Gewitterangst

Feuerwolf
  • Begleithund
Beiträge: 1260
+ 1
Original von Lincan:

Ich denke, dass es hier nicht um Kastration geht sondern um Ursachen von Angst und deren Bewältigung

Ich denke auch, dass hier alle eine Kastration aus medizinischen Gründen als sinnvoll erachten.

Ach so, du hattest noch Amygdala vergessen

Da ist es ja nur gut, dass ich nicht mit den Kastrationen hier im Thread angefangen hab`...noch dazu mit allgemeingültigen Aussagen im Zusammenhang mit Kastrationen und Angst bei Gewitter oder anderen Ereignissen im Körper oder der Seele ....nicht wahr ??

....hab`ich wirklich die Mandelkerne vergessen oder nur grob etwas zu dem Thema geschrieben ????
Lincan
  • Begleithund
Beiträge: 1367

Schallwellen

Hier wurde auch auf Schallwellen als Ursache für Gewitterangst hingewiesen. Das ist durchaus möglich, wie ich an Beispielen erläutern möchte:

1. Ich ging mit einem Hund wie so oft an einem Stromkasten vorbei. Diesmal wollte der Hund plötzlich an meine andere Körperseite und nicht direkt am Stromkasten vorbeigehen. Nach Rücksprache mit einem Techniker war die Ursache klar >> von für Menschen nicht hörbar war das Ding angesprungen bzw. lief innen strommässig etwas ab, so ganz laienhaft ausgedrückt.

2. Neulich flog ein Flugzeug über unser Grundstück, dessen Motor ein sehr tiefes Brummen erzeugte. Das war mir körperlich sehr unangenehm. Wir kennen das auch von den Bässen im Lautsprecher bei bestimmter Musik, die dann in den Magen gehen. Es gibt auch ein Phänomen in einem alten schottischen Schloss. Dort stellten sich sämtliche Körperhaare der Menschen auf in einem bestimmten Raum, selbst bei den Realisten, die absolut nicht an Geistererscheinungen glauben. Es geschah aber nicht immer. Nach langen Untersuchungen wurde herausgefunden, dass dies nur geschah, wenn in einem sehr entfernten Teil des Schlosses Musik mit tiefen Bässen gespielt wurde. Niemand konnte sie im Gruselraum hören oder mit dem Magen spüren, aber alle hatten ein unangenehmes mulmiges Gefühl.

Und weil Tiere (und Kinder) sehr feine Antennen haben, kann natürlich schon der veränderte Luftdruck, veränderte Frequenzen bei bestimmtem Luftdruck solche Gefühle auslösen.

Dies ist aber nicht die alleinige Ursache für das oft extreme ängstliche Verhalten. Die Verarbeitung dieser Reize spielt eine große Rolle! Und hierbei sind wieder mehrere Faktoren wichtig wie Genetik, wobei man nicht nur Elternteile berücksichtigen sollte, Beispielverhalten der Mutterhündin, Gruppendynamik und daraus erlerntem Verhalten, Verarbeitung im Emotionszentrum, die unterschiedlich ist durch körperliche Parameter wie zum Beispiel Schilddrüsenwerte, welche wiederum bei Kastraten NICHT im Normbereich liegen, es bei Nichtkastraten durchaus auch vorkommen kann.

Daher wäre eine Verhaltenstherapie erst durchzuführen, wenn die körperlichen Parameter zuvor abgefragt sind. Dazu gehört auch der Hormonspiegel bzgl. Testosteron, Östrogen usw.

Bei Menschen verändert er sich auch. So steigt der Testosteronspiegel bei Frauen im Alter an; sie bekommen einen Damenbart usw., können sich auch psychisch verändern. Dies geschieht nicht unbedingt sehr offensichtlich, oft eben auch schleichend, und ist völlig normal. Man wird also nicht gaga deswegen. Manchmal wird man nur etwas gereizter oder offensiver, wenn man früher eher etwas runtergeschluckt hat als Frau. Ist eigentlich gut, wenn man dann nicht mehr die Opferrolle ausfüllt

Eine meiner Hündinnen war schon immer Typ Junge und nicht Prinzessin auf der Erbse. Der konnte man die Schallwellen um die Ohren knallen wie man wollte, also von oben, unten, von der Seite, auch egal welches Kaliber, ob 6er oder 9er usw., was sich auch nicht nach der Spätkastration änderte. Die hatte immer viel Testosteron in ihrem weiblichen Körper
Nicht meine Hunde brauchen einen Maulkorb sondern ich!
Zuletzt geändert am 30.07.2017 10:53 Uhr
CairnLover
  • Begleithund
Beiträge: 886
+ 1
Blitze verursachen jährlich Schäden für mehrere hundert Millionen. Brände und Überspannungsschäden sind da normal.

In Zeiten der Blitzableiter fühlt man sich ziemlich sicher. Das war nicht immer so.
Noch mein Großvater, der mit seiner Familie in einem winzigen Nest wohnte, ist im Dachstuhl seines Hauses verbrannt, als der Blitz einschlug.

Wenn es blitzt entladen sich gewaltige elekrische Kräfte und die Zusammensetzung der Luft ändert sich. Nicht nur Schallwellen treten auf.
Ich finde es normal, dass Hunde, wenn sie sich nicht fürchten, dann doch etwas verunsichert auf Donner und Blitz reagieren und es als Bedrohung empfinden. Früher haben wir das auch getan.
Denn es ist eine effektive Gefahr, die da wütet.
Wer Schreibfehler findet, darf sie behalten.
Hundeli
  • Rudelbeschützer
Beiträge: 2139
+ 3
Guten Morgen

Klarer Fall, man muss ja nur unter Hochspannungsleitungen stehen und spürt die Kraft.............und, selbst im Boden hat es Solches, was dann mit Pendel usw. nachgewiesen wird um Betroffenen zu helfen.
Siehe auch all die Natels mit 'Dauerhaftung am Ohr', eletr. Geräte im Haus usw. die Mensch und Tier auf ungesunde Weise belasten.

Da haste Recht!
Schad, dass die Kraft, resp. Elektrizität der Blitze noch nicht 'eingefangen' werden kann. Es wurde mal berichtet, wie viel Strom man dann hätte und nutzen könnte.

Auch Feuerwerke sind gefährlich, da meist von Laien behandelt und, grad im Sommer wo viele Sonnenschutze rum stehen, können durch diese Raketen Feuer ausgelöst werden. Ganz schlimm sind die Himmelslaternen, die zwar leise aber mit Kerzenlicht durch die Gegend fliegen.

Wenn interessiert das schon, Verkaufen ist wichtiger!

Grüesslis
Hundeli
katzenklatsch
  • Forenwelpe
Beiträge: 1
Unsere Hündin hat auch immer sehr viel Angst und ist sehr unruhig, wenn es Gewitter gibt oder an Silvester. Bei uns hat bisher leider nicht wirklich etwas geholfen. Gottseidank ist Silvester nur einmal im Jahr.
Gruß, Mark
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