Obdachlose als Hunde-Walker - was haltet Ihr davon?

CEEYEET
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@doggolover das versteht sich ja von selbst, dass man seinen Liebling nicht irgemdeinem fremden in die Hand gibt. Auch ich hab im Bekanntenkreis meines Sohnes einen Obdachlosen. Als mein Mann an Krebs erkrankte habe ich seine Hilfe auch in Anspruch genommen. Das hat mich schon entlastet. Aber auf Dauer würde ich sagen , würde ich mich darauf nicht einlassen. Und als Urlaunsvertretung sowieso nicht, weil ich da keine ruhige Minute hätte Wir haben unsere Lieblinge immer mitgenommen. Deutschland hat auch sehr schöne Ecken, wo man seine Hund mitnehmen kann
frau_mahlzahn
  • Forenwelpe
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Obdachlos ist ja auch nicht gleich obdachlos. Viele denken da an alkoholkranke Menschen, die unter der Brücke ihr Dasein fristen. Aber es gibt auch Leute, die zum Beispiel nach ihrer Trennung ihren Wohnsitz verloren haben und keine bezahlbare Wohnung gefunden haben und deshalb abwechselnd bei Freunden auf dem Sofa übernachten.

Ich finde es gut, wenn man in schwierigen Situationen nicht den Kopf in den Sand steckt und versucht etwas sinnvolles anzufangen. Solche Menschen haben wahrscheinlich die Zeit, die viele Berufstätige nicht haben. Oder ältere Hundebesitzer, die nicht mehr gut zu Fuß sind und froh sind, wenn ihr Hund jeden Tag vor die Türe kommt.

Wie ein Mensch lebt, ist mir nicht wichtig. Wichtig ist mir, dass er einen ähnlich freundschaftlichen Umgang mit Hunden pflegt wie ich. Abgesehen davon habe ich zum Glück eine Betreuungsmöglichkeit in der Familie.
struppilein
  • Halbstarker
Beiträge: 459
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Ich frage mich gerade, ob es euch wirklich so egal ist, wer in eurer Abwesenheit bei euch ein und aus geht. Ich würde meinen Schlüssel keinen Obdachlosen einfach so in die Hand geben, damit er mit meinem Hund Gassi geht.Selbst,wenn ich ihm persönlich an der Tür meinen Hund übergeben würde, also, ohne dass er meine Wohnung betritt, hätte ich kein Vertrauen zu dieser fremden Person. Ich hätte immer im Hinterkopf: wird meine Wohnung gerade ausgeräumt, was macht der Fremde jetzt gerade in meiner Wohnung, sitzt er vielleicht gerade bei einem Bierchen mit seinen Kumpels auf meinem Sofa, werde ich meinen Hund unversehrt zuhause wiederfinden oder hat er ihn zu Kleingeld gemacht? Nein, Ruhe hätte ich da wohl keine. Versteh ich nicht. Wie kann man in der heutigen Zeit so viel blindes Vertrauen zu fremden Menschen haben, wo man doch praktisch an jeder Ecke beschissen werden kann.Egal ob persönlich, im Internet oder per Vertragsabschluss. Vertrauen ist ja ganz schön und gut, aber sicher nicht zu jeden dahergelaufenen.Nein, ich würde meinen Hund höchstens zu jemanden geben, der auch gewerblich angemeldet und mit Adresse und Tel.NR.zu erreichen ist. Empfehlungen schaden sicher auch nicht.
CEEYEET
  • Halbstarker
Beiträge: 296
Original von frau_mahlzahn:

Obdachlos ist ja auch nicht gleich obdachlos. Viele denken da an alkoholkranke Menschen, die unter der Brücke ihr Dasein fristen. Aber es gibt auch Leute, die zum Beispiel nach ihrer Trennung ihren Wohnsitz verloren haben und keine bezahlbare Wohnung gefunden haben und deshalb abwechselnd bei Freunden auf dem Sofa übernachten.

Ich finde es gut, wenn man in schwierigen Situationen nicht den Kopf in den Sand steckt und versucht etwas sinnvolles anzufangen. Solche Menschen haben wahrscheinlich die Zeit, die viele Berufstätige nicht haben. Oder äl.tere Hundebesitzer, die nicht mehr gut zu Fuß sind und froh sind, wenn ihr Hund jeden Tag vor die Türe kommt.

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Zuletzt geändert am 22.04.2018 16:05 Uhr
weckener
  • Halbstarker
Beiträge: 559
Original von doggolover:

Finde die Idee grundsätzlich auch gut, solang der/ diejenige eben mit einem Hund umgehen kann.Das gilt aber, wie hier ja auch schon mehrfach geschrieben wurde, auch für nicht-Obdachlose. Würde meinen Hund sowieso nicht jedem x-beliebigen anvertrauen, egal ob obdachlos oder nicht.

Wenn Du die alle Beiträge gelesen hättest, hättest Du alle Argumente von allen Seiten beleuchtet, lesen können. Wir haben ordentlich darüber debattiert und uns gestritten....
CEEYEET
  • Halbstarker
Beiträge: 296
Ich hatte schon einen Thread geschrieben, aber da.das war so ein Durcheinander, dass ich es noch mal versuche. @weckener stimme ich da voll und ganz zu. Bloß gut, hab ich meine Familie hinter mir, die mich voll und ganz unterstützt. Es gibt aber auch HH, die keine Angehörigen haben und allein auf sich angewiesen sind. Da finde ich ist es schon nötig seinen Liebling gutversorgt zu wissen. Aber von der Logistik ist das bestimmt nicht einfach. Der Arbeitnehmer braucht einen festenWohnsitz, eineKrankenversicherung und ein polizeiliches Führungszeugnis. Wie möchte die Kirche das denn bewerkstelligen? Unter diesem Aspekt würde ich schon davon Abstand nehmen und auf Nachbarschaftshilfe hoffen. Es ist schon schön, wenn man zu den Nachbarn einen guten Draht hat.
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