Umgewöhnung von Trocken- zu Nassfutter - Hundeforum Fertigfutter - dogSpot.at

Umgewöhnung von Trocken- zu Nassfutter

chrisi7
  • Forenwelpe
Beiträge: 4
Hallo Leute,

wir haben temporär einen Hund adoptiert (Beagel-Sheperd-Mix), der 1-1 1/2 Jahre ist.
Seit Tagen versuchen wir ihn schon mit gutem Nassfutter (Terra Canis) zu füttern, da wir dies auch unserem eigenen Hund reichen. Leider hat er dies kaum angerührt. Erst als wir uns gestern Pedigree Trockenfutter von der Tanke geholt haben, hat er das Futter endlich akzeptiert und brav aufgegessen.

Ich werde ihm noch heute Abend Trockenfutter von besserer Qualität besorgen, jedoch würde ich ihn langfristig gern auf Nassfutter umgewöhnen. Habt ihr Tipps, wie man das am besten angehen kann?

Gruß
Shibaherz
Beiträge: 21061
+ 1
Dürfte eigentlich kein Problem sein. Bei meiner Hündin bin ich den umgekehrten Weg gegangen (die aber nicht allein von Industriefutter lebt). Beim Trockenfutter finde ich eher was spezielles für alte Hunde.
Du gibst einem guten Trockenfutter etwas Nassfutter bei. Möglichst gut mischen, d. h. das Nassfutter mit einer Gabel zerdrücken und das Trockenfutter, das möglichst kleinteilig sein sollte, darunter mischen. Nass und trocken sollten sich nicht so einfach separieren lassen.
Vlt. gibt Du noch eine kleine Portion abgeschabtes Hühnerfleisch dazu, das nehmen sie ja immer gern.
Am Anfang den Anteil vom Nass- zum Trockenfutter kleinhalten, und dann langsam steigern

...
Man sieht nur mit dem Herzen gut.Das wesentliche ist für die Augen unsichtbar (Antoine de Saint-Exupéry)
Hundeli
  • Rudelbeschützer
Beiträge: 2116
+ 1
Hallo

tja, ich würd beim Nassfutter bleiben und zuwarten.
Im Moment ist es eh sehr heiss und der Appetit auch bei Hundis kleiner. Dazu noch die Umstellung für ihn, neues Ort, neue Leute, andere Hundis........das beeinflusst ihn auch.

Je mehr man nachgibt um so eher hat man dann einen Futternörgler. Sowas kann sehr mühsam sein.

Ansonsten halt das Trockenfutter einweichen.......vielleicht klappt das.
Mischen würd ich nicht. Viele Hundis kriegen Verdauungssorgen davon, weil nasses Fleisch eine andere Verdauungszeit hat, wie das getrocknete im Trockenfutter.

Vielleicht findest ja ein fleischloses Trockenfutter und kannst da gutes Dosenfutter zumischen. So könnt er das Gefühl haben, er bekäme Trockenfutter......

Grüesslis
Hundeli
weckener
  • Halbstarker
Beiträge: 553
+ 1
Original von Hundeli:>> Hallo>> tja, ich würd beim Nassfutter bleiben und zuwarten.> Im Moment ist es eh sehr heiss und der Appetit auch bei Hundis kleiner. Dazu noch die Umstellung für ihn, neues Ort, neue Leute, andere Hundis........das beeinflusst ihn auch.>> Je mehr man nachgibt um so eher hat man dann einen Futternörgler. Sowas kann sehr mühsam sein.>> Ansonsten halt das Trockenfutter einweichen.......vielleicht klappt das.> Mischen würd ich nicht. Viele Hundis kriegen Verdauungssorgen davon, weil nasses Fleisch eine andere Verdauungszeit hat, wie das getrocknete im Trockenfutter.>> Vielleicht findest ja ein fleischloses Trockenfutter und kannst da gutes Dosenfutter zumischen. So könnt er das Gefühl haben, er bekäme Trockenfutter......>> Grüesslis> Hundeli

Ich glaube, Du hast was verwechselt, Hundeli, der Hund mag nur Trockenfutter, er soll lernen Nassfutter zu fressen... Ansonsten hast Du Recht.

Die Idee das Trockenfutter mit Nassfutter zu vermischen ist wohl die beste Idee, erst ganz wenig, dann steigern...
Das ist oft die einzige Methode, Hunde und Katzen ungeliebtes Futter zu geben und sie daran zu gewöhnen... Ich bin auch für Nassfutter, meine werden gebarft, da kann man bei der Hitze auch ordentlich viel Flüssigkeit unterjubeln...
sakurino
  • Forenwelpe
Beiträge: 31
+ 2
Hallo!

Habe meinen Hund vor Jahren auch umgewöhnen müssen. Er gehörte eigentlich meiner Oma, die ihn immer mit Trockenfutter gefüttert hat. Da aber Nassfutter bekanntermaßen besser und vor allem gesünder ist, wollte ich umsteigen.Auch, weil der Kleine bereits eine Nierenerkrankung hinter sich hatte. Laut dem Vet war die permanente Dehydration Auslöser dafür. Da war er noch in Besitz meiner Oma und ich selbst habe das auch nur so beiläufig mitbekommen. Erst als wir ihn aufgenommen haben und der Arzt uns erzählt hat, dass eventuell das Trockenfutter dazu geführt haben könnte, hat bei uns ein Umdenken stattgefunden.

Akzeptiert hat er das neue Nassfutter eigentlich relativ schnell, obwohl er anfangs auch sehr zögerte. Wir haben sein Trockenfutter schließlich leicht mit Wasser eingeweicht und ihm nach und nach sowohl Trocken- als auch Nassfutter gereicht. Jedoch in getrennten Schalen! Vermengt haben wir es nicht, da es eben zu Verdauungsproblemen führen könnte. Mit der Zeit haben wir das Trockenfutter ganz weggelassen und dafür eben mehr Nassfutter gereicht. Weitere Tipps zur Umstellung findest du bspw. hier
Es kann auch helfen, wenn du ihm frische selbstgemachte Fleischleckerlis reichst. Sind nicht so handlich, aber während der Umgewöhnungsphase eventuell besser.

Falls du jetzt noch eine Weile bei Trockenfutter bleiben solltest, dann bitte vergiss nicht, ihn dafür mehr trinken zu lassen.

Gruß und viel Erfolg!
Zuletzt geändert am 06.08.2018 17:05 Uhr
Feuerwolf
  • Begleithund
Beiträge: 1224
+ 2
Naja....ob nun Nassfutter "bekanntermaßen" besser und gesünder ist als TroFu...lassen wir `mal dahingestellt sein. Darum geht`s in diesem Thread ja auch nicht ( da gibt`s genug andere zu dem Thema).

Meine Hunde haben schon immer TroFu und NaFu gemischt bekommen und nie gab`s irgendwelche Verdaungsprobleme.
Ebenso wie TroFu und Selbstgekochtes gemischt, oder nur TroFu oder nur Selbstgekochtes. Immer wieder andere Fleischsorten, anderes Obst und Gemüse, andere Milchprodukte (Hüttenkäse, Quark etc.)

Ich denke, man muss es ausprobieren, wie sich Hundchen am besten "umstellen" lässt. Dafür gibt`s ja einige Alternativen:

-TroFu immer mehr mit NaFu mischen
-konsequent bei NaFu bleiben ( irgendwann treibt`s der Hunger schon rein ) , vielleicht hilft es da, wenn der neue Hund erst am NaFu riecht, dem Althund beim Futtern zuschauen kann und sieht, dass man "dieses NaFu" durchaus gut futtern kann
-Pedigree einweichen und dann langsam immer mehr NaFu druntermischen und Pedigree reduzieren
- die Varianten gelten auch bei Umstellung von einem zum anderen TroFu

Ich könnte mir vorstellen, dass Dein neuer Hund einfach nur Pedigree kennt und nie etwas anderes zu futtern bekommen und angeboten bekommen hat.
Ihm wieder nur das Pedigree zu kaufen, halte ich wie Hundeli, als die schlechteste Variante. Denn damit verstärkst Du seine Meinung , dass Hund eben nur Pedigree pur futtern "kann" und umso schwerer wird die Umstellung. Auch nicht Pedigree als Leckerlies geben zwischendurch.

Wielange hab`Ihr denn versucht ihn konsequent auf NaFu umzustellen ?

Meine Fina hat auch zuerst ziemlich "blöd" geschaut, als sie das erste Mal gekochte Karotten im Napf hatte mit Tro- und NaFu zusammen. Hat dann meine Althündin und mich quasi "gefragt", ob man das wirklich fressen kann und hat dann reingehauen. Seitdem haben wir nie wieder Probleme oder Diskussionen mit neuen Nahrungsmitteln oder HuFu-Sorten gehabt.
Hundeli
  • Rudelbeschützer
Beiträge: 2116
Guten Morgen

@Weckener, nö....sorry, ich schrieb ja, dass ich halt bei Nassfutter bleiben würd.........Hundis können ein paar Tage 'trötzeln' und kommen ohne Futter zurecht. Man vergisst ja, dass z.B. Belohnungen, Verwöhnerlis auch 'Futter' ist.........

Hm, also......gewisse Negativschreie Trockenfutter betreffend, muss man schon sehr, sehr kritisch hinterfragen. Auch da ist immer die Frage, was hat es drinn?
Auch in Nassfutter können sehr ungesunde Stoffe sein oder auch viel zu viel Protein, was dann auch zu Krankheiten führen kann.
Nebst dem wird einfach immer vergessen, dass viele Hundis durch Kauwaren (alle getrockneten 'Fleisch'dinger) schon zuviel Eiweiss aufnehmen..........das kann grad die Nieren extrem belasten, nur.......schuld ist dann das Trockenfutter

Grüesslis
Hundeli
Shibaherz
Beiträge: 21061
+ 1
Hundeli, Du hast Dich eben nur etwas missverständlich ausgedrückt. Ich verstehe Dich so, dass Du für die "autoritäre" Lösung bist.. Friss oder stirb. Bzw., wie Feuerwolf schreibt, der Hunger treibt´s rein.
Bloß, bei meiner Mascha z. B., würde das verhängnisvoll resp. kostspielig enden. Am Ende müsste sie vlt. künstlich ernährt werden

Chrisi7, Pedigree hat nun wahrlich nicht den besten Ruf, trotz der aufwendigen Reklame. Wenn Euer Hund dieses Futter schließlich akzeptiert hat, dann mutmaßlich gerade wegen der schmackhaften, aber gesundheitlich bedenklichen Zusatzstoffe. Du würdest Dein Kind (bloß mal angenommen) doch auch nicht hauptsächlich mit Burgern und Schokoriegeln ernähren.
Bitte achte auch beim Nassfutter unbedingt auf Zusammensetzung und Zusatzstoffe. Kauf nichts, wo das nicht genau angegeben ist.
Viel Glück bei der Umstellung.

...
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Hundeli
  • Rudelbeschützer
Beiträge: 2116
Guten Morgen

gar so krass mein ich es sicher nicht.
Es ist nur so, dass bleibt man etwas 'sturer' der Hundi schon lernt, dass man dies oder jenes fressen kann......
Wir wissen nicht, was er vorher erhielt und ob da nicht allerlei zugemischt wurde.........

Unsere hat binnen 3 Tagen gelernt, dass sie das Futter fressen kann. Anfänglich rümpfte sie auch nur ihr Näschen. Kein Wunder, da sie lange Zeit nur Brot und Hühnerresten erhalten hat und dann ein Null-8-15-Futter.......

Grüesslis
Hundeli
Shibaherz
Beiträge: 21061
Ich wollte nur für weckener den Sinn verdeutlichen, Hundeli. Ging nicht gegen Dich.

"DEN" Hund gibts für mich gar nicht. Das sagt mir genau so wenig wi z. B., wenn man von DEM Menschen spricht, der angeblich entweder gut oder böse ist.
Z.B. bei den Shibas generell und eben auch bei meiner Mascha kannst Du konfrontativ, gegen ihren Willen, überhaupt nichts erreichen. Aber man kann sie natürlich überlisten

...
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