Die "Fehlfarben"

tüpfelchen
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Rassebedingte Krankheiten dokumentieren sich aber nicht in den "Fehlfarben"!
Dem Instinkt meines Hundes kann ich trauen... __________________________________________________________________
Denken ist zwar allen Menschen erlaubt, aber vielen bleibt es erspart.
(nach J. W. von Goethe)
Lincan
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Manche so genannte Fehlfarben sind in vielen Clubs außerhalb des VDHs kein Problem. Dort kann man sie auch ausstellen.

Interessant ist auch, das zunächst verpönte Hunderassen irgendwann doch vom VDH anerkannt werden, ganz neu der Continental Bulldog, aber seinerzeit auch der Eurasier usw.

Manchmal steckt auch ein gesundheitlicher Aspekt hinter der Ablehnung von best. Farben, z.B. um Taubheit und Blindheit zu vermeiden, z.B. bei merle x merle-Verpaarung. So kann man z.B. einem sable nicht unbedingt ansehen, dass er das Merle-Gen in sich trägt. Wenn nun sable x bluemerle verpaart wird, kann es zu dem genannten doublemerle-Effekt kommen.
Nicht meine Hunde brauchen einen Maulkorb sondern ich!
horselady83
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Beiträge: 628
Ich verstehe nicht ganz, was dieses Thema soll.
Eine "Fehlfarbe" bezeichnet lediglich eine Farbe, die nicht dem festgesetzten Standard entspricht. Beim Collie ist es zum Beispiel die Farbe weiß, die über das normale Maß der irischen Scheckung (Halskrause, Beine und Schwanzspitze) hinausgeht oder auch das sablemerle (auch wenn dieses beim erwachsenen Collie nicht mehr erkennbar ist). Es gibt allerdings Liebhabr dieser Farben, die eben außerhalb des VDH´s diese Farben züchten. Solange sie dieses mit Sinn und Verstand tun, spricht da nichts dagegen.
Und das Züchter im VDH nichts mit den "fehlgefärbten" Hunden anfangen können (zumindest nicht für ihre Zucht) ist logisch. Dies bedeutet nicht, dass diese Hunde weniger gut ausgesuchte Besitzer bekommen. Nur werden diese Hunde eben an Liebhaber bzw. Nicht-Zuchtinteressierte Menschen abgegeben. Das macht die Hunde nicht schlechter oder besser.
Deswegen werden die Hunde nicht weniger geliebt oder schlechter behandelt. Es sind und bleiben Hunde ihrer Rasse!
Und wie heißt ein berühmter Spruch? "Ein gute Hund hat keine Farbe!"
PitaPata Dog tickers
tomstep
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Original von July 2013:

Original von tomstep:
Ich möchte nur über den Cavalier berichten. Wer sagt dir denn, das eine Fehlfarbe gesund ist. Diese entsteht beim Cavalier nur durch Mischverpaarungen. Wenn ein black an tan mit einem blenheim gemischt wird, kann black and tan mit weiß herauskommen. Dieses ist dann eine Fehlfarbe, weil kein weiß erwünscht ist. Wenn man nämlich zur Ausstellung gehen will

gibt es dafür Punktabzug. UND: In jeder Rasse gibt es bestimmte Krankheiten.....

In meiner (!) Aussage geht es eindeutig (?) nicht um kranke Fehlfarben (Schwachsinn übrigens finde ich , also sog. Fehlfarben) , sondern um völlig kranke Hunde die aber sehr oft zur Zucht zugelassen sind weil es eben von irgendwelchen "Pappnasen" die sowas zu entscheiden haben für gut befunden wird.Da ist dann eher eine Farbe Ausschlußkriterium als ein Herzproblem oder Atemproblem , oder , ....
Bei den King Charles ging es mir um z.B. massive Herzprobleme u.v.m. nicht trotz , sondern wegen der ach so tollen Zuchtselektion.
Das ist bei sehr vielen sogenannten "unter Aufsicht" der tollen Zuchtorganisationen produzierten Hunden so !!!
DSH , und so weiter und so fort !!!
Ja , bei leider sehr vielen (zum Glück nicht allen wie Du schreibst) Rassen gibt es bestimmte Erkrankungen und/oder Risiken und warum ist das sehr oft so ?
Weil alle die züchten sich auskennen und entsprechend verhalten zum Wohl der Tiere (oder der eigenen Interessen) ?
Na klar , warum sonst ? Natur ? Auch klar
"Alt gewordenen Pferden das Gnadenbrot zu geben und Hunden nicht nur, wenn sie jung sind, sondern auch im Alter Pflege angedeihen zu lassen, ist Ehrenpflicht eines guten Menschen."(Plutarch von Chäronea, 45 - 120, griechischer Philosoph)
Zuletzt geändert am 24.04.2015 22:16 Uhr
horselady83
  • Begleithund
Beiträge: 628
Ich finde, man muss schon unterscheiden, WAS für Züchter am Werk sind!
Es gibt Züchter, die den Championtitel hinterherjagen und dafür über Leichen gehen (Gesundheit der Hunde). Aber es gibt auch die anderen Züchter, die ihre Hunde gesund und fit sehen wollen.
Das Problem ist ja auch, dass im Prinzip der Käufer bestimmt, was "produziert" wird... Und das ist nicht immer zum Vorteil der Rasse...
Bei der Zucht hängt eben vieles zusammen. Käufer, Verkäufer und Richter haben eben Einfluss auf die Entwicklung der Rassen...
PitaPata Dog tickers
meerestaucher
  • Hundetrainer
Beiträge: 4196
Original von horselady83:

>

Das Problem ist ja auch, dass im Prinzip der Käufer bestimmt, was "produziert" wird... Und das ist nicht immer zum Vorteil der Rasse...


Stichwort Merle....ist jetzt vielleicht keine Fehlfarbe, aber doch irgendwas was nicht so ganz astrein ist (züchten mit einer genetischen mutation?) und eigentlich doch nur, weils schicker aussieht....
Du bist zeitlebens für das verantwortlich, was du dir vertraut gemacht hast

Antoine de Saint-Exupéry
Gast
Hallo Meerestaucher,
natürlich wird mit Mutationen gezüchtet, bestes Beispiel ist die Kurzbeinigkeit beim Dackel. Kleinwüchsigkeit kann auch durch ein geringes Nahrungsangebot entstehen, ist aber dann nicht vererbbar. (bei Einzeltieren). Ist jedoch die ganze Art betroffen reguliert die Evolution die Körpergröße innerhalb weniger Generationen nach unten. Dschungelelefanten sind auf der ganzen Welt wesentlich kleiner als ihre Verwandten die in der Steppe leben. Und was sind die Teacup-Chihuahuas anderes als eine Mututation?
Weißlinge (Keine Albinos) sind ebenfalls auf einen Gendefekt zurück zu führen, sie gelten als sanfter als ihre normal gefärbten Artgenossen. Wenn die Haut von dem Defekt mit betroffen ist kann es auch bei zu starker UV-Einwirkung schnell zu einem Sonnenbrand führen.
LG, Alidasy mit Banditen
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