Was tun, wenn der Hund weg ist

Nele12345
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Beiträge: 408

Hallo Alidasy

Es war ein Welpe und nicht jeder Welpe weis von Haus aus wie er sich benehmen muss. Es gibt Welpen die nicht das Glück haben mit ihren Geschwistern behütet aufzuwachsen und somit keinen gesitteten, gemäßigten, angepassten und unterwürfigen welpenverhalten an den Tag legen können. Deshalb ist ein Besuch in einer Welpengruppe für mich als Hundehalter auch so wichtig und sollte eine Pflichtveranstaltung sein.
Aber wie dem auch sei, ich als Hundehalter habe dafür zu Sorgen das meine Hunde keinen Welpen oder einen anderen Hund beissen bzw. einen Welpen so massiv Maßregeln zu lassen das dieser in Panik davon rennt.

Ich will dir wohl glauben das du deine Hundebanditen richtig einschätzen kannst aber du läßt sie Dinge tun die ein Hund nicht tun sollte.
Ich hätte dich hören mögen wenn der Welpe deiner gewesen wäre, der evtl einen Schock erlitten hat und ab dem Moment angst vor fremden Hunden bekommen hat und somit nicht mehr unbeschwert aufwachsen kann und vielleicht zeit seines Lebens nicht mehr mit seinesgleichen zurecht kommt.

Hallo Christiane,
meine Sichtweise auf meine Hunde ist nicht beschönigend, da darf auch ein Welpe auf sie zulaufen ohne das da gemaßregelt wird. Es kommt nur darauf an WIE er das macht. Von einem Welpen oder auch Jundhund, der nach der Manier "Hoppla, jetzt komm ich" angerannt kommt, lassen sich meine Kleinen nicht anpöbeln. Ein Welpe der langsam und freundlich "Bitte Bitte" macht wird nett und freundlich begrüßt und zum Spielen aufgefordert. So ein kleiner, netter Hundezwerg darf sogar auf das Grundstück kommen sofern er sich entsprechend benimmt. Ich weiß schon wie ich meine Bandidas ein zu schätzen habe.
LG, Alidasy mit Banditen
Zuletzt geändert am 31.10.2015 15:51 Uhr
Gast
Original von Nele12345:

Es war ein Welpe und nicht jeder Welpe weis von Haus aus wie er sich benehmen muss. Es gibt Welpen die nicht das >Glück haben mit ihren Geschwistern behütet aufzuwachsen und somit keinen gesitteten, gemäßigten, angepassten und >unterwürfigen welpenverhalten an den Tag legen können

Aua, in was für einer Welt lebst du denn? Hast du schon mal gesehen wie es in einem Welpenrudel zugeht? Gesittet, gemäßigt, angepaßt und unterwürfig? Nein, da geht es recht ruppig zu, und sollten die Kleinen es wagen die Mutterhündin in ihre Balgereien mit ein zu beziehen erfolgt eine Maßregelung. Das geht vom Knurren über in die Luft schnappen das die Zähne knallen bis zum Biss über die Schnauze oder sogar mal ins Nackenfell. Und was macht der Welp nach der Maßregelung? Er geht zu Mama und bedankt sich für den Biss.
Nur Welpen, die mit der Flasche aufgepäppelt werden, das heißt ohne die Hündin aufwachsen kennen diese Art der Erziehung nicht und können sich später auch nicht benehmen. Oder er ist ein ausgemachter Frechdachs, der alles selber austesten will.

Deshalb ist ein Besuch in einer Welpengruppe für mich als Hundehalter auch so wichtig und sollte eine >Pflichtveranstaltung sein.

Und was soll der Welpe dort lernen? Solange kein erwachsener souveräner Hund, egal ob Rüde oder Hündin, dabei ist, lernen die Welpen auch kein Benehmen gegenüber erwachsenen Hunden. Die Welpen untereinander raufen doch sowieso wie die Wilden. Willst du as auch abstellen? Bleibt die Frage nach dem wie.

Aber wie dem auch sei, ich als Hundehalter habe dafür zu Sorgen das meine Hunde keinen Welpen oder einen anderen >Hund beissen bzw. einen Welpen so massiv Maßregeln zu lassen das dieser in Panik davon rennt.

Und wieder ein NEIN. Meine Hunde gehen in aller Regel fremden Hunden aus dem Weg und gehen nicht einfach hin und beissen. Und wenn ein Welpe, doppelt so groß und schwerer als meine Kleinen, in angeleinte Hunde rennt das ist für dich i.O.? Ist ja ein Welpe, der kennt das nicht anders, also darf er das.

Ich will dir wohl glauben das du deine Hundebanditen richtig einschätzen kannst aber du läßt sie Dinge tun die ein Hund >nicht tun sollte.

Was sollte denn ein Hund nicht tun??? Wir Menschen fordern doch ständig Dinge ein die kein Hund der Welt freiwillig tun würde, weil es gegen sein Verständnis geht. Aber das Recht auf Selbstverteidigung gestehe ich meinen Hunden genauso zu wie ich dieses Rechtfür mich in Anspruch nehmen würde.

Ich hätte dich hören mögen wenn der Welpe deiner gewesen wäre, der evtl einen Schock erlitten hat und ab dem Moment >angst vor fremden Hunden bekommen hat und somit nicht mehr unbeschwert aufwachsen kann und vielleicht zeit seines >Lebens nicht mehr mit seinesgleichen zurecht kommt.

Meine Welpen kommen ganz einfach an die Leine wenn uns ein fremder Hund entgegen kommt und zwar von mir aus. Bei bekannten Hunden können und haben sich meine Banditen auch schon die eine oder andere Maßregelung eingefangen, auch als Welpen. Schäden haben sie keine davon getragen. Hunde sind nicht so zart besaitet wie wir Menschen sie gern hätten.

Ich war bis vor einer Stunde bei Bekannten, die einen 15 Wochen alten Mixrüden haben. Dieser Frechdachs war der Meinung meine Junghündin dominieren zu wollen. Der hat schneller auf dem Rücken gelegen mit einem Zähne fletschenden, knurrendem Ungeheuer über sich als er denken konnte. Da mische ich mich nicht ein, das regelt die Kleine ganz allein. Der Halter wollte dazwischen gehen und trennen, aber er hätte sich wahrscheinlich blutige Finger geholt. Der einzige der sowas unterbrechen darf, bin ich, aber auch nur über Kommando. Meine beiden Banditen wissen schon was sie tun.
LG, Alidasy mit Banditen
weckener
  • Halbstarker
Beiträge: 582
+ 1
Kommen wir doch auf das eigentliche Thema wieder zurück!

Ich habe nicht TASSO zu nahe treten wollen, sondern die Tierbesitzer, die es nicht für nötig finden nähere Angaben über ihre Tiere ins Netz zu stellen. Ich bin bei TASSO und im Haustierregister gemeldet, auch habe ich bei Haustier112 meine Tiere angemeldet. Leider ist da wohl zur Zeit einiges durcheinander, sie wollen alles überarbeiten und neu gestalten., muss warten, bis sie wieder aufnehmen.
Also sollen auch meine Tiere beim Unfall nicht übersehen werden. Ich habe meine Hunde fast immer im Auto dabei, aber woher soll der Polizist wissen, das ich Tiere habe und nicht nur einer sondern zwei, wenn einer in Panik wegrennt.

Meine Hunde können nicht nachhause laufen, da ich mit ihnen immer mit dem Auto ins Feld, Wald oder an den Rhein fahre. Die Bevölkerung hier ist nicht sehr Hundefreundlich, man wird immer wieder angestänkert, weil ich 2 große Hunde habe. Da gehen wir lieber in der Umgebung spazieren.

@Alidasy
Ich meine ausgebildete Jagdhunde, die früher darauf trainiert wurden auf der Jacke liegen zu bleiben und sie zu bewachen, sorry, wenn ich mich mißverständlich ausgedrückt habe.

Sicher gibt es verantwortungslose Hundebesitzer, hier ist einer, der fährt mit drei Hunden im Wald Fahrrad, ohne Leine und ohne Halsband! Letztens haben die Hunde ein Rehkitz gefunden und zerrissen. Der HH meinte, nein seine Hunde bekommen kein Halsband an, weil sie sich im Wald daran verfangen können und das mit dem Rehkitz ist schlimm, konnte er nicht ahnen.... Jetzt muss der eine einen Maulkorb tragen und alle an der Leine laufen. Ein Beobachter hat den Mann angezeigt. Find ich richtig.

Das auch neue Leinen reißen und auch neue Karabiner brechen habe ich schon öfters erlebt. Da stehe ich mit einem dummen Gesicht in der Pampa und ich muss aufpassen, das ich nicht dabei umgerissen werde. Meine eine Hündin hat 30 Kg, die andere 20 Kg. Also 50 Kg haben schon ganz schön Kraft, wenn sie losbrettern. Da bleibt nicht eine stehen, sondern beide rasen gemeinsam los. Da kann es schon passieren, das man das nicht mehr halten kann...
Gast
Original von weckener @Alidasy
Ich meine ausgebildete Jagdhunde, die früher darauf trainiert wurden auf der Jacke liegen zu bleiben und sie zu >bewachen, sorry, wenn ich mich mißverständlich ausgedrückt habe.

Jagdhunde müssen. bevor sie mit auf die Jagd dürfen, eine Jagdgebrauchshundprüfung ablegen. Was ein Jäger darüber hinaus seinem Hund beibringt ist ihm überlassen. Der Dt.Kurzhaar eines Kollegen liegt entweder zusammengerollt unter dem Hochsitz und pennt, oder bleibt im Winter im Auto bzw. gleich zu Hause. Im Schutzhundsport (VPG), gibt es die Übung "Ablegen unter Ablenkung" immer noch, dabei geht der HH sogar aus der Sicht des Hundes. Wenn meine Hunde an der Leine laufen, egal ob Flex oder Führleine, und ein Hase steht vor ihrer Nase auf, dann stellen sie sich auf die Hinterhand und verfolgen den Hasen mit den Augen. Die preschen nicht los, sie wissen, das da noch eine Leine ist. Fällt die leine aus der Hand, bleiben sie stehen oder setzen bzw. legen sich hin. Mit schleifender Leine wird nicht weggelaufen.

Das auch neue Leinen reißen und auch neue Karabiner brechen habe ich schon öfters erlebt. Da stehe ich mit einem >dummen Gesicht in der Pampa und ich muss aufpassen, das ich nicht dabei umgerissen werde. Meine eine Hündin hat 30 >Kg, die andere 20 Kg. Also 50 Kg haben schon ganz schön Kraft, wenn sie losbrettern. Da bleibt nicht eine stehen, sondern >beide rasen gemeinsam los. Da kann es schon passieren, das man das nicht mehr halten kann...

In 50 Jahren Hundehaltung ist bei mir ein Kettenhalsband gebrochen und eine Feder am Zangenkarabiner. Eine Leine ist noch nie gerissen. Meine eigenen Hunde, 10, 10 und 26 KG, haben mich noch nie umgerissen. Das ist bis jetzt nur dem BX-Rüden meiner Tochter gelungen, aber auch nur weil ein Fuß auf rutschigem Boden stand. Der Rüde war aber auch nicht bei mir zur Erziehung.
LG, Alidasy mit Banditen
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