Wolfsblut - zu teuer? ich hab die Lösung!!

tomstep
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Aber ...

Original von Goldschakal:

Dann hatte ich da scheinbar immer nur Glück (?) weil meine Hunde, auch meine jetzige Hündin bekommt nur Supermarktfutter. Wo ich für mich einkaufe, kaufe ich einfach Futter für sie mit ein. Und das bisschen Fleisch was ich nicht esse und sie ab und an bekommt, kann nicht der Grund dafür sein dass wir den Tierarzt nur halbjährlich beim Vorsorgecheck sehen.

Na ja, wir können auch von z.B. (!) Doseneintopf und Tiekühlpizza leben und einige würden sicher auch alt damit. Auch ist Helmut Schmidt als Kettenraucher fast 100 Jahre alt geworden. Die Wahrscheinlichkeit das diese beiden Beispiele (da gibt es noch viel mehr) bei allen Leuten zutreffen ist allerdings wohl eher gering.
Auch möchte ich nicht mein Leben lang den billigsten Mist essen müssen !
Ich kann das ja selbst entscheiden, mein Hund aber nicht ! Darum finde ich es für mich genauso wichtig etwas wenigstens halbwegs hochwertiges zu essen und genau das hat auch mein Hund verdient, finde ich zumindest. Das ist eben meine Verantwortung.
Aber jede/r macht es eben so, wie sie/er seine Prioritäten setzt. Ist ja immer so und wird auch vermutlich so bleiben.
Also, MAHLZEIT
"Alt gewordenen Pferden das Gnadenbrot zu geben und Hunden nicht nur, wenn sie jung sind, sondern auch im Alter Pflege angedeihen zu lassen, ist Ehrenpflicht eines guten Menschen."(Plutarch von Chäronea, 45 - 120, griechischer Philosoph)
Zuletzt geändert am 14.08.2017 10:17 Uhr
Goldschakal
  • Forenwelpe
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Vielleicht wäre Helmut Schmidt auch gesünder 100 Jahre alt geworden oder 110 Jahre wenn er nicht an einer Infektion gestorben wäre nachdem man schon länger sein Raucherbein behandelte.
Als Beispiel kann ich Dir einen Ridgeback nennen der schon beim Züchter nur rohes Biofleisch bekam und auch bei seinen Haltern gebarft wurde bzw. als Alternative 800 g Dosen um 4,70€ bekam und mit knapp fünf Jahren an Bauchspeicheldrüsenkrebs verstarb.
Deswegen heißt das noch lange nicht, dass der Grund dafür die Fütterung war. Da gibt es so viele andere Faktoren die ein Auslöser sein könnten.
Das Tierarztbesuche bei Pedigree öfters der Fall sind als bei Wolfsblut ist einfach Quatsch und weder das eine noch das andere ist eine hundertprozentige Garantie für ein möglichst langes und gesundes Hundeleben.
Hüte Dich vor leisen Hunden und stillen Wassern.
melwin
  • Rudelbeschützer
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Original von Goldschakal:
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Als Beispiel kann ich Dir einen Ridgeback nennen der schon beim Züchter nur rohes Biofleisch bekam und auch bei seinen Haltern gebarft wurde bzw. als Alternative 800 g Dosen um 4,70€ bekam und mit knapp fünf Jahren an Bauchspeicheldrüsenkrebs verstarb.
Deswegen heißt das noch lange nicht, dass der Grund dafür die Fütterung war. Da gibt es so viele andere Faktoren die ein Auslöser sein könnten.



Wieso soll er wegen Barf oder teurem Futter an Krebs gestorben sein? Deinen Vergleich verstehe ich nicht. Dass Hunde auch mit gutem Futter (Dass muss ja nicht die Dose für fast 5,- € sein, preiswerter geht es auch.) krank werden können ist doch wohl klar und logisch. Ob man Krebs bekommt oder nicht hat doch wohl viele Gründe. Gutes (durchdachtes ) Futter minimiert aber die Wahrscheinlichkeit an vielen verschiedenen Krankheiten zu erkranken. Nur darum geht es doch bei der richtigen Fütterung. Niemand sagt, dass ein richtig und gut gefütterter Hund niemals krank werden kann. Er wird aber nicht wegen Fütterungsfehler krank werden.
Wir haben hier einige Themen über Hundefutter und Krankheiten, die durch falsche Fütterung entstehen können. Die sollten sich einige mal durchlesen und darüber nachdenken. Wer da nicht durchsieht, kann doch ruhig mal Fragen stellen. Wer was füttert und warum, muss jeder selbst entscheiden. Man sollte aber wenigstens bescheid wissen, was man da füttert. Womit wir wieder beim Thema sind. Futterwerbung ist nun mal trügerisch! Man sollte sich nicht auf Werbung und nette Bildchen verlassen. Sie dienen nur einem, dem Hersteller. Das Futter wird dadurch nicht besser. Gutes Futter hat diese Werbung nicht nötig. Man wird es auch nicht im Supermarkt/ Discaunter bekommen. Wie schon gesagt, man sollte sich die Inhaltsstoffe genau ansehen, die verarbeitet wurden und auch mal darüber nachdenken.


Das Tierarztbesuche bei Pedigree öfters der Fall sind als bei Wolfsblut ist einfach Quatsch und weder das eine noch das andere ist eine hundertprozentige Garantie für ein möglichst langes und gesundes Hundeleben.



Wer behauptet dass denn? Eine 100% Garantie gibt es im Leben nirgends.
Aber, da Du gerade Pedigree ansprichst. Vor ein paar Monaten ging mir das Futter aus, weil es in der Lieferung Engpässe wegen der Witterung gab. Da habe ich mir mal für eine Woche Pedigree aus dem Supermarkt mitgenommen. Nie wieder! Schlechter habe ich seit Jahrzehnten nicht gefüttert. Es gab aber nichts "besseres" im Supermarkt. Nicht nur, dass meine Hunde das Futter nicht fressen wollten, sie haben es auch nicht vertragen. Dabei habe ich sehr verfressene und robuste Hunde. Da kamen Unmengen hinten wieder raus und zum Schluß hatten sie auch noch Durchfall. Was mich dann auch zum näheren Blick auf die Inhaltsstoffe veranlaßte.
Fleisch und tierische Nebenerzeugnisse 51%, davon 21% Rind, Lamm, Huhn. Was sind die restlichen 30% ? Was sind Nebenerzeugnisse?
pflanzliche Nebenerzeugnisse, keine weiteren Angaben. Was sind pflanzl. Nebenerzeugnisse?
Zusatzstoffe ohne Ende. Kein Zucker, keine künstlichen Lockstoffe. Dafür aber Rübenschnitzel, was ja ein "natürlicher" Lockstoff und Zucker ist. Es sind also Lockstoffe und Zucker im Futter.Zucker hat aber nichts im Futter zu suchen. Er ist für den Hund und dessen Zähne schädlich.
Wie viel muss der Hund von diesem Futter (Feuchtfutter) fressen, um keine Mangelerscheinungen zu bekommen? Ein 10 kg Hund wird mit 600g und ein 30 kg Hund mit 1400 g angegeben. Bei hochwertigen Futter wären dass 300 g bei einem 10 kg Hund.
Der Preis 2,08 € pro kg. Also auch nicht gerade preiswert für diesen Abfall. Da kenne ich einige Sorten, die etwas über die Hälfte kosten, aber viel besser sind. Nur, die gibt es nicht im Supermarkt. Lese ich dann, wer das Futter herstellt, ist mir auch klar, was die pflanzlichen Nebenprodukte sind. Hersteller ist Mars.
Nun erkläre mir doch mal, was tierische und was pflanzliche Nebenerzeugnisse (bei Mars) sind. Was für Fleisch wird verwendet, was für pflanzliche Futtermittel. Was sind dass für Zusatzstoffe, die Mars verwendet und warum werden sie verwendet? Weshalb dieses Verwirrspiel mit den Inhaltsstoffen?
Liebe Grüße von Melwin.
Shibaherz
Beiträge: 21151
Ich gebe Dir recht, Melwin. Lieber weniger und dafür gut essen! Die Lebensmittelindustrie stopft Kindern und Hunden die Mäuler mit ihren übersüßten „Leckerlis“. Die Folgen werden sich später zeigen.
Ich füttere Mascha seit mehr als 13 Jahren mit altersgerechten Angeboten einer DEUTSCHEN Firma als Basis, z. Zt. „Senior Age and Weight“. Die Säcke, 12 bzw. 15 kg, werden natürlich zugestellt, ich könnte sie ohnehin kaum die Treppe hochschleppen.
Sie nimmt es gern, hatte noch nie Verdauungsprobleme. Es werden keine glutenhaltigen Getreidearten verwendet und nur besonders verträgliche Proteine. Im Alter ist es ja wichtig, den Proteinanteil zurückzufahren. Dazu kommt ein hoher Ballaststoffanteil.
Hab mal nachgesehen bei den Inhaltsstoffen: Frisches Geflügelfleisch 30 %, verschiedene Hirsearten, getrocknete Kartoffeln, getrocknete Leber, Vollei, Forellenmehl, Leinsamen, Tomatenmark, Erbsen, Karotten, Äpfel, Preiselbeeren, Blaubeeren (alles getrocknet), Chikoreepulver, Fischöl, Yucca-Extrakt, Ringelblumenblüten … und ja, auch Rübentrockenschnitzel, ENTZUCKERT.
Zugesetzte Vitamine: A, D3, E. Außerdem Zink, Mangan, Jod …
Wegen des „Volleis“ mache ich mir jetzt natürlich trotzdem Gedanken …

...
Man sieht nur mit dem Herzen gut.Das wesentliche ist für die Augen unsichtbar (Antoine de Saint-Exupéry)
Zuletzt geändert am 15.08.2017 12:38 Uhr
CairnLover
  • Begleithund
Beiträge: 886
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@Shibaherz. Es hört sich erstmal bis auf die Zusatzstoffe gut an.
Das sind so die Tricks der Hundefutterhersteller.
Genau betrachtet sind 30% Frischfleisch nämlich immer noch weniger als 10% Fleischanteil in der Trockenmasse.
Die unter 10% Trockenhuhn müssten in der Zutatenliste hinter der Hirse und den Kartoffeln erscheinen, schätze ich. Da das nicht so gut aussieht, macht man einfach 30% Frischfleisch daraus und schon steht Fleisch an der ersten Stelle, obwohl es nicht die Hauptzutat ist.
Natürlich sind die unter 10% immer noch besser als die mind. 4% Fleischanteil, die für Hundefutter gesetzl. vorgeschrieben sind.

Wenn man dann noch davon ausgeht, dass die Inhaltsstoffe absteigend angegeben sind und die Einzelgehalte ab der getrockneten Leber nicht zu hoch sein dürften, sondern nur wenige Prozentanteile betragen, dann kann man mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit von mind. 50% Kartoffeln und Hirse ausgehen, die Du Mascha da täglich verfütterst.
Dazu Leinsamen und Ringelblume, damit die Verdauung klappt. Noch ein bisschen Gemüse und die zweifelhafte Yucca: https://www.krauterie.de/blog/2014/09/08/vorsicht-bei-krautern-im-tierfutter/
Und Rübenschnitzel als billiger Füllstoff.

Daran, wie ich Trockenfutter bewerte, merkt man gleich, das ich ein Problem mit Hundetrockenfutter habe. Und das ist nur die eine Seite des Problems. Die Zubereitung an sich das nächste.
Ich glaube den Tierfutterherstellern jedenfalls gar nix mehr. Seit ich die EU-Seiten zum Tierfutter gepostet habe, ist es nicht besser geworden, da ich doch noch so einiges gelesen habe.
Ich kann guten Gewissens jedenfalls einfach kein Trockenfutter mehr füttern. Aber muss ich ja zum Glück auch nicht.

Das Hunde selbst mit Frolic, dass Westis so schon einfärbt, alt werden können, haben wir dagegen an unserer Westimaus gesehen. Die hat die meiste Zeit ihres Lebens Billigfutter bekommen, bis auf die 2 Jahre bei uns, und wurde trotzdem 17 Jahre alt. Wenn auch die letzten Jahre mit Herztabletten.

Also mach dir nichts draus. Es liegt wahrscheinlich mehr an meiner Sichtweise, als daran, dass Hunde mit Trockenfutter zwingend ein Problem haben müssen.
Wer Schreibfehler findet, darf sie behalten.
Zuletzt geändert am 15.08.2017 20:19 Uhr
Shibaherz
Beiträge: 21151
Ich verwende es ja nur als Basis. D. h. ich verrühre es mit mit kleinen Stückchen Hühner- bzw. Rindfleisch oder Fisch, zusammen mit etwas Suppe, manchmal etwas Reis, je nachdem, was ich für mich selbst koche.

...
Man sieht nur mit dem Herzen gut.Das wesentliche ist für die Augen unsichtbar (Antoine de Saint-Exupéry)
CairnLover
  • Begleithund
Beiträge: 886
Original von Shibaherz:

Ich verwende es ja nur als Basis. D. h. ich verrühre es mit mit kleinen Stückchen Hühner- bzw. Rindfleisch oder Fisch, zusammen mit etwas Suppe, manchmal etwas Reis, je nachdem, was ich für mich selbst koche.

Das hört sich für mich besser an. Ich denke einfach, es ist wichtig, dass Hunde auch echte Nahrung bekommen.
Wir wollten auch nicht nur von getrockneter Astronautennahrung leben. Auch wenn man das sicherlich könnte.
Wer Schreibfehler findet, darf sie behalten.
Zuletzt geändert am 15.08.2017 21:34 Uhr
Goldschakal
  • Forenwelpe
Beiträge: 112
Ich gebe meiner Hündin genauso Selbstgekochtes wenn ich zu viel gemacht habe. Heute Abend zB. Nudeln ...dazu mische ich Thunfisch den sie total gerne frisst.
Ansonsten kaufe ich zum herkömmlichen Supermarktfutter gerne Nass - und Trockenfutter von Rinti. Das ist auch nicht überteuert!
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