Welpe nach Urlaub verändert - Trauma /Angstverhalten ?

anja257
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Beiträge: 4
Hallo zusammen,

ich habe einen 7 Monate alten Welpen (französische Bulldogge , Rüde) und bisher war er immer freundlich zu anderen artgenossen. Ich wohne neben einem großen Park, in dem wir natürlich immer vielen anderen Hunden begegnen und es gab nie Probleme. Jetzt waren mein Freund und ich für 8 Tage verreist und mussten unseren Welpen in einer Hundepension lassen. Dazu muss erwähnt werden dass wir beide in Peru leben und wir daher keine Verwandten oder so hier haben, die auf ihn hätten aufpassen können. Ich war eigentlich überzeugt dass es dem Hund dort gut ergehen wird...Jetzt haben wir unseren Liebsten seit zwei Tagen wieder bei uns und er hat sich wieder einigermaßen eingelebt zuhause. Allerdings hat sich sein Verhalten anderen Hunden sehr verändert, er beißt zwar nicht aber reagiert mit Knurren und versucht die anderen Hunde (meistens eher kleinere Hunde oder andere Welpen) zu Boden zu drücken und ist sehr grob. Auf einmal ist er überhaupt nicht mehr entspannt mit seinen Artgenossen. Ich gehe davon aus dass mein Hund durch die Trennung von uns und die neue Umgebung jetzt sehr unter Stress steht, aber ich hab auch Angst dass er vielleicht traumatisierte sein könnte. Meint ihr das legt sich wieder mit der Zeit bis er den "Schock" verdaut hat oder gibt es irgendwas anderes was ich tun kann, damit er sich wieder mehr entspannt.
Würde mich freuen eure Meinung zu hören , auch Tipps etc.
Feuerwolf
  • Begleithund
Beiträge: 1260
+ 1
Ich denke Du solltest in eine gute Hundeschule mit dem Kleinen gehen, damit er wieder "normales" Sozialverhalten lernt im Ungang mit anderen Hunden, unter erfahrener Aufsicht, damit nicht noch mehr "Fehlprägungen" passieren.

Du wirst nie herausfinden, was während Eurer Abwesenheit genau passiert ist. Ich denke nicht, dass es etwas mit der Trennung direkt von Euch zu tun hat, sondern eher mit Hundekontakten dort.

Aber ich für meinen Teil würde nie einen Welpen oder Junghund allein irgendwo abgeben um in Urlaub zu fahren, wen nich die Menschen nicht ganz genau kennen würde. Entweder Urlaub mit Welpe bzw. Junghund oder zu Hause bleiben und verzichten.

Denn es kann viel passieren, wie Du ja jetzt selber mitbekommen hast. Aber nun ist es zu spät und Du kannst nur noch Schadensbegrenzung betreiben.

Viel Erfolg und Durchhaltevermögen
Feuerwolf mit Renntier Fina
anja257
  • Forenwelpe
Beiträge: 4
Danke für deine Antwort, er ist bereits in einer Hundeschule und ich hoffe dass die was bewirkt.
Die Option den Hund mitzunehmen (im Flugzeug) gibt es bei einer franz. Bulldogge leider nicht und nicht zu fliegen war leider auch keine Option, wie gesagt wir wohnen in Peru und manchmal muss man eben nach Hause um Dinge zu erledigen (Versicherungskram, Arztbesuche etc).
Wie soll ich mich nun verhalten beim Gassigehen zum Beispiel, eher andere Hunde meiden für einen gewissen Zeitraum (auch die mit denen er sonst gespielt und sich gut verstanden hat) ? Kann ihn das nicht noch mehr frustrieren? Andererseits ist jede "schlechte Begegnung" mit einem Hund auch immer ne negative Erfahrung für ihn und das will ich natürlich nicht.
Feuerwolf
  • Begleithund
Beiträge: 1260
+ 1
Hm.....also Du bist z.Zt. in Peru, hab`ich das richtig verstanden ?

Ich würde ihn mit den Hunden spielen lassen, mit denen er bester Freund ist und die selber ruhig und gelassen sind und ihn gut kennen.

Wenn du fremden Hunden begegnest, würde ich ihn Sitz machen lassen vor mir, dmait er mich anschauen muss bzw. sollte, dann mit Leckerlies ablenken bzw. Deine Aufmerksamkeit erwecken.
Hast du seine Aufmerksamkeit, er brummelt keine anderen Hunde an, gib`ihm das Leckerlie.

Erst wenn Ruhe eingekehrt ist langsam und geordnet weitergehen.

Du kannst das auch erst immer machen, wenn er Hunde-beste-Freunde trifft zur Sicherheit, damit nix Negatives zusätzlich dazukommt.

So lernt er Dir wieder zu vertrauen und gleichzeitig, dass es keinen Grund gibt anderen Hunde anzubrummeln. Würde ich zumindest sagen.

Ansonsten sprich Dich bitte Deiner Hundeschule ab, was die machen würden. Evtl. kannst Du da ja auch anrufen, denke ich.
anja257
  • Forenwelpe
Beiträge: 4
Ok vielen Dank für deinen Rat , das werde ich jetzt so machen wie du es mir beschrieben hast und dann wird es sicher besser.
Zu deiner Frage, ich wohne mit meinem Hund in Peru, habe aber einige Angelegenheiten noch in Deutschland die ich nun eben klären musste. Auch die Hundeschule ist hier in Peru daher wohlte ich mir gerne mal eine deutsche Meinung einhohlen
Astrid 60
  • Forenwelpe
Beiträge: 1
Dein Hund ist 7 Monate alt. Er ist also in der Pubertät. Ein Flegel sozusagen.... Nicht nur, dass er gerade wieder mit Dir zusammen ist, er muss sich jetzt auch selbst behaupten. Da Du in eine Hundeschule gehst, frage nochmal nach, wie Du sein Verhalten deuten sollst. Ich würde mit ihm Gehorsam üben, ihn ablenken und immer spielen lassen, wenn Du merkst, dass es okay ist.
anja257
  • Forenwelpe
Beiträge: 4
Ja das mit der Pubertät hab ich mir auch schon überlegt, auch wenn ich dachte dass dauert noch ein bisschen. Denn er hat mittlerweile auch neue angewohnheiten an den Tag gelegt, versucht beim pinkeln das Bein zu heben, scharrt mit den Hinterpfoten nachdem er sein Geschäft erledigt hat, etc. Da das aber mein erster Hund ist habe ich nicht wirklich einen Vergleich und weiß nicht ob das " Grob zu anderen Hunden sein" und das "zu boden drücken" noch im Rahmen des Normalen liegt oder nicht.
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