Berufstätig und Welpe

Hans R.
  • Forenwelpe
Beiträge: 22
Hallo!
Also wir haben ja am 29.12.2007 unsere geliebte Maja durch einen Tumor mit 6 1/2 Jahren verloren
http://www.dogspot.de/mydogspot/blog.php?u=2737&msgid=382
Wir würden auch gerne wieder einen neuen Hund haben aber bei uns siegte bisher die Vernunft da wir auch wieder beide ganztags arbeiten und somit auch der Hund ca. 7-8Std alleine wäre.
Das wollen wir ihm auf kein Fall zumuten da auch wir der Meinung sind das dies zu lange wäre.
lg Hans
Gast
Hi Patricia,

ich möchte dir auf keinen Fall zu nahe treten und dich auch nicht angreifen.
Falls du diesen Eindruck hast, liegst du da falsch!

In deinem Beitrag hast du um die Meinung anderer gebeten und hast sie bekommen.
Wenn du mit Kritik nicht umgehen kannst, ist das ganz alleine dein Problem.

Um beim Thema zu bleiben, kann ich dir nur abraten, einen Welpen anzuschaffen!
Die Gründe hierfür kennst du ja schon.

Das willst du aber höchst wahrscheinlich nicht hören! Stimmt's!
Ich frage mich nur, warum du dann so sehr an einer anderen Meinung interessiert bist, wenn du doch keinen Wert darauf legst. Ich kann mir aber sehr gut vorstellen, dass du selbst Zweifel an deinem geplanten Vorgehen hast, so dass du eigentlich nur nach Bestätigung in dieser Angelegenheit suchst und jede Kritik ablehnst. Tut mir sehr leid, aber eine Bestätigung für dein Vorhaben kannst du von mir nicht erhalten. Es ist wirklich nicht persönlich gemeint!

Es gibt viele, die genauso denken wie du und sich sagen, was sind schon 8 Stunden.
Aber für einen Hund, kann das eine Ewigkeit bedeuten. Nicht jeder Hund verkraftet das, tagtäglich auf's Neue solange alleine gelassen zu werden.

Und wieder auf den Titel deines Beitrags zurückzukommen, fällt es einem Welpen mit Sicherheit nicht leichter als einem adulten Hund. Ein Welpe muss 3 - 4 mal am Tag gefüttert werden. Wie soll das gehen? Stellst du ihm dann die Tagesration hin, wie bei einer Katze? Und wie willst du ihn stubenrein bekommen? Bei 8 Stunden Abwesenheit am Stück ist die Sache aussichtslos!
Das musst du dir doch eingestehen! Oder?

LG Gaby
Zuletzt geändert am 22.05.2008 20:12 Uhr
kristel
  • Forenwelpe
Beiträge: 8
wir haben das damals so gemacht. mein freund hatte die erste woche urlaub und hat mit ihm geübt. einen tag war es eine minute den anderen tag 3 minuten, dann 5 usw. dann war er eine woche allein (halbtags). war zwar sicher hart für ihn aber das is vielleicht so eine art schocktherapie. danach war ich noch zwei wochen zu hause und habe mit ihm weiter geübt. heute kann er gut und gerne 8 stunden allein sein. ohne probleme
Schmiddi
  • Halbstarker
Beiträge: 454
Original von laszlobela:

Original von Schmiddi:

nicht so sarkastisch...

garnicht so einfach ......



Ist ja nun mal echt wieder n Thema an dem sich die Geister scheiden.

Aber das eigentliche Thema, war ja auch nicht das perfekte Leben für einen Hund...
das es schöner ist für den Hund, wenn seine Bezugsperson zu Hause ist und sich mit ihm beschäftigt, steht glaub ich für uns alle außer Frage...

Aber Goldie wollte Tipps und Erfahrungen haben, wie sie neuen Hund und Beruf unter einen Hut bekommt...um eine Lösung zu finden, die für beide, sie und den Hund, gut annehmbar ist.

LG
LG Tina mit Caja und Fram
R.I.P. Felix & Evan, love you forever
smiles
Zuletzt geändert am 23.05.2008 07:25 Uhr
pasofino
  • Forenwelpe
Beiträge: 54
Hallo Patricia,

für einen Welpen müsstest du meines Erachtens deinen gesamten Jahresurlaub nehmen und ihn während dieser Zeit langsam ans Alleinesein gewöhnen. Aber auch danach bräuchtest du lange jemanden, der mind. einmal zwischendurch schaut und zum Lösen rauslässt. Und immer noch gehst du ein hohes Risiko für den Welpen und dich ein, dass er dabei unglücklich ist, anfängt, die Wohnung umzudekorieren, nicht stubenrein wird, neurotisch, ...

Einen älteren Hund kannst du ggf. aus einem Tierheim bekommen, manchmal gibt es dort Abgabehunde, die es kennen.Ich weiß, dass viele Tierschützer generell nicht an ganztags Berufstätige vermitteln, mindestens ein Familienmitglied sollte zeitweise anwesend sein, und das finde ich absolut im Sinne des Hundes.

Außerdem - ist es tatsächlich immer nur die Arbeitszeit, die man außer Haus ist? Lassen sich nicht evtl. praktische Lösungen mit Freund/Freundin/Mann/Familie finden, dass der Hund nicht so lange alleine sein muss? Grundsätzlich ist der Hund ein Rudeltier, er ist schlicht und einfach nicht fürs Alleinesein geboren, und acht Stunden täglich sind verdammt lang. Ich kenne eine Frau, die ihren Hund tagsüber in eine Huta (Hundetagesstätte) in Kiel bringt. Da ist der Hund tagsüber im Rudel, klasse betreut und auch ausgelastet. Andere lassen ihren Hund täglich für zwei Stunden von Gassigängern aus der Wohnung abholen und wieder hinbringen.

Du hast ja noch ein wenig Zeit, dir Gedanken zu machen. Ich würde auf jeden Fall versuchen, die Zeiten des absoluten Alleineseins für den Hund auf max. 4 Stunden am Tag zu begrenzen.

Aber jetzt wünsche ich dir erstmal noch eine wunderbare Zeit mit deinem Oldie.
Gast
Hallo an Alle,

wußte schon beim Schreiben meiner Frage, dass es "Aufruhr" geben wird.

Aber im Moment ist ja sowieso noch garnix akut und ich habe ja auch schon mehrmals geschrieben, dass ich ja auch weiß, dass 8 Std. am Anfang zu lang sind für einen Welpen. Und es gibt ja auch Hundetagesstätten, sogar eine direkt in meiner Nähe , für alle Fälle.
Ich wollte einfach mal eure Erfahrungen zu diesem Thema erfahren und muss feststellen, dass es ja auch noch andere Hundehalter gibt die arbeiten müssen und deren Hunde auch alleine sind. Ich denke, wir wären alle viel lieber zu Hause und würden die Zeit mit unseren Hunden verbringen, ist aber leider nicht immer möglich.
Die Meinungen gehen immer auseinander egal bei welchen Themen, aber gleich zu meine, ich müsste mir "dringends" einen Hundesitter für meine alte Hündin zu suchen, die es nicht anderst gewohnt ist, finde ich etwas übertrieben. Man kann einen Hund nämlich durchaus daran gewöhnen und wenn man sich danach entsprechend mit ihm beschäftigt ist das meiner Meinung nach okay. Ja, ich weiß, jetzt regen sich hier bestimmte Leute wieder auf, aber egal

LG Patricia
Gast
Original von kristel:

wir haben das damals so gemacht. mein freund hatte die erste woche urlaub und hat mit ihm geübt. einen tag war es eine minute den anderen tag 3 minuten, dann 5 usw. dann war er eine woche allein (halbtags). war zwar sicher hart für ihn aber das is vielleicht so eine art schocktherapie. danach war ich noch zwei wochen zu hause und habe mit ihm weiter geübt. heute kann er gut und gerne 8 stunden allein sein. ohne probleme

Hallo,

hoffentlich wirst du jetzt nicht auch angeprangert, weil du deinen armen Hund einer solchen "Schocktherapie" ausgesetzt hast

LG Patricia
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