Total schlapp...

Trismaya
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Beiträge: 2
Hallo.
Ich bin im Moment sehr verzweifelt und hoffe dass mir vielleicht jemand etwas positives berichten kann.

Kurz zur Geschichte:

Letzte Woche Donnerstag fing mein Hund 15 plötzlich an dem Kopf schief zu halten. Wir sind dann zum Tierarzt und er diagnostizierte einen Schlaganfall. Daraufhin haben wir wegen seiner herzklappeninsuffizienz herztabletten bekommen.
Er schien auf dem Weg der Besserung...
Dienstag fing es an mit erbrechen und Durchfall.. Blutprobe war ok und im kot wurden giardien festgestellt. Er sollte nix essen und wir sollten am nächsten Tag wiederkommen. Er sollte nix essen. Klaute meiner Tochter aber ein Brötchen welches ich ihm aus dem Maul zog. Dabei lockerte ich einen Zahn und er blutete viel... Am nächsten Tag also wieder zum Arzt.. Sie meinte dass man aufgrund seines Alters nicht mehr viel machen könnte und gab uns Antibiotika gegen die giardien mit und amoxilin...
Seitdem ist er aber nicht mehr der selbe ... Er liegt nur noch rum und leidet nur noch. Gegessen hat er seit Mittwoch also seit 3 Tagen nix mehr. Er trinkt aber nur ganz wenig und meistens muss ich ihn dazu ermutigen. Ihm die Tabletten zu geben ist immer ein kleiner unschöner Kampf.. Ich löse sie in Wasser auf und spritze es ins Maul... Wenn ich sie ihm nicht gebe dann kann ich ihm ja auch nicht helfen... Gleich um 18uhr fahren wir zur notfallsprechstunde... Ich habe ein richtig mieses Gefühl...
tomstep
  • Alpha Hund
Beiträge: 9111
+ 3
Na ja, positives für einen 15 (!) jährigen Hund? Die wenigsten Hunde werden überhaupt so alt !
Ich glaube nicht, das es da viel zu berichten gibt !
Lass ihn möglichst streßfrei und angenehm (so weit das eben geht) gehen. Mach es ihm noch so nett wie möglich und quäle ihn nicht noch zusätzlich durch alle möglichen tierärztlichen, also medizinischen Aktionen ! Linderung o.k. , aber eine Heilung wird ja kaum zu erwarten sein.
Ich finde, auch (sogar ganz besonders !) das ist unsere Pflicht, unsere Hunde gehen zu lassen und ihnen den letzten Gang so angenehm wie es nur eben geht zu gestallten.
"Alt gewordenen Pferden das Gnadenbrot zu geben und Hunden nicht nur, wenn sie jung sind, sondern auch im Alter Pflege angedeihen zu lassen, ist Ehrenpflicht eines guten Menschen."(Plutarch von Chäronea, 45 - 120, griechischer Philosoph)
Zuletzt geändert am 11.02.2017 16:00 Uhr
Trismaya
  • Forenwelpe
Beiträge: 2
Das wird auch unser letzter Weg sein, entweder der Arzt sagt, dass man ihm helfen kann, oder ich werde ihn gehen lassen müssen. Aber so wie er jetzt ist, so kann ich es mir nicht länger anschauen.
tomstep
  • Alpha Hund
Beiträge: 9111
+ 2
ja, ich weiss das es eine wirklich besch... Entscheidung ist die man dann treffen muss, aber wenn Du Eurem Tierarzt trauen kannst, warte ab zu was er Dir rät und dann muss es manchmal leider sein. Ohne Leiden, kann man ja abwarten wann die Natur entscheidet, aber eben nur ohne, oder mir ganz weing Leid !
Im Sinne des Hundes !
"Alt gewordenen Pferden das Gnadenbrot zu geben und Hunden nicht nur, wenn sie jung sind, sondern auch im Alter Pflege angedeihen zu lassen, ist Ehrenpflicht eines guten Menschen."(Plutarch von Chäronea, 45 - 120, griechischer Philosoph)
Feuerwolf
  • Begleithund
Beiträge: 1260
Drücken Euch auch alle Daumen und Pfoten !

Ansonsten.....handele so, wie Du behandelt werden möchtest. Das wird dann das Richtige sein.

LG Feuerwolf
trixi11
  • Begleithund
Beiträge: 1238
+ 1
Original von Trismaya:

Hallo.
Ich bin im Moment sehr verzweifelt und hoffe dass mir vielleicht jemand etwas positives berichten kann.

Kurz zur Geschichte:

Letzte Woche Donnerstag fing mein Hund 15 plötzlich an dem Kopf schief zu halten. Wir sind dann zum Tierarzt und er diagnostizierte einen Schlaganfall. Daraufhin haben wir wegen seiner herzklappeninsuffizienz herztabletten bekommen.
Er schien auf dem Weg der Besserung...

Einen "Schlaganfall" gibt es so gut wie gar nicht bei Hunden.
Das, was du beschreibst, hört sich eher nach dem Vestibularsyndrom an. Google bitte danach, eigentlich müsste das jeder TA kennen.
Das hat gar nichts mit einer Herzklappeninsuffizienz zu tun.
Wurde denn das Vestibularsandrom nicht behandelt?

Dienstag fing es an mit erbrechen und Durchfall.. Blutprobe war ok und im kot wurden giardien festgestellt. Er sollte nix essen und wir sollten am nächsten Tag wiederkommen. Er sollte nix essen. Klaute meiner Tochter aber ein Brötchen welches ich ihm aus dem Maul zog. Dabei lockerte ich einen Zahn und er blutete viel... Am nächsten Tag also wieder zum Arzt.. Sie meinte dass man aufgrund seines Alters nicht mehr viel machen könnte und gab uns Antibiotika gegen die giardien mit und amoxilin...


Meines Erachtens gibt es keinen Hund, der keine Würmer/Giardien hat.
Nur wenn das Immunsystem nicht auf der Höhe ist, nehmen diese Parasiten überhand. Und wie du oben schon schriebst, hat das Immunsystem gerade sehr viel zu tun.

Giardien sind gut behandelbar, meist gibt ein TA Panacur oder Metrodinalzol,

Amoxillin hilft nicht bei Giardien
http://www.ceva.de/Produktwelten/Produkte-fuer-Heimtiere/AMOXIVAL-R-VET-200mg-und-400mg

Hunde die unter Giardien leiden, dürfen auch fressen, keine Ahnung, warum dein TA das gesagt hat.


Seitdem ist er aber nicht mehr der selbe ... Er liegt nur noch rum und leidet nur noch. Gegessen hat er seit Mittwoch also seit 3 Tagen nix mehr. Er trinkt aber nur ganz wenig und meistens muss ich ihn dazu ermutigen. Ihm die Tabletten zu geben ist immer ein kleiner unschöner Kampf.. Ich löse sie in Wasser auf und spritze es ins Maul... Wenn ich sie ihm nicht gebe dann kann ich ihm ja auch nicht helfen... Gleich um 18uhr fahren wir zur notfallsprechstunde... Ich habe ein richtig mieses Gefühl...

Das er nicht friß und übrwiegend nur noch liegen bleibt, kann sehr gut mit dem Vestibularsyndrom zusammen hängen. Das Gleichgewicht ist empfindlich gestört, den Hunden ist schwindelig und dadurch kann ihnen regelrecht bei Bewegung "schlecht" werden....

Ich hoffe jetzt sehr für dich und deinen Hund, dass mein Beitrag nicht zu spät gekommen ist. Einen Hund braucht man nicht wegen Giardien und dem Verstibularsyndrom einschläfern...
Ich hoffe, du hast dir noch eine zweite Meinung eingeholt...
Zuletzt geändert am 11.02.2017 19:51 Uhr
Feuerwolf
  • Begleithund
Beiträge: 1260
Ein Hund kann sehr wohl einen Schlaganfall bekommen !! Es ist zwar seltener als das Vestibularsyndrom, kommt aber vor !!
trixi11
  • Begleithund
Beiträge: 1238
+ 2
Original von Feuerwolf:

Ein Hund kann sehr wohl einen Schlaganfall bekommen !! Es ist zwar seltener als das Vestibularsyndrom, kommt aber vor !!

Ließ doch bitte meinen vorherigen Beitrag genauer
Shibaherz
Beiträge: 21205
Meine liebe Mascha ist mir heute auf dem kurzen Heimweg vom Cafe (draußen; sie lag dort unterm Tisch) auf dem Gehweg einfach weggesackt. Die Beine versagten ihren Dienst und sie lag platt auf dem Boden!
Hier in Berlin war es heute ziemlich warm, ich hatte natürlich Wasser dabei, das in einem Schälchen für sie parat stand. Sie hat aber nichts genommen. Sie lag auch nicht in der prallen Sonne, sondern unter dem Tisch.
Mascha hat ja nun ein für die Shibas untypisches Alter (15 Jahre und 7 Monate) erreicht. Die Prognose lautet normalerweise auf 13 bis höchstens 14 Jahre.
Ich bin so erschrocken … und mir graut so vor dem Tag, an dem sie geht!
Man sieht nur mit dem Herzen gut.Das wesentliche ist für die Augen unsichtbar (Antoine de Saint-Exupéry)
Hundeli
  • Rudelbeschützer
Beiträge: 2150
+ 1
Guten Morgen

hm, bei uns war es in den letzten Tagen extrem schwül, vielleicht hat das Mascha auch gespürt?

Wenn sie sich heute 'normal' bewegt, frisst und wie vorgestern ist, würd ich mir nicht allzu grosse Sorgen machen. Ansonsten geh doch zum TA.

Ich drück Daumen und sende liebe Grüsse
Hundeli
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