Wer hat Erfahrungen mit Buch schreiben und mit dem novum Verlag verlegen lassen?

Kelli
  • Forenwelpe
Beiträge: 26
Hallo zusammen.

Ist hier vielleicht jemand, der Erfahrungen mit dem Buch schreiben und Veröffentlichen hat? Ich würde nämlich gerade ein paar Tipps brauchen, wie man ein Buch verlegen lassen kann. Das Buch habe ich zusammen mit meiner Schwester geschrieben und es ist in die Kategorie Roman einzuordnen.

Wir sind nun auf der Suche nach einem Verlag und haben uns ein paar rausgeschrieben, bei denen wir hoffentlich auch eine Chance haben. Einer davon ist ein Dienstleistungsverlag (novum Verlag), und wir wissen nicht ganz recht, was das für ein Verlag sein soll. Hat jemand von euch Erfahrungen mit solchen Verlagen?

Danke im Voraus!
tomstep
  • Alpha Hund
Beiträge: 9082
+ 1
Moin !
Ich habe keinen Schimmer, aber dieses Hobbyautoren Forum, da kannst Du bestimmt sinnvolle Tips von Leuten bekommen die auch wirklich eigene Erfahrungen mit Verlagen u.s.w. haben. Könnte durchaus sinnvoll sein denke ich.

Forum Link wäre: http://184781.homepagemodules.de/
"Alt gewordenen Pferden das Gnadenbrot zu geben und Hunden nicht nur, wenn sie jung sind, sondern auch im Alter Pflege angedeihen zu lassen, ist Ehrenpflicht eines guten Menschen."(Plutarch von Chäronea, 45 - 120, griechischer Philosoph)
Zuletzt geändert am 13.04.2018 12:40 Uhr
Kelli
  • Forenwelpe
Beiträge: 26
hi tomstep, super vielen Dank für den Tipp. Dort werde ich es auch mal probieren.
frau_mahlzahn
  • Forenwelpe
Beiträge: 54
+ 1
Eine Freundin von mir arbeitet als Lektorin und hat im Laufe ihrer Karriere schon für verschiedene Verlage gearbeitet. Soweit ich das von ihr mitbekommen habe, gibt es unterschiedliche Arten von Verlagen. Gemeinsam haben sie, dass man dort sein Buch verlegen lassen kann. Bei den klassischen Verlagen ist es so, dass die Autoren zwar nichts für das Verlegen zahlen, aber dafür teilweise auch ihre Bücher nach Wünschen der Verlages nochmal überarbeiten mussten. Die Einnahmen pro verkauftem Buch sind nicht besonders hoch, weil die klassischen Verlage sich auf diese Art und Weise finanzieren. Bei Dienstleistungsverlagen ist das ein bisschen anders, da bezahlt man zwar für die in Anspruch genommenen Dienstleistungen, aber nicht für das Drucken. Pro verkauftem Buch erhalten die Autoren dann, soweit ich weiß, einen höheren Prozentsatz der Einnahmen.

Mit dem von dir genannten Verlag kenne ich mich leider gar nicht aus, wenn du magst kann ich aber mal bei meiner Freundin nachhaken, ob sie da genaueres weiß?
Lincan
  • Begleithund
Beiträge: 1360
+ 1

Vorsicht!

Vorsicht vor Druckkostenzuschussverlage! Vorsicht vor Verlagen, die von dir Geld wollen! Wenn sie das haben, interessiert es sie nicht, was du verkaufst - und sie sparen an der Werbung!

Besser: SP, also sich selbst um alles kümmern, oder Agentur dazwischen schalten. Die bekommt zwar auch ein Stück vom Kuchen, macht aber ordentliche Beratung und handelt bessere Verträge aus, auch bzgl. deiner Rechte am Werk. Die Zuschussverlage können dich da nämlich auch im Regen stehen lassen oder sogar über den Tisch ziehen, was hohe Konventionalstrafen nach sich ziehen kann.

Auch bei einer Agentur musst du nicht in Vorkasse treten- wenn sie seriös ist. Sie erhält von dir einen Anteil von deinem Honorar. Dies ist i.d.R. ein Prozentsatz vom Nettoladenverkaufspreis ( also nicht vom Gewinn, denn dann würdest du leer ausgehen), und von diesem Honorar erjält die Agentur ihren Anteil.
Nicht meine Hunde brauchen einen Maulkorb sondern ich!
Kelli
  • Forenwelpe
Beiträge: 26
frau_mahlzahn, danke für die Erklärung. Jetzt kenne ich mich schon ein wenig besser aus. Und ja wäre super, wenn du Nachfragen könntest. Ich würde mich sehr freuen.

Lincan, danke für die Antwort. Es handelt sich hier allerdings nicht um einen Druckkostenzuschussverlag, sondern um einen Dienstleistungsverlag. Für Druckkosten müsste man also nicht selbst aufkommen.
Selfpublishing ist doch selbst mit einem gewissen Risiko verbunden. Wenn man da keine Erfahrungen hat, weiß man ja auch gar nicht, wo man am besten beginnen soll. Ich frage mich, ob man damit ein anständiges Buch auf den Markt bringen kann.
gundhar
  • Halbstarker
Beiträge: 271
+ 1
Der einzig sinnvolle Weg ist es einen eigenen Verlag zu gründen und erst mal mit einer Auflage von 1-2 Tds anzufangen!
Da hast Du alle Kosten selber in der Hand. Wenn es schiefgeht bleibst Du auf einem Haufen Büchern sitzen - sofern Du die nicht über ebay losbekommst.
Wenn es gut geht hast Du allein vollen Zugriff auf den Gewinn.

Aus Erfahrung weiß ich daß die meisten Verlage und besonders die erfolgreichen kaum Gewinn an die Autoren abgeben.
Hoch qualifizierter und staatlich geprüfter Jäger, der diese Tätigkeit ehrenamtlich ausführt.
Lincan
  • Begleithund
Beiträge: 1360
+ 1

Gewinn?

Selbstverständlich geben die Verlage nichts von Gewinn ab - aber sie zahlen Honorar. Das ist 8 bis 10 Prozent vom Nettoladenverkaufspreis.

Die Händler erhalten 30 bis 50 Prozent. Der Verlag muss nicht nur Druckkosten bezahlen sondern auch das Lektorat und die Werbung u.v.m.

Wer das alles selbst managen kann, ist als SPler wohl besser bedient.
Nicht meine Hunde brauchen einen Maulkorb sondern ich!
frau_mahlzahn
  • Forenwelpe
Beiträge: 54
+ 1
Einen eigenen Verlag zu gründen ist natürlich auch eine Möglichkeit, wobei ich mich da frage, ob sich das auszahlt. Schließlich fällt beim Buch verlegen auch noch mal richtig viel Arbeit an und man muss sich verschiedene professionelle Dienstleister wie Lektoren, Grafiker etc erst mal zusammensuchen und auch bezahlen. Kann man sicher machen, nur denke ich, dass die meisten Autoren ihren Lebensunterhalt noch mit anderen Berufen verdienen und nicht die Zeit haben, sich um alles selbst zu kümmern.

Das mit der Literaturagentur klingt spannend, aber wennn die dann auch noch einen Teil der 5-10% vom Nettoladenverkaufspreis bekommt, bleibt für den Autor selbst ja wirklich kaum noch was übrig.

Kelli, wenn du wirklich überlegst dein Buch beim Novum Verlag verlegen zu lassen, würde ich mal nachfragen, wie da das Autorenhonorar vom Verkaufspreis aussieht. Ich glaube, dass die Autoren dann mehr Prozente als bei klassischen Verlagen bekommen, da sie sich ja vorher schon an den Kosten für die notwendigen Dienstleistungen beteiligt haben.
CairnLover
  • Begleithund
Beiträge: 886
+ 1
Hallo Kelli,

ich bin mir nicht so sicher, ob dies das optimale Forum für deine Frage ist. Sicher gibt es da geeignetere Foren. http://www.autoren-im-web.de/123-die-wichtigsten-autoren-autoren/
Viel Glück und Erfolg.
Wer Schreibfehler findet, darf sie behalten.
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