Unterstützung für eine Herz-OP (Daisy)

shaklin
  • Halbstarker
Beiträge: 354
Hallo ,

meine Daisy hat ja schon etwas länger Herzinsuffizienz, habe schon öfters hier im Forum berichtet und sie kam bisher gut damit klar, doch leider hat sich das in den letzten Monaten drastisch verschlechtert.
Inzwischen hat sie Stufe C von D.
Ihre Herzklappen schließen sich nicht mehr richtig, in ihren Lungen sammelt sich ständig Flüssigkeit und ihr Herz ist riesengroß..Sie atmet sehr schlecht, hustet bei jeder Gelegenheit.
Ansonsten ist sie jedoch noch sehr Lebensfroh, auch wenn ihr Herz das nicht immer mitmacht und sie oft umkippt, das macht das ganze noch schwerer mitanzusehen..
Herzinsuffizienz wird bzw wurde bisher nur mit Medikamenten behandelt, um das ganze hinauszuzögern, Heilung gibt es nicht, jedenfalls bisher.

Habe nun vor kurzem gelesen, dass nun auch Operationen durchgeführt werden, am offenem Herzen um die defekten Klappen mit einer speziellen Methode "zu reparieren".
Leider kann dies weltweit bisher nur ein einziger Chirurg erfolgreich und zwar Jemand aus Japan.
Durch zufall habe ich gelesen, dass genau dieser Chirurg (+ sein Team) nächstes Jahr (Mitte Januar 2016) nun auch nach Versailles (Frankreich) kommt um dort ebenfalls Hunden zu helfen. Bisher wurden nur 2 Hunde in der EU operiert soweit ich weiß. Also alles noch ein sehr neues Verfahren. In Japan selbst gibt es das schon länger. 95% Erfolgschance und die Hunde haben danach eine normale Lebenserwartung.

Es kam mir vor wie Schicksal, habe natürlich sofort die Klinik kontaktiert. Daisy wäre eine perfekte "Kandidatin".
Das ganze würde jedoch 25000€ kosten.. unmöglich für eine Person. 5000€ hätte ich schon, weiter komme ich aber nicht in dieser kurzen Zeit.. Ratenzahlung wird leider nicht gemacht..

Auch wenn es unmöglich und unrealistisch erscheint, möchte ich es dennoch gerne versuchen..
Ich wollte daher hier fragen, ob mir Jemand helfen könnte, und zwar indem er z.b. meine Spendenseite teilt?
Ich weiß dass hier Spendenaufrufe nicht gern gesehen sind.. deshalb poste ich keinen Link.. Zu finden ist sie aber auf indiegogo (dort in der suche Daisy eintippen), dann findet man sie in der Liste, gleiches Profilbild wie hier im Forum.
Ich selbst kenne leider nicht viele Personen auf Facebook, vllt wäre ja jemand so nett und würde es teilen..
Auch gerne per privaten Nachrichten melden, teile den Link dann gerne mit.
Würde mich über jede kleine Hilfe freuen..

Das die OP soviel kostet hätte ich ehrlich nie gedacht, aber wenn man weiß man könnte seinem Hund helfen, dann lässt man von der Idee einfach nicht los. So geht es mir jedenfalls, daher wie gesagt ich versuche es einfach mal. Wir haben so oder so schlechte Karten, daher ist eine Diskussion ob sinnvoll oder nicht, unnötig, ich weiß das alles schon, nur mein Herz leider nicht .

Danke für's lesen, hoffe dieser Thread verstößt nicht gegen eine Forenregel, bitte um Nachsicht, einfach löschen wenn nötig, danke : ).


LG
Jacqueline + Daisy
Gehe jeden noch so schweren Gang mit mir, alles ist leichter für mich - mit Dir
Lincan
  • Begleithund
Beiträge: 1381

Support

Wende dich an die Medien! Wenn das so spektakulär ist, dann reißen sie sich um diene Geschichte! Und wenn die Klinik sagt, dass dein Hund perfekt für so etwas wäre, dann setze sie ebenso auf'n Pott, denn immerhin ist das eine RIESENWERBUNG für die Klinik und ein Privileg, deinen Hund operieren zu dürfen!
Nicht meine Hunde brauchen einen Maulkorb sondern ich!
Lincan
  • Begleithund
Beiträge: 1381
+ 1

Manchmal.....

......muss man seinen Hund auch gehen lassen, so traurig es ist! Deine Daisy ist fast 10 Jahre alt - ein stolzes Alter für einen Hund mit solch einem handicap!

Bedenke bitte, dass solch eine OP für einen 10jährigen Hund ein enormes Risiko darstellt und er mittendrin versterben kann! Manchmal ist es für den geliebten Hund schöner, wenn er gehen darf..... Wer schon mal Herzrasen hatte und/oder Atemnot, weiß, wie schrecklich das ist......

Ich wünsche dir und deiner Daisy alles Gute !
Nicht meine Hunde brauchen einen Maulkorb sondern ich!
fiorini
  • Forenwelpe
Beiträge: 4
Da schließe ich mich Lincan an. So schwer es auch sein mag, eine so große Operation ist mit viel Risiko und sicher auch großen Schmerzen verbunden.
Deine Schilderung der Symptome hört sich sehr ernst an und da muss man ganz genau abwägen, ob man den Hund nicht lieber gehen lassen sollte, um nicht noch mehr Leid zu verursachen.
shaklin
  • Halbstarker
Beiträge: 354
Hi Lincan,

habe auch zuerst gedacht, dass einiges an Kosten von der Klinik übernommen wird, da sie ja schließlich erst durch freiwillige Hunde das ganze vom japanischen Team erlernen können und sogesehen davon profitieren. Aber ist leider nicht der Fall. Man sagte mir, sie (also die Inhaber der Klinik in Versailles) machen kein Profit, aber die anstehenden Kosten, wie z.b. das japanische Team und die Schließung der Klinik an dem Tag, muss der "Kunde" übernehmen.
Es werden insgesamt 5 Hunde innerhalb einer Woche operiert, Daisy könnte da einen "Slot"/ Platz bekommen, da sie genau ins Profilbild passt (Stufe C + gerissene Klappenfäden).

Irgendwann wird diese OP kostengünstiger, da zb dann das japanische Team nicht mehr benötigt wird etc.. aber bis dahin, wird Daisy nicht mehr am Leben sein.
Sie hat höchstens noch Monate/Wochen und es könnte knapp hinhauen bis Januar.
Stufe D werde ich ihr nicht zumuten, da wäre sie wohl rund um die Uhr in der Klinik, für Tage oder so, das werde ich sicher nicht machen, werde sie nicht alleine lassen.

Und klar, ~10 Jahre sind schon einiges (laut Kardiologe hat sie das minds 6 Jahre.. allerdings erst voriges Jahr auffällig, seitdem Tabletten).
Aber eine OP mit 95% Chance und danach ein normales Leben (dauert etwa 3 Monate), das Herz würde sich zurückbilden etc.. diese Chance kann man doch einfach nicht verstreichen lassen..

Danke euch beiden für eure Antwort : )
Gehe jeden noch so schweren Gang mit mir, alles ist leichter für mich - mit Dir
Zuletzt geändert am 27.11.2015 17:46 Uhr
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