der Dein Credo (bitte das Fremdwort zu entschuldigen), dass jedem Hundehalter sein Hund wichtiger ist als der Mensch gegenüber, vielleicht auf Widerspruch stoßen würde. Beispielsweise ein Haus brennt und einer sieht sich vor die Wahl gestellt, entweder seinen Hund oder das Kind des Nachbarn zu retten. Natürlich wird er versuchen, beides zu tun. Bloß was versucht er zuerst?
Wie die Feuerwehr vorgehen würde ist wohl eh klar.


Man sieht nur mit dem Herzen gut.Das wesentliche ist für die Augen unsichtbar (Antoine de Saint-Exupéry)
Zuletzt geändert am 16.11.2015 04:31 Uhr
Hundeli
  • Rudelbeschützer
Beiträge: 2150
+ 1
Guten Morgen

i-wie find ich, ist es doch mehr als klar, dass Jedem 'sein Nächstes' das er kennt wichtiger, demnach 'lieber' ist, als was Unbekanntes!
Genauso, wie man kaum Angst hat vor dem eigenen Tier, vor Familienmitglieder und und und.............

Fremde Menschen oder Tiere müssen wir ja erst mal kennenlernen, daher kommt der 'habdichlieb' Gedanke oder gar das Empfinden erst viel später!

Betr. einigen Aussagen darf ich vielleicht erwähnen, würden die Geschichtsbücher aufgeschlagen und darin gelesen, würden Viele feststellen, dass unsere Vorfahren wohl auch nicht nur 'liebevolle' Prediger waren. Dumm ist halt, dass man heute bei ähnlich unsinnigem Glaubenswahn, moderne Waffen verwendet..........und wer liefert die?

Schöne Woche Allen und Grüesslis
Hundeli
Catalou
  • Rudelbeschützer
Beiträge: 2059
@Shibaherz: Ich meine halt, dass man nicht aus jedem Thema eine wissenschaftliche Abhandlung machen sollte, um verständlich zu bleiben und damit meine ich keine bestimmte Person. Zu deinem Schreibstil:
Petras "Gedankengut" wird von vielen Leuten geteilt und nach dem Terroranschlag in Paris könnten es noch mehr werden.
Persönliche Angriffe, so man den Grund dafür überhaupt erkennen kann, goutiert vermutlich hier keiner, aber melden und löschen lassen, ist wohl die einfachste Lösung.

Die Situation, im Falle einer Katastrophe entweder nur meinen Hund oder Nachbars Kind retten zu können, mag ich mir gar nicht vorstellen. Horror pur.
Zuletzt geändert am 16.11.2015 11:08 Uhr
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